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Großbritannien verbietet Unterstützung der iranischen IRGC im Rahmen des neuen Nationalen Sicherheitsgesetzes – Visaverbote folgen

Juli 14, 2026
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Großbritannien verbietet Unterstützung der iranischen IRGC im Rahmen des neuen Nationalen Sicherheitsgesetzes – Visaverbote folgen
Premierminister Keir Starmer hat die Islamische Revolutionsgarde Irans (IRGC) sowie zwei weitere ausländische Gruppen gemäß den Befugnissen des Nationalen Sicherheitsgesetzes von 2023 als terroristische Organisationen eingestuft, bestätigte das Innenministerium am Montag. Dieser Schritt geht knapp an einem vollständigen Terrorverbot vorbei, kriminalisiert jedoch die Unterstützung, Ausbildung oder Bereitstellung von Ressourcen für diese Organisationen und sieht bei Spionage oder Sabotage im Auftrag der Gruppen Haftstrafen bis zu lebenslänglich vor.

Die Einstufung erfolgte aufgrund sogenannter „glaubwürdiger Anschlagspläne“ auf Journalisten von Iran International in London sowie Cyberangriffen auf britische Infrastrukturen. Sie gibt dem Innenminister die Befugnis, Einreise zu verweigern, Visa zu annullieren oder den Aufenthaltsstatus von Personen zu widerrufen, die als IRGC-Agenten oder Sympathisanten gelten. Juristen erwarten, dass die ersten Visa-Streichungen innerhalb weniger Tage unter Nutzung der bestehenden Befugnisse des Einwanderungsgesetzes von 1971 erfolgen.

Großbritannien verbietet Unterstützung der iranischen IRGC im Rahmen des neuen Nationalen Sicherheitsgesetzes – Visaverbote folgen


Für Universitäten, Rüstungsunternehmen und Fintech-Firmen, die mit iranischen Partnern zusammenarbeiten, wirft die Ankündigung sofortige Fragen zur Sorgfaltspflicht auf. Personalabteilungen müssen sicherstellen, dass Gastforscher, Investoren oder Konferenzredner keine Verbindungen zur IRGC haben, während Exportkontrollstellen ihre Prüfverfahren anpassen sollten, um die neu gelisteten Gruppen einzubeziehen.

Die Entscheidung dürfte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Großbritannien und Iran weiter verschärfen; Teheran hatte bereits mit der Ausweisung des britischen Botschafters gedroht, falls eine vollständige Terrorliste verhängt wird. Reiseberatungen rechnen mit Vergeltungsmaßnahmen wie Visa-Beschränkungen für britische Staatsbürger in Iran und verstärkter Kontrolle von Doppelstaatlern an iranischen Flughäfen.

Unternehmen mit Niederlassungen oder Expat-Mitarbeitern im Golfraum wird empfohlen, ihre Teams über die verschärften diplomatischen Spannungen zu informieren und sicherzustellen, dass keine iranischen Geschäftspartner auf der Liste stehen. Das Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium wird voraussichtlich noch diese Woche seine Reisehinweise für Iran aktualisieren.
Quelle: The Guardian

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