23-stündiger Italo-Hochgeschwindigkeitszug-Streik stört Geschäftsreisen in ganz Italien
Flughafen Catania erneut geschlossen: Asche des Ätna legt Flüge bis mindestens 18:00 Uhr lahm
Welle nächtlicher Anlandungen bringt 685 Migranten nach Lampedusa – Hotspot überlastet
Neueste Nachrichten
23-stündiger nationaler Streik legt Italo-Hochgeschwindigkeitsnetz am 9. und 10. Juli lahm
Die Zugbegleiter von Italo legen vom 9. bis 10. Juli 2026 einen landesweiten 23-stündigen Streik ein, der zu erheblichen Ausfällen und Verspätungen auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken Italiens führen wird. Nur eine begrenzte Anzahl garantierter Züge wird verkehren. Geschäftsreisende sollten ihre Fahrten umbuchen, Zeitpuffer einplanen oder auf alternative Anbieter ausweichen; Unternehmen, die auf Tageslogistik per Bahn angewiesen sind, müssen Notfallpläne erstellen.
Zugverbindung zwischen Rom und Neapel nach Fund einer mutmaßlichen Weltkriegsbombe unterbrochen
Der Zugverkehr auf der Küstenstrecke Rom–Neapel wurde am 9. Juli nach dem Fund eines mutmaßlichen Weltkriegsblindgängers in der Nähe der Gleise eingestellt. Personen- und Güterzüge werden umgeleitet, was die Fahrzeiten erheblich verlängert; die Räumungsarbeiten könnten bis zum 10. Juli andauern. Der Vorfall macht die infrastrukturellen Risiken auf einer der verkehrsreichsten Verkehrsachsen Italiens deutlich.
Italien führt neues dreijähriges „Decreto Flussi“ ein und genehmigt 500.000 Arbeitserlaubnisse – größtes Kontingent bisher
Ein durchgesickter Entwurf zeigt, dass der „Decreto Flussi“ 2026-2028 eine halbe Million Arbeitserlaubnisse vorsieht – das größte Arbeitsmigrationsprogramm in der Geschichte Italiens. Mit dem Ende des „Click-Day“, fortlaufenden Antragsfenstern, digitalen Unterschriften und Prioritätskontingenten für Partnerländer erhalten Arbeitgeber mehr Flexibilität, müssen ihre Abläufe jedoch schnell anpassen, um die höheren Kontingente optimal zu nutzen.
Italiens Koalition treibt neue Gesetzentwürfe voran, um Abschiebungen zu beschleunigen und Staatsbürgerschaft bei schweren Straftaten zu entziehen
In Rom vorgestellte Gesetzesentwürfe sehen vor, Nicht-EU-Strafgefangene, die zu mehr als einem Jahr Haft verurteilt wurden, auszuweisen und die Gründe für den Entzug der italienischen Staatsbürgerschaft zu erweitern. Minister betonen, dass dies nun durch den neuen EU-Migrationspakt möglich sei, doch Kritiker warnen vor rechtlichen Herausforderungen und negativen Folgen für Fachkräfte und Unternehmen. Mobility-Manager sollten die Vorschläge genau verfolgen, da bereits vergleichsweise leichte Verurteilungen künftig eine Ausweisung nach Inkrafttreten der Gesetze auslösen könnten.
Melonis Partei bringt Gesetzesentwurf für automatische Abschiebung ausländischer Straftäter ein
Reuters bestätigt, dass der Gesetzentwurf der Brüder Italiens die Abschiebung von Nicht-EU-Bürgern, die länger als ein Jahr inhaftiert sind, verpflichtend machen und die Bestimmungen zum Verlust der Staatsbürgerschaft ausweiten würde. Der Plan erhöht die Compliance-Risiken für Arbeitgeber und unterstreicht Italiens härtere politische Haltung in der Migrationsfrage vor den Wahlen im nächsten Jahr.
Fluggesellschaften fordern EU auf, Ein- und Ausreisesystem auszusetzen, da Milan Bergamo wachsende Urlauberschlangen erlebt
Europäische Fluggesellschaften und Flughäfen fordern von der EU, die biometrischen Kontrollen im neuen EES-Grenzkontrollsystem für den Sommer auszusetzen, da es zu Wartezeiten von bis zu fünf Stunden kommt. Der Flughafen Mailand Bergamo zählt zu den am stärksten betroffenen Flughäfen, weshalb Reisende von und nach Italien mit Verzögerungen und zusätzlichen Kosten rechnen sollten.