
Am 14. Juli unterzeichneten der britische Außenminister Stephen Doughty und EU-Kommissar Maroš Šefčovič in Brüssel einen weitreichenden Vertrag, der Gibraltar in wesentliche Teile des Schengen-Abkommens integriert und gleichzeitig die britische Souveränität wahrt. Ab dem 15. Juli, wenn die Vereinbarung vorläufig in Kraft tritt, werden spanische Grenzbeamte die Schengen-Einreisekontrollen am Flughafen und Hafen von Gibraltar durchführen. Dadurch entfällt die Passkontrolle an der Landgrenze, was die echte Freizügigkeit für die 15.000 Grenzgänger ermöglicht, die täglich pendeln.
Das Abkommen ebnet zudem den Weg für direkte Schengen-Flüge von Gibraltar zu europäischen Zielen wie Madrid, Mailand und Frankfurt – Strecken, die Fluggesellschaften bereits für die nächste Sommersaison in Aussicht gestellt haben, sofern Slots verfügbar sind. Für Waren gilt ein vereinfachtes Zollregime mit einer „Grünen Spur“ für die meisten Sendungen und stichprobenartigen risikobasierten Kontrollen, wodurch die durchschnittliche Abfertigungszeit von 45 auf 10 Minuten sinkt.
Unternehmen mit Mitarbeitern in Gibraltar oder Südspanien profitieren erheblich: Arbeitgeber müssen keine Mehrfacheinreisevisa mehr einplanen oder Wartezeiten an der Grenze einkalkulieren, und Entsendepakete können auf einen deutlich größeren Pendlerkreis ausgelegt werden. Die Regierung Gibraltars rechnet damit, dass das Abkommen innerhalb von fünf Jahren das BIP um 15 Prozent steigert, indem es Wachstum in den Bereichen Logistik, Tourismus und Online-Gaming freisetzt.
Der Vertrag muss noch vom Europäischen Parlament und dem britischen Parlament ratifiziert werden, doch beide Regierungen werden ihn vorläufig sofort anwenden. Unternehmen sollten ihre Meldepflichten für entsandte Arbeitnehmer überprüfen, da Spanien plant, die Anforderungen der EU-Entsenderichtlinie für in Gibraltar ansässige Firmen, die Mitarbeiter auf das Festland entsenden, strikt durchzusetzen.
Das Abkommen ebnet zudem den Weg für direkte Schengen-Flüge von Gibraltar zu europäischen Zielen wie Madrid, Mailand und Frankfurt – Strecken, die Fluggesellschaften bereits für die nächste Sommersaison in Aussicht gestellt haben, sofern Slots verfügbar sind. Für Waren gilt ein vereinfachtes Zollregime mit einer „Grünen Spur“ für die meisten Sendungen und stichprobenartigen risikobasierten Kontrollen, wodurch die durchschnittliche Abfertigungszeit von 45 auf 10 Minuten sinkt.
Unternehmen mit Mitarbeitern in Gibraltar oder Südspanien profitieren erheblich: Arbeitgeber müssen keine Mehrfacheinreisevisa mehr einplanen oder Wartezeiten an der Grenze einkalkulieren, und Entsendepakete können auf einen deutlich größeren Pendlerkreis ausgelegt werden. Die Regierung Gibraltars rechnet damit, dass das Abkommen innerhalb von fünf Jahren das BIP um 15 Prozent steigert, indem es Wachstum in den Bereichen Logistik, Tourismus und Online-Gaming freisetzt.
Der Vertrag muss noch vom Europäischen Parlament und dem britischen Parlament ratifiziert werden, doch beide Regierungen werden ihn vorläufig sofort anwenden. Unternehmen sollten ihre Meldepflichten für entsandte Arbeitnehmer überprüfen, da Spanien plant, die Anforderungen der EU-Entsenderichtlinie für in Gibraltar ansässige Firmen, die Mitarbeiter auf das Festland entsenden, strikt durchzusetzen.
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