
Die Deutsche Botschaft in Brasília hat neue Hinweise für brasilianische Passinhaber veröffentlicht, nachdem das Ein- und Ausreisesystem der Europäischen Union (EES) am 10. April 2026 vollständig in Betrieb genommen wurde. In einem Artikel vom 13. Juli erklärt die Botschaft, dass alle Nicht-EU-Besucher, die zu Kurzaufenthalten von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen berechtigt sind, bei der Ein- und Ausreise biometrisch erfasst werden – und zwar bei allen Schengen-Staaten außer Irland und Zypern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.
Im neuen System werden keine Stempel mehr in die Pässe gesetzt; stattdessen werden bei der ersten Einreise Gesichtsaufnahmen und vier Fingerabdrücke erfasst und mit einer digitalen Reisehistorie verknüpft. Automatisierte e-Gates und Selbstbedienungskioske sind bereits an Flughäfen wie Frankfurt, Paris-CDG und Madrid-Barajas sowie weiteren wichtigen Drehkreuzen installiert, was die Wartezeiten verkürzen soll, sobald Reisende mit dem Verfahren vertraut sind.
Für brasilianische Unternehmen, deren Mitarbeiter häufig im Rahmen von Projekten oder Schulungen in Europa rotieren, bringt das EES sowohl Vorteile als auch Risiken mit sich: Überziehungen der erlaubten Aufenthaltsdauer werden automatisch erkannt, und zukünftige Visa- oder ETIAS-Anträge können abgelehnt werden, wenn die 90/180-Tage-Regel verletzt wird. Daher wird Mobilitätsmanagern empfohlen, eine zentrale Erfassung der Aufenthaltsdauer in den einzelnen Schengen-Staaten einzuführen und die Entsandten über die neue biometrische Erfassung zu informieren.
Entgegen Gerüchten stellt die Botschaft klar, dass das EES die Einreisebestimmungen nicht ändert – Brasilianer können weiterhin visumfrei für Kurzaufenthalte reisen – empfiehlt jedoch, während der Anfangsphase der Einführung mehr Zeit für die Grenzkontrollen einzuplanen. Inhaber nationaler Langzeitvisa oder EU-Aufenthaltstitel bleiben von der Erfassung ausgenommen. Reisende, die Datenschutzbedenken haben, können die EU-Verordnung 2017/2226 einsehen, die strenge Aufbewahrungsfristen und Zugriffsregelungen vorschreibt.
Blickt man in die Zukunft, wird die EES-Datenbank mit ETIAS verknüpft, das Mitte 2027 für visumfreie Staatsangehörige starten soll. Eine genaue Erfassung der Ausreisen ist dann entscheidend für automatisierte Reisegenehmigungen. Die Botschaft verspricht, ihre Webseite zu aktualisieren, sobald weitere Funktionen wie selbstbediente Vorauszahlungen von Überziehungsstrafen eingeführt werden.
Im neuen System werden keine Stempel mehr in die Pässe gesetzt; stattdessen werden bei der ersten Einreise Gesichtsaufnahmen und vier Fingerabdrücke erfasst und mit einer digitalen Reisehistorie verknüpft. Automatisierte e-Gates und Selbstbedienungskioske sind bereits an Flughäfen wie Frankfurt, Paris-CDG und Madrid-Barajas sowie weiteren wichtigen Drehkreuzen installiert, was die Wartezeiten verkürzen soll, sobald Reisende mit dem Verfahren vertraut sind.
Für brasilianische Unternehmen, deren Mitarbeiter häufig im Rahmen von Projekten oder Schulungen in Europa rotieren, bringt das EES sowohl Vorteile als auch Risiken mit sich: Überziehungen der erlaubten Aufenthaltsdauer werden automatisch erkannt, und zukünftige Visa- oder ETIAS-Anträge können abgelehnt werden, wenn die 90/180-Tage-Regel verletzt wird. Daher wird Mobilitätsmanagern empfohlen, eine zentrale Erfassung der Aufenthaltsdauer in den einzelnen Schengen-Staaten einzuführen und die Entsandten über die neue biometrische Erfassung zu informieren.
Entgegen Gerüchten stellt die Botschaft klar, dass das EES die Einreisebestimmungen nicht ändert – Brasilianer können weiterhin visumfrei für Kurzaufenthalte reisen – empfiehlt jedoch, während der Anfangsphase der Einführung mehr Zeit für die Grenzkontrollen einzuplanen. Inhaber nationaler Langzeitvisa oder EU-Aufenthaltstitel bleiben von der Erfassung ausgenommen. Reisende, die Datenschutzbedenken haben, können die EU-Verordnung 2017/2226 einsehen, die strenge Aufbewahrungsfristen und Zugriffsregelungen vorschreibt.
Blickt man in die Zukunft, wird die EES-Datenbank mit ETIAS verknüpft, das Mitte 2027 für visumfreie Staatsangehörige starten soll. Eine genaue Erfassung der Ausreisen ist dann entscheidend für automatisierte Reisegenehmigungen. Die Botschaft verspricht, ihre Webseite zu aktualisieren, sobald weitere Funktionen wie selbstbediente Vorauszahlungen von Überziehungsstrafen eingeführt werden.
Quelle: German Embassy in Brazil
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