
Amerikanische Hochschulen eilen, ihre internationalen Studierendengemeinschaften zu informieren, nachdem das Department of Homeland Security (DHS) eine endgültige Regelung veröffentlicht hat, die die bisher offene „Dauer-des-Status“-Zulassung für F-1- und J-1-Visa abschafft und durch feste Aufenthaltszeiten von bis zu vier Jahren ersetzt. Die am 17. Juli erlassene und ab dem 15. September geltende Verordnung verkürzt zudem die Nachfrist nach Studienabschluss von 60 auf 30 Tage und begrenzt die Aufenthaltsdauer für I-Visa auf 240 Tage (für chinesische Journalisten auf 90 Tage).
Am Wochenende versandten Columbia, Yale, Penn, Washington, Cornell und Carnegie Mellon dringende Hinweise, in denen Studierende, die sich derzeit im Ausland aufhalten, dazu aufgefordert werden, ihre Sommerreisen zu verkürzen und vor dem 15. September in die USA zurückzukehren. So bleiben ihre bestehenden I-94-Karten mit dem Vermerk „D/S“ bis zum Ende ihres Studienprogramms gültig und schützen sie vor der neuen Regelung. Wer nach dem 15. September einreist, erhält stattdessen eine I-94 mit festem Ablaufdatum, was Verlängerungen über das Formular I-539 erforderlich macht und bei Fristversäumnissen zu Strafen wegen unerlaubten Aufenthalts führen kann.
Berater sind besonders besorgt um forschungsorientierte Doktoranden, deren Programme oft länger als vier Jahre dauern, sowie um J-1-Postdoktoranden, die mehrere kurzfristige Projekte durchlaufen. Die Universitäten rechnen damit, jährlich tausende zusätzliche Verlängerungsanträge bearbeiten zu müssen, was die internationalen Büros, die bereits mit Rückständen aus pandemiebedingten Personalkürzungen kämpfen, stark belastet. Auch Arbeitgeber, die auf Curricular Practical Training (CPT) und Optional Practical Training (OPT) angewiesen sind, müssen die Visumsfristen künftig genauer überwachen, um Lücken bei der Arbeitserlaubnis zu vermeiden.
Das DHS argumentiert, die Änderung bringe Studenten- und Austauschprogramme in Einklang mit anderen Nicht-Einwanderer-Kategorien, die feste Zulassungszeiträume haben, und stärke die Einhaltung der Vorschriften. Die Hochschulen hingegen kritisieren, dass die Regelung die Verwaltungskosten erhöhe und die Mobilität einschränke – gerade in einer Zeit, in der Länder wie Kanada und Großbritannien aktiv Talente anwerben. Mehrere Hochschulverbände prüfen eine rechtliche Anfechtung, räumen aber ein, dass die Frist knapp ist.
In der Zwischenzeit stehen Studierende, die im August Familienbesuche, Forschungsaufenthalte oder Konferenzen planen, vor schwierigen Entscheidungen: sofort zurückkehren, Reisen absagen oder das Risiko eingehen, unter den strengeren Bedingungen in die USA einzureisen. Universitätsberater empfehlen, Nachweise über Programmdauer, Finanzierung und Studienfortschritt mitzuführen, um die Einreise zu erleichtern, und, wenn möglich, internationale Reisen auf das Wintersemester zu verschieben.
Am Wochenende versandten Columbia, Yale, Penn, Washington, Cornell und Carnegie Mellon dringende Hinweise, in denen Studierende, die sich derzeit im Ausland aufhalten, dazu aufgefordert werden, ihre Sommerreisen zu verkürzen und vor dem 15. September in die USA zurückzukehren. So bleiben ihre bestehenden I-94-Karten mit dem Vermerk „D/S“ bis zum Ende ihres Studienprogramms gültig und schützen sie vor der neuen Regelung. Wer nach dem 15. September einreist, erhält stattdessen eine I-94 mit festem Ablaufdatum, was Verlängerungen über das Formular I-539 erforderlich macht und bei Fristversäumnissen zu Strafen wegen unerlaubten Aufenthalts führen kann.
Berater sind besonders besorgt um forschungsorientierte Doktoranden, deren Programme oft länger als vier Jahre dauern, sowie um J-1-Postdoktoranden, die mehrere kurzfristige Projekte durchlaufen. Die Universitäten rechnen damit, jährlich tausende zusätzliche Verlängerungsanträge bearbeiten zu müssen, was die internationalen Büros, die bereits mit Rückständen aus pandemiebedingten Personalkürzungen kämpfen, stark belastet. Auch Arbeitgeber, die auf Curricular Practical Training (CPT) und Optional Practical Training (OPT) angewiesen sind, müssen die Visumsfristen künftig genauer überwachen, um Lücken bei der Arbeitserlaubnis zu vermeiden.
Das DHS argumentiert, die Änderung bringe Studenten- und Austauschprogramme in Einklang mit anderen Nicht-Einwanderer-Kategorien, die feste Zulassungszeiträume haben, und stärke die Einhaltung der Vorschriften. Die Hochschulen hingegen kritisieren, dass die Regelung die Verwaltungskosten erhöhe und die Mobilität einschränke – gerade in einer Zeit, in der Länder wie Kanada und Großbritannien aktiv Talente anwerben. Mehrere Hochschulverbände prüfen eine rechtliche Anfechtung, räumen aber ein, dass die Frist knapp ist.
In der Zwischenzeit stehen Studierende, die im August Familienbesuche, Forschungsaufenthalte oder Konferenzen planen, vor schwierigen Entscheidungen: sofort zurückkehren, Reisen absagen oder das Risiko eingehen, unter den strengeren Bedingungen in die USA einzureisen. Universitätsberater empfehlen, Nachweise über Programmdauer, Finanzierung und Studienfortschritt mitzuführen, um die Einreise zu erleichtern, und, wenn möglich, internationale Reisen auf das Wintersemester zu verschieben.
Quelle: VnExpress International