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Großbritannien und EU einigen sich auf Aktionsplan zur Vereinfachung der Ein- und Ausreisekontrollen vor der Sommerreisezeit

Juli 15, 2026
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Großbritannien und EU einigen sich auf Aktionsplan zur Vereinfachung der Ein- und Ausreisekontrollen vor der Sommerreisezeit
Das britische Verkehrsministerium bestätigte, dass Verkehrsministerin Heidi Alexander am 13. Juli in Brüssel Gespräche mit dem EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas führte, um die Auswirkungen der vollständigen Einführung des Schengen-Einreise-/Ausreisesystems (EES) in diesem Sommer zu minimieren. Im Rahmen der Vereinbarung wird die Kommission in Zusammenarbeit mit der französischen Grenzpolizei und den Beförderern zusätzliche Kontrollstellen besetzen, während die britische Regierung weitere 20 Millionen Pfund für die Infrastruktur an den Terminals in Dover, Eurotunnel und Eurostar bereitstellt. Damit steigen die Gesamtausgaben für die EES-Vorbereitung in Kent auf 30,5 Millionen Pfund.

Das EES verlangt von allen Nicht-EU-Reisenden, bei der ersten Überquerung einer externen Schengen-Grenze Passdaten, Foto und vier Fingerabdrücke erfassen zu lassen. Obwohl die Registrierung normalerweise auf französischem Boden erfolgt, müssen britische See- und Bahnterminals mit nebeneinanderliegenden Kontrollen abgehende Passagiere vor dem Einsteigen abfertigen. Branchenmodelle gehen davon aus, dass die zusätzlichen 70 bis 90 Sekunden pro Fahrzeug an Spitzentagen Staus von bis zu 24 Kilometern verursachen könnten, sofern die Kapazitäten nicht erweitert werden.

Großbritannien und EU einigen sich auf Aktionsplan zur Vereinfachung der Ein- und Ausreisekontrollen vor der Sommerreisezeit


Das Kent Resilience Forum wird die neuen Mittel nutzen, um Wartebereiche auf der A20 und A2 zu vergrößern, digitale Beschilderung zu verbessern sowie Schatten-, Wasser- und Versorgungseinrichtungen für Fahrer bei Grenzstaus einzurichten. Doug Bannister, Geschäftsführer des Hafens von Dover, bezeichnete die Investition als „eine pragmatische Maßnahme, die sich durch weniger Staus, zufriedenere Touristen und zuverlässigen Frachtverkehr auszahlen wird“.

Für Firmen, die Mitarbeiter mobilisieren, schafft die Ankündigung Klarheit: Unternehmen, die Sommeraufträge oder Messebesuche in der EU planen, sollten ihre Mitarbeiter darauf vorbereiten, dass die erstmalige EES-Registrierung mehr Zeit in Anspruch nimmt, die Warteschlangen jedoch voraussichtlich kürzer sein werden als bei den Testläufen im Vorjahr. Firmen, die Waren per Begleit-Lkw transportieren, sollten etwas längere Standzeiten in Dover einplanen, können aber mit weniger spontanen Sperrungen der M20 durch die Operation Brock rechnen. Personalabteilungen sollten zudem häufig reisende Mitarbeiter daran erinnern, biometrische Reisepässe mit einer Gültigkeit von mindestens sechs Monaten mitzuführen, um Verzögerungen in letzter Minute zu vermeiden.
Quelle: UK Government – Department for Transport

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