Das 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland führt ein Visaverbot für Kämpfer ein – Zypriotische Unternehmen werden aufgefordert, ihre Compliance zu aktualisieren
Zyprische NGO kritisiert Räumung von 23 indischen Migranten aus staatlichen Unterkünften
Schwangerer Zyprer: Partner droht Abschiebung – Prüfung humanitärer Ermessensspielräume
Neueste Nachrichten
Migrations-NGO kritisiert Sozialdienste nach Zwangsräumung von 23 indischen Arbeitern während Hitzewelle in Limassol
Die NGO KISA berichtet, dass 23 indische Migranten nach der Kündigung ihrer staatlichen Unterkunft durch das Sozialamt am 24. Juli obdachlos wurden. Dieser Vorfall offenbart Schwachstellen im gebundenen Arbeitserlaubnissystem Zyperns und weist auf ein erhöhtes Compliance-Risiko für Arbeitgeber hin, die Arbeitskräfte über Drittanbieter beschäftigen. Unternehmen sollten ihre Prüfungen von Vermittlern verschärfen und Notfallpläne für die Unterbringung ausländischer Mitarbeiter vorbereiten.
NGO verwandelt Büro in Unterkunft, nachdem 23 indische Migranten staatliche Wohnungen verloren haben
Die zypriotische NGO Kisa berichtet, dass 23 indische Migranten obdachlos wurden, nachdem der Staat plötzlich die Unterstützung für Unterkunft und Verpflegung eingestellt hatte. Dadurch sah sich die Organisation gezwungen, die Betroffenen in ihren eigenen Büros unterzubringen. Der Fall verdeutlicht Lücken im Aufnahme- und Arbeitsmarktanpassungssystem Zyperns und wirft reputationsbezogene Fragen auf, während das Land in Brüssel um Unterstützung für seine Migrationsreform wirbt.
Justizminister beruft Arbeitsgruppe zur Polizeiarbeit in stark von Migration betroffenen Bezirken ein
Der Justizminister Zyperns hat eine spezielle Einsatzgruppe eingerichtet, um die Polizeipräsenz und die Unterstützung der Gemeinschaft in Gebieten mit hoher Migrantenbevölkerung zu verstärken. Geplant sind gemischte Streifen, verbesserter Datenaustausch und schnellere Bearbeitung von Aufenthaltserlaubnissen – Maßnahmen, die Auswirkungen auf Unternehmensumzüge und Fürsorgepflichten haben könnten.
Nordzypern startet digitale Plattform zur Registrierung von Ferienhäusern und verschärft Regeln für Kurzzeitvermietungen
Die Behörden in Nordzypern haben ein verpflichtendes Online-Registrierungssystem für alle kurzfristigen Ferienunterkünfte eingeführt. Vermieter müssen die Ausweise der Gäste innerhalb von 24 Stunden hochladen, und ab September drohen hohe Geldstrafen bei Verstößen. Die Maßnahme betrifft insbesondere Ausländer, die Ferienwohnungen im Raum Girne nutzen, während sie in der Republik arbeiten, und soll die grenzüberschreitende Kontrolle zwischen Nord- und Südzypern verschärfen.
Ausstehende Abschiebung eines ägyptischen Mannes verdeutlicht Zyperns Dilemma bei der Familienzusammenführung
Ein ägyptischer Asylbewerber, dem trotz einer schwangeren zypriotischen Verlobten die Abschiebung droht, macht die Lücken im Schutz der Familienzusammenführung in Zypern sowie die Gefahr der Staatenlosigkeit für zukünftige Kinder deutlich. Die Geschichte verstärkt die Forderungen nach einer dringenden Rechtsreform, während die Behörden gleichzeitig eine beschleunigte Abschiebungspolitik vorantreiben.
Zypern veröffentlicht Leichtflug-Bulletin 052/26: Einschränkungen für Platzrunden-Training in der Nähe von Larnaka für den Rest Juli
Leichtflug-Bulletin 052/26 vom 24. Juli verbietet vom 27. bis 31. Juli VFR-Rundflugtraining in wichtigen Übungsgebieten nahe Larnaca aufgrund von Militärübungen und Waldbrandgefahr. Diese Maßnahme kann zu geringfügigen Verzögerungen bei Geschäftsjets und Hubschrauber-Shuttles im Larnaca-Luftraum führen. Flugabteilungen sollten daher geänderte Flugrouten einreichen und zusätzliche Treibstoffreserven einplanen.
Bericht der Europäischen Kommission hebt Zyperns Verkehrsmix und Wachstum der Flughäfen hervor
Ein am 23. Juli 2026 veröffentlichter EU-Bericht zeigt, dass Zypern weiterhin stark vom Auto abhängig ist (83,5 % des innerstaatlichen Personenverkehrs) und der Verkehrssektor 37,9 % der nationalen Emissionen verursacht. Der Passagierdurchsatz am Flughafen Larnaka erreichte 2024 8,9 Millionen, während Ladeinfrastruktur und Verkehrsstaus nach wie vor problematisch sind. Arbeitgeber sollten mögliche Produktivitätsverluste durch Verkehr berücksichtigen und sich auf Anreize für umweltfreundliche Mobilität einstellen, die die Flottenstrategien beeinflussen könnten.