
Das Department für Unternehmen, Handel und Beschäftigung (DETE) aktualisierte am 17. Juli sein Online-Dashboard und zeigt, dass Anträge auf Verlängerung von Arbeitserlaubnissen weiterhin bis zum 8. April 2026 zurückstehen – also mehr als drei Monate Verzögerung. Neue Critical Skills-Permits werden innerhalb von 16 Tagen bearbeitet (Anträge vom 1. Juli), während Verlängerungen von Intra-Company Transfers ebenfalls im Rückstau vom April festhängen. Die Daten bestätigen, was Personalabteilungen vermutet hatten: Zwar haben zusätzliche Mitarbeiter die Bearbeitung von erstmaligen Critical Skills- und General-Permits beschleunigt, doch Verlängerungen bleiben blockiert. Diese Verzögerung birgt besonders für Entsandte Risiken, deren Genehmigungen während eines Heimaturlaubs auslaufen – was zu Wiedereinreiseproblemen führen kann, ähnlich denen, die durch die IRP-Reiseerleichterung dieser Woche adressiert wurden. Das DETE führt den Engpass auf einen Anstieg von Pandemie-Rekrutierungen zurück, deren zweijährige Genehmigungen alle in diesem Quartal auslaufen, kombiniert mit verstärkten Prüfungen zur Einhaltung der Gehaltsschwellen vor den Gehaltserhöhungsregeln im März 2027. Beamte kündigen ein neues Triage-System an, das im August startet und automatisch risikoarme Verlängerungen für eine beschleunigte Genehmigung markiert. Unternehmen sollten bevorstehende Ablaufdaten prüfen, Kurierkosten für dringende Visa-Anträge einplanen und erwägen, berechtigte Mitarbeiter auf den Critical Skills-Weg umzustellen, der derzeit die kürzesten Bearbeitungszeiten bietet. Mobilitätsanbieter empfehlen zudem, mindestens einen 16-wöchigen Puffer in die Einsatzplanung einzubauen, bis das DETE über mehrere Berichtszyklen hinweg eine nachhaltige Verbesserung meldet. Das nächste Update zum Bearbeitungsdatum ist für den 24. Juli geplant; die Beteiligten hoffen, dass die Verlängerungswarteschlange bis zu Anträgen aus Mai voranschreitet, was auf wirksame Gegenmaßnahmen hindeutet.