
In einem lange erwarteten Schritt bestätigte das Finanzministerium am 19. Juli 2026, dass Australier nun Commonwealth-Eidesstattliche Erklärungen vollständig online über das myGov-Portal erstellen und einreichen können. Der neue Service ermöglicht es Nutzern, ihre Identität mit einem staatlich ausgestellten Digital-ID zu verifizieren, die Erklärung direkt am Bildschirm auszufüllen und elektronisch einzureichen – eine Unterschrift in Tinte oder ein Zeuge sind nicht mehr erforderlich.
Eidesstattliche Erklärungen decken zwar viele rechtliche Bereiche ab, sind aber besonders im Bereich der globalen Mobilität allgegenwärtig: von der Bestätigung einer eheähnlichen Gemeinschaft für Partnervisa, über den Ersatz verlorener Pässe bis hin zur Beglaubigung von Dokumenten für die Reiseerlaubnis von Kindern. Bisher mussten Antragsteller das Formular ausdrucken, einen autorisierten Zeugen finden, mit Tinte unterschreiben und die Seiten einscannen, bevor sie diese über ImmiAccount hochladen oder bei einer australischen Auslandsvertretung einreichen konnten. Diese manuellen Schritte waren nicht nur für Personen im Ausland umständlich, sondern führten auch häufig zu unvollständigen Anträgen – und damit zu Verzögerungen bei der Bearbeitung im Innenministerium.
Mit dem neuen System können Reisende und Auswanderer die Erklärung in wenigen Minuten erstellen, direkt an einen laufenden Visumantrag anhängen oder sicher über einen einmaligen Download-Link mit einem Migrationsberater teilen. Das digitale Formular enthält ein kryptografisches Siegel, das Grenzbehörden und Konsulaten sofort verifizieren können, wodurch eine zusätzliche Beglaubigung entfällt. Laut Services Australia entspricht die Plattform dem Electronic Transactions Act und erfüllt Cyber-Sicherheitsstandards auf „PROTECTED“-Niveau, was Fluggesellschaften und Auslandsvertretungen die Akzeptanz des digitalen Dokuments an Check-in-Schaltern und Grenzkontrollen erleichtert.
Auch für Arbeitgeber ist die Neuerung bedeutend. Unternehmen, die ausländische Mitarbeiter unter den Visa-Kategorien Subclass 482 oder 186 sponsern, nutzen häufig eidesstattliche Erklärungen, um echte Stellenanforderungen, Unternehmensstrukturen oder die Nichtverfügbarkeit australischer Arbeitskräfte nachzuweisen. Die Möglichkeit, rechtskonforme Erklärungen ohne den Aufwand von Unterschriften in Tinte zu erstellen, dürfte die Bearbeitungszeiten für Nominierungen verkürzen und Kurierkosten senken – besonders für regionale Standorte, die keinen einfachen Zugang zu autorisierten Zeugen haben.
Migrationsberater warnen jedoch, dass nicht alle Länder das digitale Format sofort anerkennen; einige ausländische Regierungen und Gerichte bestehen weiterhin auf handschriftlichen Unterschriften. Mit der zunehmenden Verbreitung elektronischer Apostillen und gegenseitiger Anerkennungsabkommen setzt das australische System jedoch einen Maßstab für papierlose rechtliche Beglaubigungen. Reisenden wird empfohlen, vorab die Dokumentationsanforderungen des Ziellandes zu prüfen, bevor sie sich ausschließlich auf die digitale Erklärung verlassen.
Eidesstattliche Erklärungen decken zwar viele rechtliche Bereiche ab, sind aber besonders im Bereich der globalen Mobilität allgegenwärtig: von der Bestätigung einer eheähnlichen Gemeinschaft für Partnervisa, über den Ersatz verlorener Pässe bis hin zur Beglaubigung von Dokumenten für die Reiseerlaubnis von Kindern. Bisher mussten Antragsteller das Formular ausdrucken, einen autorisierten Zeugen finden, mit Tinte unterschreiben und die Seiten einscannen, bevor sie diese über ImmiAccount hochladen oder bei einer australischen Auslandsvertretung einreichen konnten. Diese manuellen Schritte waren nicht nur für Personen im Ausland umständlich, sondern führten auch häufig zu unvollständigen Anträgen – und damit zu Verzögerungen bei der Bearbeitung im Innenministerium.
Mit dem neuen System können Reisende und Auswanderer die Erklärung in wenigen Minuten erstellen, direkt an einen laufenden Visumantrag anhängen oder sicher über einen einmaligen Download-Link mit einem Migrationsberater teilen. Das digitale Formular enthält ein kryptografisches Siegel, das Grenzbehörden und Konsulaten sofort verifizieren können, wodurch eine zusätzliche Beglaubigung entfällt. Laut Services Australia entspricht die Plattform dem Electronic Transactions Act und erfüllt Cyber-Sicherheitsstandards auf „PROTECTED“-Niveau, was Fluggesellschaften und Auslandsvertretungen die Akzeptanz des digitalen Dokuments an Check-in-Schaltern und Grenzkontrollen erleichtert.
Auch für Arbeitgeber ist die Neuerung bedeutend. Unternehmen, die ausländische Mitarbeiter unter den Visa-Kategorien Subclass 482 oder 186 sponsern, nutzen häufig eidesstattliche Erklärungen, um echte Stellenanforderungen, Unternehmensstrukturen oder die Nichtverfügbarkeit australischer Arbeitskräfte nachzuweisen. Die Möglichkeit, rechtskonforme Erklärungen ohne den Aufwand von Unterschriften in Tinte zu erstellen, dürfte die Bearbeitungszeiten für Nominierungen verkürzen und Kurierkosten senken – besonders für regionale Standorte, die keinen einfachen Zugang zu autorisierten Zeugen haben.
Migrationsberater warnen jedoch, dass nicht alle Länder das digitale Format sofort anerkennen; einige ausländische Regierungen und Gerichte bestehen weiterhin auf handschriftlichen Unterschriften. Mit der zunehmenden Verbreitung elektronischer Apostillen und gegenseitiger Anerkennungsabkommen setzt das australische System jedoch einen Maßstab für papierlose rechtliche Beglaubigungen. Reisenden wird empfohlen, vorab die Dokumentationsanforderungen des Ziellandes zu prüfen, bevor sie sich ausschließlich auf die digitale Erklärung verlassen.
Wie VisaHQ helfen kann
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