
Am 27. Juli 2026 startete der belgische Föderale Öffentliche Dienst Justiz in Namur seinen nationalen Beitrag zur UNODC-Kampagne „Blue Heart“, die in diesem Jahr den Opfern von Online-Betrugsmaschen gewidmet ist. Justizministerin Annelies Verlinden, UN-Vertreter und NGO-Partner machten darauf aufmerksam, wie Menschenhändler insbesondere Migranten – vor allem undokumentierte oder unbegleitete Minderjährige – in ganz Europa in Callcenter-ähnliche Betrugsnetzwerke locken. Die belgische Polizei verzeichnete 2024 insgesamt 101 Vermisstenmeldungen unbegleiteter ausländischer Minderjähriger. Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass ein Teil dieser Jugendlichen in sogenannte „Betrugsfabriken“ in Südostasien und Osteuropa gebracht wird, wo sie gezwungen werden, Phishing- und Romance-Scam-Operationen durchzuführen.
Die Blue Heart-Woche soll Banken, Telekommunikationsanbieter und Reisende für die menschlichen Schicksale hinter Cyberkriminalität sensibilisieren. Für Teams im Bereich globale Mobilität und Unternehmenssicherheit lautet die Botschaft zweigleisig: Erstens sind Mitarbeitende, die nach Belgien versetzt werden oder von dort wegziehen und dabei Pässe verlieren oder in Schulden geraten, besonders gefährdet, von Menschenhändlern rekrutiert zu werden. Zweitens sollten Unternehmen die Überprüfung ausgelagerter Kundendienstleister in Niedrigkostenländern verschärfen, um sicherzustellen, dass keine ausgebeuteten Arbeitskräfte in der Lieferkette verborgen sind – andernfalls drohen Verstöße gegen die kommende EU-Richtlinie zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht in der Nachhaltigkeit.
Praktische Hilfsmittel sind das belgische Meldeportal StopTraite.be sowie Schulungsmodule, die die Personalabteilung in Vorbereitung auf Auslandsentsendungen einsetzen kann. Arbeitgeber werden zudem ermutigt, mit Myria und spezialisierten Schutzunterkünften wie Sürya zusammenzuarbeiten, um Opfer innerhalb ihrer europäischen Niederlassungen zu unterstützen. Die Kampagne gipfelt am 30. Juli, dem UN-Weltaktionstag gegen Menschenhandel, wenn Wahrzeichen in Brüssel und Antwerpen in Blau erstrahlen. Mobility-Manager sollten Hotline-Nummern (+32 78 055 800) an ausländische Entsandte weitergeben und zur Vorsicht bei unaufgeforderten Online-Jobangeboten im Ausland raten.
Die Blue Heart-Woche soll Banken, Telekommunikationsanbieter und Reisende für die menschlichen Schicksale hinter Cyberkriminalität sensibilisieren. Für Teams im Bereich globale Mobilität und Unternehmenssicherheit lautet die Botschaft zweigleisig: Erstens sind Mitarbeitende, die nach Belgien versetzt werden oder von dort wegziehen und dabei Pässe verlieren oder in Schulden geraten, besonders gefährdet, von Menschenhändlern rekrutiert zu werden. Zweitens sollten Unternehmen die Überprüfung ausgelagerter Kundendienstleister in Niedrigkostenländern verschärfen, um sicherzustellen, dass keine ausgebeuteten Arbeitskräfte in der Lieferkette verborgen sind – andernfalls drohen Verstöße gegen die kommende EU-Richtlinie zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht in der Nachhaltigkeit.
Praktische Hilfsmittel sind das belgische Meldeportal StopTraite.be sowie Schulungsmodule, die die Personalabteilung in Vorbereitung auf Auslandsentsendungen einsetzen kann. Arbeitgeber werden zudem ermutigt, mit Myria und spezialisierten Schutzunterkünften wie Sürya zusammenzuarbeiten, um Opfer innerhalb ihrer europäischen Niederlassungen zu unterstützen. Die Kampagne gipfelt am 30. Juli, dem UN-Weltaktionstag gegen Menschenhandel, wenn Wahrzeichen in Brüssel und Antwerpen in Blau erstrahlen. Mobility-Manager sollten Hotline-Nummern (+32 78 055 800) an ausländische Entsandte weitergeben und zur Vorsicht bei unaufgeforderten Online-Jobangeboten im Ausland raten.
Quelle: FPS Justice