
Die „Plattform zur Verwaltung von Ferienunterkünften“ wurde am 24. Juli im von der Türkei verwalteten Norden Zyperns in Betrieb genommen, wie das selbsternannte Ministerium für Tourismus, Kultur, Jugend und Umwelt über die Nachrichtenagentur TAK bekanntgab. Eigentümer von Immobilien müssen nun ein Online-Konto anlegen, Eigentumsurkunden hochladen und einen einzigartigen Registrierungscode erhalten, bevor sie Villen oder Apartments auf Buchungsportalen wie Airbnb oder Booking.com anbieten dürfen. Bei Verstößen drohen Bußgelder zwischen 25.000 und 75.000 Türkischen Lira (ca. 700 bis 2.100 Euro).
Obwohl die Plattform von der international nicht anerkannten „Türkischen Republik Nordzypern“ (TRNZ) betrieben wird, ist die Entwicklung auch für multinationale Unternehmen relevant, die Mitarbeiter in die international anerkannte Republik Zypern entsenden. Viele Expats mieten kurzfristig Unterkünfte in Girne (Kyrenia) oder Mağusa (Famagusta) und pendeln täglich über die Grüne Linie in den Süden. Ab September sind Vermieter verpflichtet, die Passdaten jedes Gastes innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft hochzuladen – ein System ähnlich dem griechischen „ΚΕΜ“-Register. Dies wirft Datenschutzfragen auf und erhöht den Verwaltungsaufwand für Personalabteilungen, die temporäre Unterkünfte organisieren.
Grenzgänger sollten zudem beachten, dass die neue Datenbank mit dem Einwanderungsnetzwerk der TRNZ-Polizei verknüpft wird, wodurch Behörden Überzieher identifizieren können. Während EU-Bürger derzeit mit einem Personalausweis die Grüne Linie passieren und einen 90-Tage-Einreisestempel erhalten, werden diese Stempel künftig automatisch mit den Plattformdaten abgeglichen. Ein Überschreiten der erlaubten Aufenthaltsdauer könnte zu einem Einreiseverbot führen, das die Mobilität der Mitarbeiter zwischen Nord und Süd gefährdet.
Praktische Hinweise für Manager von Firmenunterkünften:
• Stellen Sie sicher, dass alle Anbieter von Serviced Apartments im Norden auf der Plattform registriert sind und die neue Lizenznummer vorweisen können.
• Aktualisieren Sie die Datenschutzhinweise für Mitarbeiter, da persönliche Daten an die TRNZ-Polizeisysteme weitergegeben werden.
• Empfehlen Sie Reisenden, Kopien der Einreisestempel und Buchungsbestätigungen aufzubewahren, um bei Kontrollen Streitigkeiten zu vermeiden.
Vertreter der Reisebranche begrüßen die Maßnahme, da sie Steuerhinterziehung eindämmen und die Sicherheitsstandards verbessern soll, warnen jedoch, dass die zweimonatige Frist zur Einhaltung der Vorschriften knapp bemessen ist. Unternehmen mit Anreisen im August oder September sollten ihre Buchungen umgehend überprüfen.
Obwohl die Plattform von der international nicht anerkannten „Türkischen Republik Nordzypern“ (TRNZ) betrieben wird, ist die Entwicklung auch für multinationale Unternehmen relevant, die Mitarbeiter in die international anerkannte Republik Zypern entsenden. Viele Expats mieten kurzfristig Unterkünfte in Girne (Kyrenia) oder Mağusa (Famagusta) und pendeln täglich über die Grüne Linie in den Süden. Ab September sind Vermieter verpflichtet, die Passdaten jedes Gastes innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft hochzuladen – ein System ähnlich dem griechischen „ΚΕΜ“-Register. Dies wirft Datenschutzfragen auf und erhöht den Verwaltungsaufwand für Personalabteilungen, die temporäre Unterkünfte organisieren.
Grenzgänger sollten zudem beachten, dass die neue Datenbank mit dem Einwanderungsnetzwerk der TRNZ-Polizei verknüpft wird, wodurch Behörden Überzieher identifizieren können. Während EU-Bürger derzeit mit einem Personalausweis die Grüne Linie passieren und einen 90-Tage-Einreisestempel erhalten, werden diese Stempel künftig automatisch mit den Plattformdaten abgeglichen. Ein Überschreiten der erlaubten Aufenthaltsdauer könnte zu einem Einreiseverbot führen, das die Mobilität der Mitarbeiter zwischen Nord und Süd gefährdet.
Praktische Hinweise für Manager von Firmenunterkünften:
• Stellen Sie sicher, dass alle Anbieter von Serviced Apartments im Norden auf der Plattform registriert sind und die neue Lizenznummer vorweisen können.
• Aktualisieren Sie die Datenschutzhinweise für Mitarbeiter, da persönliche Daten an die TRNZ-Polizeisysteme weitergegeben werden.
• Empfehlen Sie Reisenden, Kopien der Einreisestempel und Buchungsbestätigungen aufzubewahren, um bei Kontrollen Streitigkeiten zu vermeiden.
Vertreter der Reisebranche begrüßen die Maßnahme, da sie Steuerhinterziehung eindämmen und die Sicherheitsstandards verbessern soll, warnen jedoch, dass die zweimonatige Frist zur Einhaltung der Vorschriften knapp bemessen ist. Unternehmen mit Anreisen im August oder September sollten ihre Buchungen umgehend überprüfen.
Quelle: TAK News Agency
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