
Die zyprischen Behörden haben am Donnerstagabend ihre Kontrollen im Inland verstärkt und 19 Drittstaatsangehörige festgenommen, die ohne legalen Aufenthaltsstatus in der Republik lebten. Die koordinierte Aktion erstreckte sich über mehrere Stadtteile von Nikosia und wurde vom Ausländer- und Einwanderungsdienst mit Unterstützung der Überwachungsunterdirektion der Grünen Linie geleitet. Die Beamten durchsuchten gleichzeitig Wohnungen, Arbeitsstätten und öffentliche Plätze, die zuvor durch Geheimdiensterkenntnisse identifiziert worden waren.
Die Polizei teilte mit, dass sechs der Festgenommenen einer begleiteten Rückkehr zustimmten und sofort mit Flügen in ihre Heimatländer im Rahmen des von der EU finanzierten Gemeinsamen Reintegrationmechanismus gebracht wurden. Für die übrigen 13 wird die Rückführungsdokumentation derzeit abgeschlossen. Die Operation ist Teil einer umfassenderen Kampagne, die vom stellvertretenden Ministerium für Migration und internationalen Schutz angeordnet wurde, um einen Rückstand von mehr als 2.000 ausstehenden Rückkehrentscheidungen vor Ende der Sommersaison zu beseitigen.
Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Zypern seit der Übernahme der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft im Januar eine deutlich strengere Rückkehrpolitik verfolgt. Neue Schnellverfahren erlauben es der Polizei, innerhalb von 72 Stunden eine Rückkehranordnung zu erlassen und durchzusetzen, sofern kein laufendes Asylverfahren vorliegt. Kritiker warnen jedoch, dass die Kapazitäten im Abschiebezentrum Mennoyia begrenzt sind und dass flächendeckende Kontrollen potenzielle Opfer von Menschenhandel davon abhalten könnten, sich an die Behörden zu wenden.
Für Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Legalisiert eure Beschäftigungsverhältnisse oder riskiert Störungen. Unternehmen, die die 19 Festgenommenen beherbergt oder beschäftigt haben, drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro pro Arbeitnehmer sowie ein möglicher Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen. Personalverantwortliche werden daher dringend empfohlen, interne Prüfungen von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen durchzuführen, insbesondere bei über Arbeitsvermittlungen rekrutiertem Personal.
Die verstärkten Kontrollen fallen mit Zyperns Bestrebungen zusammen, 2027 dem Schengen-Raum beizutreten. Brüssel hat wiederholt betont, dass „glaubwürdige Rückführungen“ eine Voraussetzung für den Beitritt der Insel sind, was solche Einsätze sowohl politisch als auch operativ von großer Bedeutung macht.
Die Polizei teilte mit, dass sechs der Festgenommenen einer begleiteten Rückkehr zustimmten und sofort mit Flügen in ihre Heimatländer im Rahmen des von der EU finanzierten Gemeinsamen Reintegrationmechanismus gebracht wurden. Für die übrigen 13 wird die Rückführungsdokumentation derzeit abgeschlossen. Die Operation ist Teil einer umfassenderen Kampagne, die vom stellvertretenden Ministerium für Migration und internationalen Schutz angeordnet wurde, um einen Rückstand von mehr als 2.000 ausstehenden Rückkehrentscheidungen vor Ende der Sommersaison zu beseitigen.
Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Zypern seit der Übernahme der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft im Januar eine deutlich strengere Rückkehrpolitik verfolgt. Neue Schnellverfahren erlauben es der Polizei, innerhalb von 72 Stunden eine Rückkehranordnung zu erlassen und durchzusetzen, sofern kein laufendes Asylverfahren vorliegt. Kritiker warnen jedoch, dass die Kapazitäten im Abschiebezentrum Mennoyia begrenzt sind und dass flächendeckende Kontrollen potenzielle Opfer von Menschenhandel davon abhalten könnten, sich an die Behörden zu wenden.
Für Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Legalisiert eure Beschäftigungsverhältnisse oder riskiert Störungen. Unternehmen, die die 19 Festgenommenen beherbergt oder beschäftigt haben, drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro pro Arbeitnehmer sowie ein möglicher Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen. Personalverantwortliche werden daher dringend empfohlen, interne Prüfungen von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen durchzuführen, insbesondere bei über Arbeitsvermittlungen rekrutiertem Personal.
Die verstärkten Kontrollen fallen mit Zyperns Bestrebungen zusammen, 2027 dem Schengen-Raum beizutreten. Brüssel hat wiederholt betont, dass „glaubwürdige Rückführungen“ eine Voraussetzung für den Beitritt der Insel sind, was solche Einsätze sowohl politisch als auch operativ von großer Bedeutung macht.
Quelle: KNEWS – Kathimerini Cyprus
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