
Der Flughafen Wien verzeichnete im August 2026 mit 3,17 Millionen Passagieren einen Rückgang von 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr, wie der Betreiber Flughafen Wien AG in einer Pressemitteilung vom 15. September bekanntgab. Im gesamten Konzern – einschließlich der Flughäfen Malta und Košice – sank das Passagieraufkommen moderater um 1,7 % auf 4,53 Millionen Reisende. Die Geschäftsleitung führt den Rückgang vor allem auf Kapazitätskürzungen großer Billigfluggesellschaften sowie anhaltende Flugreduzierungen auf Nahost-Strecken infolge regionaler Instabilität zurück. Der Verkehr nach Westeuropa ging um 3,2 % zurück, während die Verbindungen nach Osteuropa mit einem Minus von 19 % deutlich stärker betroffen waren. Positiv entwickelten sich die Fernost-Verbindungen, die um 8,3 % zulegten, und das Frachtvolumen am Flughafen Wien stieg ebenfalls um 8,3 % auf 27.513 Tonnen – ein Zeichen für die anhaltend starke Nachfrage nach E-Commerce- und Pharma-Lieferungen.
Die Zahlen markieren den ersten negativen Monat des Jahres für Wien nach einem erfolgreichen Sommer, in dem im Juli und August über 6,3 Millionen Passagiere gezählt wurden und an 35 Tagen die Marke von 100.000 Passagieren überschritten wurde. Die kumulierten Zahlen zeigen für den Flughafen Wien einen Rückgang von 4 % gegenüber 2025, während der Konzern insgesamt dank zweistelliger Zuwächse in Malta und Košice um 1,1 % gewachsen ist. Für Geschäftsreisende bedeutet dies eine engere Sitzplatzverfügbarkeit – insbesondere auf direkten Verbindungen innerhalb Europas – im bevorstehenden Winterflugplan. Fluggesellschaften haben bereits Frequenzanpassungen angekündigt, und die Flughafenbetreiber raten Passagieren, früher anzureisen, da die erste Nach-Pandemie-Hauptsaison unter dem EU-Einreise-/Ausreisesystem weiterhin längere Dokumentenkontrollen an ausgewählten Gates mit sich bringt.
Trotz des Rückgangs bestätigte die Flughafen Wien AG ihre Prognose für das Gesamtjahr und erwartet einen Konzernverkehr von 41,5 Millionen Passagieren. Zudem wurde die Kostendisziplin hervorgehoben, die das Ergebnis im ersten Halbjahr um 7 % steigerte. Investoren werden die September-Zahlen genau beobachten, um zu beurteilen, ob der August eine Ausnahme darstellt oder der Beginn eines schwächeren Trends ist.
Die Zahlen markieren den ersten negativen Monat des Jahres für Wien nach einem erfolgreichen Sommer, in dem im Juli und August über 6,3 Millionen Passagiere gezählt wurden und an 35 Tagen die Marke von 100.000 Passagieren überschritten wurde. Die kumulierten Zahlen zeigen für den Flughafen Wien einen Rückgang von 4 % gegenüber 2025, während der Konzern insgesamt dank zweistelliger Zuwächse in Malta und Košice um 1,1 % gewachsen ist. Für Geschäftsreisende bedeutet dies eine engere Sitzplatzverfügbarkeit – insbesondere auf direkten Verbindungen innerhalb Europas – im bevorstehenden Winterflugplan. Fluggesellschaften haben bereits Frequenzanpassungen angekündigt, und die Flughafenbetreiber raten Passagieren, früher anzureisen, da die erste Nach-Pandemie-Hauptsaison unter dem EU-Einreise-/Ausreisesystem weiterhin längere Dokumentenkontrollen an ausgewählten Gates mit sich bringt.
Trotz des Rückgangs bestätigte die Flughafen Wien AG ihre Prognose für das Gesamtjahr und erwartet einen Konzernverkehr von 41,5 Millionen Passagieren. Zudem wurde die Kostendisziplin hervorgehoben, die das Ergebnis im ersten Halbjahr um 7 % steigerte. Investoren werden die September-Zahlen genau beobachten, um zu beurteilen, ob der August eine Ausnahme darstellt oder der Beginn eines schwächeren Trends ist.
Quelle: Flughafen Wien AG Press Release