
Das italienische Innenministerium bestätigte am 7. Juli, dass Rom und Nairobi ein bilaterales Memorandum of Understanding zur Migrationssteuerung und Mobilität unterzeichnet haben. Die Vereinbarung, die am 2. Juli in der kenianischen Hauptstadt unterzeichnet und diese Woche veröffentlicht wurde, schafft gemeinsame Kanäle für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft, Programme zur Qualifikationsanpassung im Bau- und Gastgewerbe sowie Stipendienvisa für kenianische Studierende an italienischen technischen Instituten. Im Gegenzug verpflichtet sich Kenia zu verstärkter Zusammenarbeit bei der Rückführung von Staatsangehörigen, die sich unrechtmäßig in Italien aufhalten, sowie zu Informationskampagnen über die Risiken von Schleuserpraktiken.
Das Abkommen ähnelt ähnlichen Verträgen, die Italien kürzlich mit Tunesien und Ägypten im Rahmen seiner „Migration und Entwicklung“-Strategie geschlossen hat, welche den Zugang zum Arbeitsmarkt an die Kooperation der Herkunftsländer bei Rückführungen knüpft. Für italienische Arbeitgeber, die mit einem strukturellen Mangel von 350.000 Arbeitskräften – insbesondere in der Agrar- und Altenpflege – kämpfen, bietet das Memorandum eine zusätzliche Quelle außerhalb der jährlichen „Decreto Flussi“-Kontingente.
Das Innenministerium erklärte, dass Pilotrekrutierungen bereits im Oktober starten könnten, wobei im ersten Jahr bis zu 3.000 kenianische Saisonarbeiter zugelassen werden. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass ausgewählte Bewerber Mehrfacheinreisevisa erhalten, die jeweils sechs Monate pro Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren gültig sind, sowie Zugang zu beschleunigten Aufenthaltserlaubnissen nach der Ankunft in Italien. Die Unternehmen müssen möblierte Unterkünfte bereitstellen und die Arbeitsverträge im digitalen Ein-Permit-Portal Italiens registrieren.
Das Abkommen sieht zudem die gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen vor, was die Mobilität italienischer Ingenieure erleichtern könnte, die an von der Cassa Depositi e Prestiti finanzierten Infrastrukturprojekten in Kenia beteiligt sind. Multinationale Unternehmen mit Aktivitäten in Ostafrika begrüßen das zweiseitige Modell als Vorbild für regionale Talentmobilität.
Das Abkommen ähnelt ähnlichen Verträgen, die Italien kürzlich mit Tunesien und Ägypten im Rahmen seiner „Migration und Entwicklung“-Strategie geschlossen hat, welche den Zugang zum Arbeitsmarkt an die Kooperation der Herkunftsländer bei Rückführungen knüpft. Für italienische Arbeitgeber, die mit einem strukturellen Mangel von 350.000 Arbeitskräften – insbesondere in der Agrar- und Altenpflege – kämpfen, bietet das Memorandum eine zusätzliche Quelle außerhalb der jährlichen „Decreto Flussi“-Kontingente.
Das Innenministerium erklärte, dass Pilotrekrutierungen bereits im Oktober starten könnten, wobei im ersten Jahr bis zu 3.000 kenianische Saisonarbeiter zugelassen werden. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass ausgewählte Bewerber Mehrfacheinreisevisa erhalten, die jeweils sechs Monate pro Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren gültig sind, sowie Zugang zu beschleunigten Aufenthaltserlaubnissen nach der Ankunft in Italien. Die Unternehmen müssen möblierte Unterkünfte bereitstellen und die Arbeitsverträge im digitalen Ein-Permit-Portal Italiens registrieren.
Das Abkommen sieht zudem die gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen vor, was die Mobilität italienischer Ingenieure erleichtern könnte, die an von der Cassa Depositi e Prestiti finanzierten Infrastrukturprojekten in Kenia beteiligt sind. Multinationale Unternehmen mit Aktivitäten in Ostafrika begrüßen das zweiseitige Modell als Vorbild für regionale Talentmobilität.
Quelle: MySolution