US-Universitäten fordern ausländische Studierende auf, vor Inkrafttreten der 4-Jahres-Visumsgrenze zurückzukehren
Brasilien verweigert zwei US-Beamten Visa im Streit um Wahlmanipulation
USA verhängt weltweites Visaverbot gegen Betreiber von Cyber-Betrugsmaschen und deren Familien
Neueste Nachrichten
Bundesrichter stoppt Ende des TPS für Äthiopien und sichert Arbeitsgenehmigung für 26.700 Personen
Der US-Bezirksrichter Brian Murphy hat vorübergehend verhindert, dass das Heimatschutzministerium (DHS) die TPS-Zulassung für Äthiopien beendet. Dadurch können rund 26.700 Äthiopier ihren legalen Status und ihre Arbeitserlaubnis behalten. Die Aussetzung lindert kurzfristig die I-9-Probleme für Arbeitgeber, bereitet jedoch einen juristischen Schlagabtausch vor, der die Aufhebung des Schutzes mit nur 60 Tagen Vorankündigung noch möglich macht.
Universitäten unter Druck: DHS legt feste Bewerbungsfristen für F- und J-Visa fest
Das Heimatschutzministerium (DHS) wird die bisher unbegrenzte „Statusdauer“ für Inhaber von F-1- und J-1-Visa zum 15. September abschaffen und durch feste Ablaufdaten sowie strengere Übertragungsregeln ersetzen. Universitäten und Arbeitgeber müssen sich auf neue Verlängerungsanträge, verkürzte Karenzzeiten und eingeschränkte akademische Mobilität einstellen.
Die globale Mobilitätsprognose 2026 hebt den Wandel der USA von Logistik zu strategischer Ermöglichung hervor
Der Bericht der PMA vom 24. Juli besagt, dass US-Mobilitätsprogramme sich von der Verwaltung von Papierkram hin zu strategischen Geschäftstreibern entwickeln, die durch KI, integrierte Daten und Wohlfühlmetriken unterstützt werden. Dies signalisiert neue Erwartungen an Anbieter und interne Teams.
Bundesrichter stoppt 100.000-Dollar-Gebühr für H-1B-Visa der Trump-Regierung
Ein US-Bezirksgericht hat der Trump-Regierung untersagt, eine vorgeschlagene Anmeldegebühr von 100.000 US-Dollar für H-1B-Visumanträge durchzusetzen. Das Gericht bezeichnete die Gebühr als unzulässige Steuer, die die Rechte von Arbeitgebern und ausländischen Arbeitnehmern verletzt. Die einstweilige Verfügung stellt die übliche Gebührenstruktur wieder her, verhindert massive Kostensteigerungen für die Visumssaison 2027 und begrenzt die Macht der Exekutive, Visagebühren als politisches Druckmittel einzusetzen.
USA weitet Visaverbote aus, um globale Cyberkriminalitätsnetzwerke zu bekämpfen
Ab dem 23. Juli 2026 kann das Außenministerium US-Visa verweigern oder widerrufen, wenn der Antragsteller mit schwerwiegenden cyberkriminellen Aktivitäten in Verbindung steht – und diese Sperre kann auch unmittelbare Familienangehörige betreffen. Diese Änderung schafft eine verbindliche, nicht anfechtbare Ablehnungsgrundlage, die Unternehmen bei Compliance-Prüfungen und Reiseplanungen unbedingt berücksichtigen müssen.
Außenministerium plant Zusammenlegung von 25 afrikanischen Konsulaten zu regionalen US-Visazentren
Ab dem 1. August 2026 werden 25 US-Konsulate in Afrika keine regulären Visainterviews mehr durchführen; Antragsteller müssen stattdessen zu neuen regionalen Zentren wie Accra und Nairobi reisen. Die Zusammenlegung soll effizienter sein, bringt jedoch höhere Kosten und mehr Komplexität für US-Unternehmen mit sich, die Talente nach Afrika entsenden oder von dort abziehen.
USCIS gibt Erreichen des H-1B-Kontingents für das Geschäftsjahr 2027 bekannt – Druck auf Talentpipeline steigt
USCIS meldet: H-1B-Kontingent für das Haushaltsjahr 2027 bereits ausgeschöpft – Auswahlverfahren endet früher als in den Vorjahren trotz höherer Compliance-Kosten und strengerer Vorschriften. Arbeitgeber, die leer ausgegangen sind, müssen auf alternative Visakategorien oder internationale Talentzentren ausweichen, während Personalverantwortliche im öffentlichen Sektor Engpässe in den Klassenzimmern befürchten.
Elf US-Botschaften geben länderspezifische Warnungen heraus, während der Konflikt mit Iran eskaliert
Die US-Vertretungen in 11 Ländern des Nahen Ostens haben gleichzeitig Reisehinweise veröffentlicht und Amerikaner dazu aufgerufen, sich auf Flugausfälle aufgrund der erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran einzustellen. Die Warnungen deuten auf ein erhöhtes Risiko für multinationale Unternehmen mit Mitarbeitern in der Region hin und machen die Planung von Evakuierungsmaßnahmen zur Priorität.
EOIR schließt Einwanderungsgericht in Batavia; Fälle werden nach Buffalo verlegt
Das Einwanderungsgericht Batavia wurde am 24. Juli offiziell geschlossen, alle Fälle wurden nach Buffalo verlegt. Diese Umstrukturierung soll die Abläufe beim EOIR effizienter gestalten, könnte jedoch die Haftzeiten verlängern und den rechtlichen Zugang für Unternehmen erschweren, deren ausländische Mitarbeiter in Nordost-New York mit Abschiebungsverfahren konfrontiert sind.
Außenministerium führt weltweites Visaverbot für Cyberkriminelle ein und erweitert Befugnisse nach INA 212(a)(3)(C)
Eine neue Richtlinie des Außenministeriums, die ab dem 23. Juli in Kraft tritt, erlaubt Konsularbeamten, US-Visa für Personen abzulehnen oder zu widerrufen, die mit schweren cyberkriminellen Aktivitäten gemäß INA 212(a)(3)(C) in Verbindung stehen. Während gewöhnliche Reisende keine zusätzlichen Formalitäten erwarten müssen, sollten Unternehmen mit international eingesetzten IT-Mitarbeitern mit strengeren Hintergrundprüfungen rechnen und Cyber-Risikoanalysen fest in die Einsatzplanung integrieren.