
Visumantragsteller, die befürchteten, dass die großen, von Studenten geführten Demonstrationen im Zentrum von Neu-Delhi die konsularischen Dienste lahmlegen könnten, wurden am 24. Juli beruhigt. In einer öffentlichen Mitteilung auf X und der eigenen Webseite bestätigte der Outsourcing-Riese VFS Global, dass alle acht Visa-Antragszentren (VACs) in der Nationalen Hauptstadtregion zu den regulären Öffnungszeiten arbeiten. Demonstranten haben vereinzelt Hauptverkehrsstraßen in der Nähe von Connaught Place und ITO blockiert, was zu Umleitungen und langen Staus führte. VFS erklärte, dass Kunden, die „früher oder später als ihr geplantes Zeitfenster eintreffen, soweit betrieblich möglich berücksichtigt werden“. Dieses seltene Angebot zeitlicher Flexibilität soll verhindern, dass Nichterscheinen wertvolle Termine blockiert – ein Problem, das Geschäftsreisende in der Hochsaison um Wochen zurückwerfen kann. Laut Umzugsmanagern bearbeiten die VACs in Delhi täglich über 4.500 Anträge für den Schengen-Raum, Großbritannien, Kanada und den Golf. Das Unternehmen hat die Personalstärke nicht verändert, koordiniert jedoch mit der Polizei in Delhi, um einen ununterbrochenen Kurierverkehr für den Passversand sicherzustellen. Geschäftsreisekonsultanten erklärten gegenüber Global Mobility News, dass die Erklärung vom Freitag multinationalen HR-Teams helfen sollte, Last-Minute-Stornierungen von Flügen und damit verbundene Umbuchungskosten zu vermeiden, die leicht über ₹40.000 pro Reisendem liegen können. Praktischer Tipp: Reisende sollten Screenshots ihrer VFS-Terminbestätigungen mitführen, da Polizeikontrollen auf der Bahadur Shah Zafar Marg während der Protestzeiten einen Nachweis des Reisezwecks verlangen. VFS riet außerdem, die Social-Media-Kanäle für aktuelle Kurzmeldungen im Auge zu behalten und warnte, dass ein Versuch, ohne Termin außerhalb des angegebenen Zeitfensters vorzusprechen, weiterhin abgelehnt wird.
Quelle: The Economic Times