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Das Innenministerium erinnert Inhaber des EU-Ansiedlungsstatus daran, ihren digitalen Status vor den neuen Reiseüberprüfungen zu aktualisieren

Juli 28, 2026
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Das Innenministerium erinnert Inhaber des EU-Ansiedlungsstatus daran, ihren digitalen Status vor den neuen Reiseüberprüfungen zu aktualisieren
UK Visas & Immigration (UKVI) hat eine dringende Erinnerung an die fünf Millionen Inhaber des EU Settlement Scheme (EUSS) herausgegeben, ihre UKVI-Konten zu überprüfen und ihre Passdaten zu aktualisieren – und das vor den ab Anfang 2027 verschärften Kontrollen durch Fluggesellschaften und Fährbetreiber. Die am 27. Juli 2026 verbreitete Mitteilung, die von Migrationsberatern verstärkt wurde, warnt davor, dass veraltete Dokumente zu Boarding-Verweigerungen oder Verzögerungen an britischen Grenzstellen führen können, sobald die Anbieter vollständig auf digitale Überprüfungen umstellen.

Im Rahmen der Umstellung Großbritanniens auf ein rein digitales Einwanderungssystem weisen EUSS-Inhaber ihre Rechte künftig über ein Online-eVisa nach, nicht mehr über eine physische Karte. Ab dem nächsten Jahr sind die Beförderer verpflichtet, beim Check-in zu prüfen, ob der vorgelegte Reisepass mit dem in den UKVI-Systemen hinterlegten übereinstimmt. Reisende, die seit der Beantragung des Settled- oder Pre-Settled-Status ihren Pass oder Personalausweis erneuert haben, müssen daher die neue Dokumentennummer in ihrem Konto hinterlegen.

Das Innenministerium erinnert Inhaber des EU-Ansiedlungsstatus daran, ihren digitalen Status vor den neuen Reiseüberprüfungen zu aktualisieren


Gleichzeitig hat UKVI die Aufenthaltsanforderungen für die Umwandlung von Pre-Settled in Settled Status gelockert: Antragsteller müssen nun nur noch 30 Monate Aufenthalt in den letzten fünf Jahren nachweisen, statt durchgehend dort gelebt zu haben. Automatische Umwandlungen anhand von HMRC- und DWP-Daten laufen bereits, doch große Gruppen – insbesondere Familienangehörige aus Nicht-EU-Ländern – müssen weiterhin manuell beantragen.

Für Arbeitgeber und Manager im Bereich globale Mobilität ist diese Mitteilung ein Warnsignal: Mitarbeiter mit EUSS-Status, die häufig mit neuen Pässen reisen, könnten am Gate stranden, wenn ihre Daten nicht aktualisiert sind. Personalabteilungen sollten eine interne Überprüfung durchführen, betroffene Mitarbeiter auffordern, sich in ihr UKVI-Konto einzuloggen, die biometrische Seite ihres neuen Passes hochzuladen und ihren „Share Code“ erneut herunterzuladen. Auch Fluggesellschaften intensivieren die Schulung ihrer Mitarbeiter im Umgang mit dem Digital Status Checker des Innenministeriums, um kurzfristige Boarding-Verweigerungen zu vermeiden.

Wer sich nicht rechtzeitig vorbereitet, riskiert kurzfristige Störungen bei Geschäftsreisen. Unternehmen wird empfohlen, die Home Office-Richtlinien weiterzugeben, Erinnerungen in Buchungsprozesse einzubauen und Zeit für eventuelle Folgeanträge auf Settled Status einzuplanen – besonders vor der Hauptreisezeit im Frühjahr 2027.
Quelle: Five Star International (quoting UKVI notice)

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