
Geschäftsreisende nach Frankreich – und die Unternehmen, die sie entsenden – erhalten mindestens ein weiteres Jahr Aufschub für die 7-Euro-Gebühr des European Travel Information and Authorisation System (ETIAS). Mehrere Medien berichteten am 7. Juli, dass die Europäische Kommission und EU-LISA, die Agentur, die die Plattform entwickelt, entschieden haben, dass die lang erwartete Sicherheitsüberprüfung vor der Reise realistischerweise nicht vor Anfang 2027 in Betrieb gehen kann.
Diese Entscheidung folgt auf Wochen chaotischer Warteschlangen an französischen und anderen Schengen-Flughäfen, als das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) unter Hochlastbedingungen getestet wurde. Sobald ETIAS in Betrieb ist, müssen besuchsvisumfreie Reisende – darunter Passagiere aus Großbritannien, den USA, Kanada, Singapur und vielen weiteren Ländern – vor dem Boarding eines Fluges, Zuges oder einer Fähre in den Schengen-Raum eine Online-Genehmigung beantragen und eine Gebühr entrichten.
Französische Tourismusverbände hatten gewarnt, dass die Kombination aus EES-Fingerabdruck- und Fotoerfassung an der Grenze sowie der verpflichtenden ETIAS-Registrierung kritische Engpässe am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle im Vorfeld der Weltausstellung 2027 in Lyon verursachen könnte. Laut Angaben von Beamten, die der Financial Times zitiert wurden, ist die Verzögerung teilweise auf einen Mangel an geschultem Grenzpersonal zurückzuführen sowie auf Bedenken der Fluggesellschaften, dass die aktuelle EES-Einführung bereits bis zu 90 Sekunden Verzögerung pro Passagier an stark frequentierten Flughäfen wie Paris-Orly und Nizza-Côte d’Azur verursacht.
EU-LISA wurde beauftragt, die IT-Meilensteine neu zu ordnen, sodass System-Schnittstellen nacheinander bereitgestellt werden können, um das Risiko gleichzeitiger Ausfälle in 30 Mitgliedstaaten zu minimieren. Für Mobility Manager lautet die Botschaft klar: Kurzfristige Entsendungen und Vielflieger weiterhin über biometrische Grenzverfahren informieren, aber die Budgetierung für ETIAS-Compliance auf das Finanzjahr 2027 verschieben.
Immigrationsrechtliche Berater empfehlen dennoch, jetzt schon Passdaten in HRIS-Systemen zu erfassen, damit Unternehmen später Sammelanträge für Genehmigungen stellen können, sobald das Portal endlich öffnet. Betreiber von Firmen-Shuttles nach Frankreich sollten zukünftige Testphasen genau beobachten, da die Beförderer letztlich für Boarding-Verweigerungen haftbar gemacht werden, wenn ein Reisender keine gültige ETIAS-Genehmigung vorweisen kann.
Obwohl Frankreich stark in automatisierte e-Gates investiert hatte, um den Verkehr vor dem nun verworfenen Starttermin im vierten Quartal 2026 flüssig zu halten, erklärte das Innenministerium, die zusätzliche Zeit werde genutzt, um die Anzahl der Smart-Gates an Regionalflughäfen und am Eurostar-Terminal in Lille auszubauen. Für die 90 Millionen jährlichen Besucher Frankreichs bedeutet dies vor allem, dass der Pass-Eintritt für die Ski- und Konferenzsaison 2026/27 weiterhin möglich bleibt.
Diese Entscheidung folgt auf Wochen chaotischer Warteschlangen an französischen und anderen Schengen-Flughäfen, als das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) unter Hochlastbedingungen getestet wurde. Sobald ETIAS in Betrieb ist, müssen besuchsvisumfreie Reisende – darunter Passagiere aus Großbritannien, den USA, Kanada, Singapur und vielen weiteren Ländern – vor dem Boarding eines Fluges, Zuges oder einer Fähre in den Schengen-Raum eine Online-Genehmigung beantragen und eine Gebühr entrichten.
Französische Tourismusverbände hatten gewarnt, dass die Kombination aus EES-Fingerabdruck- und Fotoerfassung an der Grenze sowie der verpflichtenden ETIAS-Registrierung kritische Engpässe am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle im Vorfeld der Weltausstellung 2027 in Lyon verursachen könnte. Laut Angaben von Beamten, die der Financial Times zitiert wurden, ist die Verzögerung teilweise auf einen Mangel an geschultem Grenzpersonal zurückzuführen sowie auf Bedenken der Fluggesellschaften, dass die aktuelle EES-Einführung bereits bis zu 90 Sekunden Verzögerung pro Passagier an stark frequentierten Flughäfen wie Paris-Orly und Nizza-Côte d’Azur verursacht.
EU-LISA wurde beauftragt, die IT-Meilensteine neu zu ordnen, sodass System-Schnittstellen nacheinander bereitgestellt werden können, um das Risiko gleichzeitiger Ausfälle in 30 Mitgliedstaaten zu minimieren. Für Mobility Manager lautet die Botschaft klar: Kurzfristige Entsendungen und Vielflieger weiterhin über biometrische Grenzverfahren informieren, aber die Budgetierung für ETIAS-Compliance auf das Finanzjahr 2027 verschieben.
Immigrationsrechtliche Berater empfehlen dennoch, jetzt schon Passdaten in HRIS-Systemen zu erfassen, damit Unternehmen später Sammelanträge für Genehmigungen stellen können, sobald das Portal endlich öffnet. Betreiber von Firmen-Shuttles nach Frankreich sollten zukünftige Testphasen genau beobachten, da die Beförderer letztlich für Boarding-Verweigerungen haftbar gemacht werden, wenn ein Reisender keine gültige ETIAS-Genehmigung vorweisen kann.
Obwohl Frankreich stark in automatisierte e-Gates investiert hatte, um den Verkehr vor dem nun verworfenen Starttermin im vierten Quartal 2026 flüssig zu halten, erklärte das Innenministerium, die zusätzliche Zeit werde genutzt, um die Anzahl der Smart-Gates an Regionalflughäfen und am Eurostar-Terminal in Lille auszubauen. Für die 90 Millionen jährlichen Besucher Frankreichs bedeutet dies vor allem, dass der Pass-Eintritt für die Ski- und Konferenzsaison 2026/27 weiterhin möglich bleibt.
Quelle: Travel Weekly
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