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Indien nimmt Gespräche mit Washington über neue US-Visaregelung für Studenten und Medien auf

Juli 19, 2026
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Indien nimmt Gespräche mit Washington über neue US-Visaregelung für Studenten und Medien auf
Das indische Außenministerium (MEA) hat schnell reagiert und einen formellen Dialog mit Washington aufgenommen, nachdem das US-Heimatschutzministerium (DHS) am 17. Juli eine umfassende endgültige Regelung veröffentlicht hat, die die Aufenthaltsdauer für F-1- (Studenten), J-1- (Austauschbesucher) und I-Visa (ausländische Medien) auf maximal vier Jahre begrenzt. Nach dem bisherigen „Duration-of-Status“-Modell werden diese Nicht-Einwanderer für die Dauer ihres akademischen oder beruflichen Programms zugelassen und können ihren Aufenthalt durch Aktualisierung der Unterlagen bei ihren Institutionen verlängern. Die neue Regelung hingegen setzt ein festes Ablaufdatum und verlangt für eine Verlängerung einen neuen Antrag inklusive biometrischer Daten und einer neuen Gebühr.

Bei der wöchentlichen Pressekonferenz des MEA am 18. Juli bestätigte Sprecher Randhir Jaiswal, dass Neu-Delhi „die Bedenken indischer Studenten, Forscher und Journalisten zur Kenntnis genommen“ habe und diese bereits der US-Botschaft in Delhi sowie den Kollegen im Außenministerium übermittelt wurden. Die Behörden fordern Klarheit zu Nachfristregelungen, automatischen Verlängerungen für das STEM Optional Practical Training sowie zu möglichen Ausnahmen für Medienvertreter, die in den USA bei Eilberichten eingesetzt werden.

Indien nimmt Gespräche mit Washington über neue US-Visaregelung für Studenten und Medien auf


Indische Staatsangehörige stellen mit über 320.000 im vergangenen Jahr die größte Gruppe internationaler Graduiertenstudenten in den USA und machen etwa 12 Prozent der J-1-Austauschbesucher aus. Bildungstechnologieunternehmen, Vermittler und Manager für Unternehmensmobilität befürchten, dass die Vier-Jahres-Grenze integrierte Master-/PhD-Programme und langfristige Industriepraktika erschweren wird. Medienhäuser warnen, dass die Regelung kostspielige Verlängerungen während laufender Einsätze erzwingen könnte. Unternehmensberater für Einwanderungsfragen empfehlen Sponsoren, Programmzeiten sofort zu überprüfen und zusätzliche Vorlaufzeiten von 60 bis 90 Tagen für I-539-Verlängerungen einzuplanen. Studenten, die im August mit ihrem Studium beginnen, haben nur ein knappes Zeitfenster, bevor die Regelung in Kraft tritt (60 Tage nach Veröffentlichung im Federal Register).

Das MEA rät Antragstellern, Nachweise über „ununterbrochenes Vollzeitstudium“ aufzubewahren und bei verkürzten I-94-Formularen an Einreisestellen die CBP-Verzögerungsinspektionen zu nutzen. Strategisch wird Neu-Delhi voraussichtlich die bevorstehenden Treffen des Quad und des Indo-US Higher Education Dialogue nutzen, um Ausnahmen für forschungsbezogene Programme und schnellere Premium-Verfahren zu fordern. Mobilitätsmanager sollten diese Gespräche genau verfolgen; sollte Indien eine Ausnahme für STEM-Doktoranden durchsetzen oder das DHS dazu bewegen, Studenten, die vor Inkrafttreten der Regelung zugelassen wurden, zu schützen, könnte dies die wirtschaftlichen Auswirkungen deutlich abmildern.
Quelle: The Indian Express

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