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FCDO erneuert Reisewarnung für Iran und weist auf komplexe Visabestimmungen bei der Ausreise hin

Juli 28, 2026
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FCDO erneuert Reisewarnung für Iran und weist auf komplexe Visabestimmungen bei der Ausreise hin
Das Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) hat am 27. Juli seine Reisehinweise für den Iran erneut bestätigt und warnt weiterhin vor allen Reisen dorthin. Zudem wurden detaillierte Hinweise für britische Staatsangehörige veröffentlicht, die versuchen, über Land über Armenien, Aserbaidschan oder die Türkei auszureisen. Das Update weist darauf hin, dass der iranische Luftraum und die Landgrenzen aufgrund der eskalierenden regionalen Spannungen kurzfristig geschlossen werden können. Einige Nachbarländer verlangen inzwischen vorab registrierte Ausreisecodes oder zusätzliche Visapapiere für Inhaber eines britischen Reisepasses. Das FCDO bestätigte außerdem, dass nicht unbedingt notwendiges Personal der britischen Botschaft vorübergehend aus Teheran abgezogen wurde und konsularische Unterstützung nun aus der Ferne erfolgt. Britische sowie doppelte britisch-iranische Staatsangehörige sind einem „sehr hohen Risiko“ willkürlicher Inhaftierung ausgesetzt; die Hinweise betonen, dass allein der Besitz eines britischen Passes unter iranischem Sicherheitsrecht als Haftgrund ausreichen kann. Für multinationale Unternehmen mit Aktivitäten im Golf- und Südwestasienraum erhöht die aktualisierte Warnung die Sorgfaltspflichten. Firmen sollten ihre Systeme zur Reisendenverfolgung überprüfen, um schnelle Rückführungen zu gewährleisten, Entführungs- und Haftversicherungen prüfen und sicherstellen, dass Notfallvisa für die Türkei oder den Kaukasus bereitstehen, falls Luftkorridore geschlossen werden. Besonders wichtig ist, dass Mitarbeiter, die den Iran auf dem Landweg verlassen wollen, die Visabestimmungen der Zielländer genau prüfen – die Türkei erlaubt Kurzaufenthalte weiterhin visafrei, während Aserbaidschan eine vorherige Registrierung über die britische Botschaft in Ankara verlangt. Fehlende oder unzureichende Dokumente könnten Reisende angesichts der unsicheren Sicherheitslage an der Grenze festsetzen.
Quelle: UK Foreign, Commonwealth & Development Office

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