
Da die britischen Schulen diese Woche in die Ferien gehen und eine Rekordzahl von Urlaubern plant, mit dem Auto oder dem Eurostar nach Frankreich zu reisen, hat die britische Regierung am Wochenende schnell reagiert, um eine Wiederholung der vierstündigen Warteschlangen während der Mai-Halbzeit zu verhindern. Verkehrsministerin Heidi Alexander kündigte einen Notfallfonds in Höhe von 20 Millionen Pfund für zusätzliche Passkontrollschalter an, während ihr französischer Kollege Philippe Tabarot zustimmte, zusätzliche Beamte der Police aux Frontières in Dover, Folkestone und London St Pancras einzusetzen.
Diese kurzfristige Maßnahme folgt auf die vollständige Einführung des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU im April, das von jedem britischen Passagier bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto verlangt. Abgeordnete des Innenausschusses des Unterhauses warnten letzte Woche, dass ohne Behebung der technischen Probleme des EES „völliges Chaos und kilometerlange Staus“ drohen. Tests im Mai führten dazu, dass einige Familien mehr als vier Stunden auf die Einschiffung warteten, und Dover erwartet am kommenden Wochenende 12.000 Autos pro Tag – das Dreifache des normalen Verkehrsaufkommens.
Französische Behörden haben Großbritannien zugesichert, dass während der Spitzenzeiten zusätzliches Personal an den britischen Grenzposten eingesetzt wird, bis neue biometrische Kioske und Tablet-Scanner im Spätsommer eintreffen. Alexander brachte das Thema auch bei der EU-Verkehrskommissarin zur Sprache und argumentierte, dass technische Pannen und nicht Personalmangel das Hauptproblem seien und Urlauber nicht die Kosten für die Anlaufprobleme des Systems tragen sollten.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Vereinbarung eine willkommene, wenn auch vorübergehende Entlastung. Besonders profitieren werden Busunternehmen, die Schulgruppen befördern, da Fahrzeuge wiederholt für zeitaufwändige manuelle Registrierungen herausgegriffen wurden. Auch Unternehmen, die auf „Just-in-Time“-Lieferketten über Dover angewiesen sind, beobachten die Lage genau; anhaltende Staus könnten die Operation Brock auf der M20 auslösen und Lieferfenster stören. Notfallpläne empfehlen weiterhin Reisen außerhalb der Stoßzeiten, Pufferzeiten für Fahrpausen und Echtzeit-Überwachung der Warteschlangen.
Langfristig fordern Branchenverbände, dass Großbritannien und die EU die gegenseitige Anerkennung von Trusted Traveller-Programmen oder Fernanmeldemöglichkeiten prüfen, um die Fingerabdruckerfassung an den Kontrollstellen zu vermeiden. Ohne eine systemische Lösung müssten Vereinbarungen über Personalerhöhungen jedes Jahr neu verhandelt werden, was die Wirtschaft im Kanalraum dauerhaft saisonalen Belastungen aussetzt.
Diese kurzfristige Maßnahme folgt auf die vollständige Einführung des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU im April, das von jedem britischen Passagier bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto verlangt. Abgeordnete des Innenausschusses des Unterhauses warnten letzte Woche, dass ohne Behebung der technischen Probleme des EES „völliges Chaos und kilometerlange Staus“ drohen. Tests im Mai führten dazu, dass einige Familien mehr als vier Stunden auf die Einschiffung warteten, und Dover erwartet am kommenden Wochenende 12.000 Autos pro Tag – das Dreifache des normalen Verkehrsaufkommens.
Französische Behörden haben Großbritannien zugesichert, dass während der Spitzenzeiten zusätzliches Personal an den britischen Grenzposten eingesetzt wird, bis neue biometrische Kioske und Tablet-Scanner im Spätsommer eintreffen. Alexander brachte das Thema auch bei der EU-Verkehrskommissarin zur Sprache und argumentierte, dass technische Pannen und nicht Personalmangel das Hauptproblem seien und Urlauber nicht die Kosten für die Anlaufprobleme des Systems tragen sollten.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Vereinbarung eine willkommene, wenn auch vorübergehende Entlastung. Besonders profitieren werden Busunternehmen, die Schulgruppen befördern, da Fahrzeuge wiederholt für zeitaufwändige manuelle Registrierungen herausgegriffen wurden. Auch Unternehmen, die auf „Just-in-Time“-Lieferketten über Dover angewiesen sind, beobachten die Lage genau; anhaltende Staus könnten die Operation Brock auf der M20 auslösen und Lieferfenster stören. Notfallpläne empfehlen weiterhin Reisen außerhalb der Stoßzeiten, Pufferzeiten für Fahrpausen und Echtzeit-Überwachung der Warteschlangen.
Langfristig fordern Branchenverbände, dass Großbritannien und die EU die gegenseitige Anerkennung von Trusted Traveller-Programmen oder Fernanmeldemöglichkeiten prüfen, um die Fingerabdruckerfassung an den Kontrollstellen zu vermeiden. Ohne eine systemische Lösung müssten Vereinbarungen über Personalerhöhungen jedes Jahr neu verhandelt werden, was die Wirtschaft im Kanalraum dauerhaft saisonalen Belastungen aussetzt.
Quelle: The Guardian
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