
Die gemeinsame Erklärung nach dem dritten jährlichen Gipfeltreffen zwischen Indien und Australien am 9. Juli 2026 legte ungewöhnlich großen Wert auf Fragen der menschlichen Mobilität. Absatz 48 der 5.000 Wörter umfassenden Abschlusserklärung bekräftigt ausdrücklich das Engagement beider Regierungen für die „fortgesetzte Zusammenarbeit im Rahmen des 2023 unterzeichneten Migrations- und Mobilitätspartnerschaftsabkommens (MMPA)“ und hebt dabei sowohl die Bekämpfung irregulärer Migration als auch legale Wege für qualifizierte Arbeitskräfte hervor.
Im Rahmen des MMPA reservieren Indien und Australien jährlich jeweils 3.000 „Mobilitätspfad“-Visa: 1.000 Plätze im Work-and-Holiday-Programm für 18- bis 30-Jährige, 1.000 Plätze für temporäre Graduierte in der Forschung sowie 1.000 Plätze für junge Führungskräfte im Rahmen von Unternehmensversetzungen. Die neuesten Zahlen aus Canberra zeigen, dass das Work-and-Holiday-Kontingent für das Geschäftsjahr 2026 bereits zu 87 % ausgeschöpft ist, während die Nutzung des Graduiertenprogramms bei 62 % liegt. Die Behörden vereinbarten, Echtzeitdaten zur Nutzung auszutauschen, um Universitäten und Arbeitgebern die Planung zu erleichtern.
Der Gipfel brachte zudem eine Absichtserklärung hervor, nach der die Flinders University einen Campus in Bengaluru eröffnen wird – Australiens vierten Standort in Indien –, was die Visumsvorschriften für Inhaber gemeinsamer Abschlüsse vereinfachen soll. Die Regierungschefs beauftragten ihre Einwanderungsbehörden, bis März 2027 ein „Single-Window-Digital-Dashboard“ zu entwickeln, das Anträge im Rahmen der Partnerschaft verfolgt und Bearbeitungsverzögerungen anzeigt.
Für indische Tech-Unternehmen mit Niederlassungen in Sydney ist der klarere Fahrplan für innerbetriebliche Versetzungen von großer Bedeutung. Sie können Mobilitätskontingente nun ein Jahr im Voraus planen, anstatt sich auf die traditionellen Subclass-482-Sponsoring-Limits zu verlassen. Gleichzeitig begrüßen australische Bergbaukonzerne, die indische Ingenieure rekrutieren, die planbaren Genehmigungen, die mit den Projektzeitplänen in Western Australia und Queensland abgestimmt sind.
Beide Seiten räumten bestehende Reibungspunkte ein: Australiens jüngste Entscheidung, die Mindestlebenskosten für Studierende zu verdoppeln, sowie Indiens umständliche Auslandsüberweisungsformalitäten. Arbeitsgruppen werden sich künftig vierteljährlich treffen, um Compliance-Checklisten abzustimmen und die gegenseitige Anerkennung digitaler Ausweise zu prüfen, heißt es in der Erklärung.
Im Rahmen des MMPA reservieren Indien und Australien jährlich jeweils 3.000 „Mobilitätspfad“-Visa: 1.000 Plätze im Work-and-Holiday-Programm für 18- bis 30-Jährige, 1.000 Plätze für temporäre Graduierte in der Forschung sowie 1.000 Plätze für junge Führungskräfte im Rahmen von Unternehmensversetzungen. Die neuesten Zahlen aus Canberra zeigen, dass das Work-and-Holiday-Kontingent für das Geschäftsjahr 2026 bereits zu 87 % ausgeschöpft ist, während die Nutzung des Graduiertenprogramms bei 62 % liegt. Die Behörden vereinbarten, Echtzeitdaten zur Nutzung auszutauschen, um Universitäten und Arbeitgebern die Planung zu erleichtern.
Der Gipfel brachte zudem eine Absichtserklärung hervor, nach der die Flinders University einen Campus in Bengaluru eröffnen wird – Australiens vierten Standort in Indien –, was die Visumsvorschriften für Inhaber gemeinsamer Abschlüsse vereinfachen soll. Die Regierungschefs beauftragten ihre Einwanderungsbehörden, bis März 2027 ein „Single-Window-Digital-Dashboard“ zu entwickeln, das Anträge im Rahmen der Partnerschaft verfolgt und Bearbeitungsverzögerungen anzeigt.
Für indische Tech-Unternehmen mit Niederlassungen in Sydney ist der klarere Fahrplan für innerbetriebliche Versetzungen von großer Bedeutung. Sie können Mobilitätskontingente nun ein Jahr im Voraus planen, anstatt sich auf die traditionellen Subclass-482-Sponsoring-Limits zu verlassen. Gleichzeitig begrüßen australische Bergbaukonzerne, die indische Ingenieure rekrutieren, die planbaren Genehmigungen, die mit den Projektzeitplänen in Western Australia und Queensland abgestimmt sind.
Beide Seiten räumten bestehende Reibungspunkte ein: Australiens jüngste Entscheidung, die Mindestlebenskosten für Studierende zu verdoppeln, sowie Indiens umständliche Auslandsüberweisungsformalitäten. Arbeitsgruppen werden sich künftig vierteljährlich treffen, um Compliance-Checklisten abzustimmen und die gegenseitige Anerkennung digitaler Ausweise zu prüfen, heißt es in der Erklärung.