
Nach einer 23-tägigen Unterbrechung, die Reisende und Manager für Unternehmensmobilität vor große Herausforderungen stellte, nahm die indische Visumsbearbeitung in Australien am 23. Juli mit der Eröffnung von sechs neuen Indischen Konsularischen Antragszentren (ICACs) unter der Leitung von VFS Global wieder Fahrt auf. Die neuen Zentren in Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth, Adelaide und Canberra ersetzen das bisherige Netzwerk, das am 30. Juni geschlossen wurde. Laut VFS bieten die Zentren mehr Service-Schalter, längere Einreichungszeiten und KI-gestützte Kundensupport-Kanäle – Maßnahmen, die die zuvor auf bis zu vier Wochen angewachsenen Wartezeiten für Geschäftsvisa deutlich verkürzen sollen. Antragsteller müssen Termine online buchen; spontane Vorsprachen sind nicht möglich. Die vorübergehende Schließung hatte hunderte technische Einsätze in den Bereichen Bergbau, IT und Bildung beeinträchtigt. Deloitte Mobility Services schätzt, dass australische Unternehmen während der Auszeit über 1,2 Millionen AUD an Umbuchungsgebühren zahlten. Mit der Wiederaufnahme der Dienste können indische Staatsbürger, die in Australien studieren oder arbeiten, wieder vor Ort Reisepässe verlängern, Overseas Citizen of India (OCI)-Karten beantragen und Notfallreisedokumente erhalten, ohne ihre Pässe nach Sydney schicken zu müssen. Personalverantwortliche werden empfohlen, die Mitarbeiter-Richtlinien mit den neuen ICAC-Postadressen und aktualisierten Gebühren anzupassen. VFS hat zudem optionale Kurier-Rücksendungen und Fotoservices eingeführt, damit Beschäftigte an abgelegenen Standorten nicht mehrfach in die Städte reisen müssen.
Quelle: The Economic Times