
Austrian Airlines (OS) bestätigte am 3. August, dass sie ihren Shuttle-Flug Wien–Graz (VIE-GRZ) zum Ende der Sommersaison einstellen wird. Damit endet eine über 40-jährige Verbindung zwischen der steirischen Landeshauptstadt und dem Star-Alliance-Drehkreuz in Wien. Laut der regionalen Tageszeitung Kleine Zeitung ist der letzte Flug (OS 117/118) für den 26. Oktober 2026 geplant. Danach werden Reisende auf die bereits bestehende ÖBB Railjet-Verbindung verwiesen, die Graz Hauptbahnhof in 2 Stunden und 50 Minuten mit dem Flughafen Wien verbindet.
Austrian Airlines begründet die Einstellung mit der sinkenden Wirtschaftsnachfrage, die nicht mehr das Niveau vor der Pandemie erreicht, sowie der verstärkten Nutzung der Bahn durch Geschäftskunden. Die Auslastung des achtmal wöchentlich angebotenen Fluges lag im ersten Halbjahr 2026 bei nur 48 Prozent – deutlich unter dem Netz-Durchschnitt von 78 Prozent. Zudem drücken hohe Flughafenentgelte am Regionalflughafen die Erträge weiter. Die neue Airbus A320neo-Flotte der Airline ist zudem auf längere europäische Strecken ausgelegt und weniger geeignet für sehr kurze Flüge.
Mit dem Wegfall bleiben Graz nur noch zwei ganzjährige Netzwerkverbindungen – Lufthansa-Flüge nach Frankfurt und München. Dies sorgt bei Exporteuren und Technologieunternehmen, die auf Tagesverbindungen zu Langstreckenzielen angewiesen sind, für Besorgnis. Die steirische Wirtschaftskammer warnt, dass der Verlust der frühen „Banker-Flüge“ nach Wien die Reisezeit bei transatlantischen Verbindungen um mindestens drei Stunden verlängert und zukünftige Standortentscheidungen beeinflussen könnte.
Regionale Politiker fordern bereits von der Bundesregierung eine beschleunigte Elektrifizierung des Südbahn-Korridors, damit Gepäck am Grazer Bahnhof eingecheckt werden kann – ähnlich dem City Airport Train in Wien. Aus Nachhaltigkeitssicht entspricht die Maßnahme dem österreichischen Aviation Climate Roadmap 2024, die Airlines verpflichtet, Inlandsstrecken, die in unter drei Stunden mit der Bahn zurückgelegt werden können, einzustellen.
Die Umweltorganisation VCÖ begrüßt die Entscheidung und schätzt, dass durch das Aus des Shuttles jährlich rund 3.600 Tonnen CO₂ eingespart werden – das entspricht den Emissionen von 1.500 Pkw. Für Mobilitätsmanager bedeutet dies, dass Dienstreisen zwischen Graz und interkontinentalen Zielen künftig verstärkt auf Bahn-Flug-Kombinationen über Wien oder alternative Drehkreuze wie Frankfurt, Zürich oder Amsterdam setzen werden. Unternehmen sollten ihre Buchungssysteme überprüfen, um durchgehende Tickets mit Rail & Fly-Tarifen zu ermöglichen, und ÖBB-Tarifobergrenzen aushandeln, um Kosten während der Übergangsphase zu kontrollieren.
Austrian Airlines begründet die Einstellung mit der sinkenden Wirtschaftsnachfrage, die nicht mehr das Niveau vor der Pandemie erreicht, sowie der verstärkten Nutzung der Bahn durch Geschäftskunden. Die Auslastung des achtmal wöchentlich angebotenen Fluges lag im ersten Halbjahr 2026 bei nur 48 Prozent – deutlich unter dem Netz-Durchschnitt von 78 Prozent. Zudem drücken hohe Flughafenentgelte am Regionalflughafen die Erträge weiter. Die neue Airbus A320neo-Flotte der Airline ist zudem auf längere europäische Strecken ausgelegt und weniger geeignet für sehr kurze Flüge.
Mit dem Wegfall bleiben Graz nur noch zwei ganzjährige Netzwerkverbindungen – Lufthansa-Flüge nach Frankfurt und München. Dies sorgt bei Exporteuren und Technologieunternehmen, die auf Tagesverbindungen zu Langstreckenzielen angewiesen sind, für Besorgnis. Die steirische Wirtschaftskammer warnt, dass der Verlust der frühen „Banker-Flüge“ nach Wien die Reisezeit bei transatlantischen Verbindungen um mindestens drei Stunden verlängert und zukünftige Standortentscheidungen beeinflussen könnte.
Regionale Politiker fordern bereits von der Bundesregierung eine beschleunigte Elektrifizierung des Südbahn-Korridors, damit Gepäck am Grazer Bahnhof eingecheckt werden kann – ähnlich dem City Airport Train in Wien. Aus Nachhaltigkeitssicht entspricht die Maßnahme dem österreichischen Aviation Climate Roadmap 2024, die Airlines verpflichtet, Inlandsstrecken, die in unter drei Stunden mit der Bahn zurückgelegt werden können, einzustellen.
Die Umweltorganisation VCÖ begrüßt die Entscheidung und schätzt, dass durch das Aus des Shuttles jährlich rund 3.600 Tonnen CO₂ eingespart werden – das entspricht den Emissionen von 1.500 Pkw. Für Mobilitätsmanager bedeutet dies, dass Dienstreisen zwischen Graz und interkontinentalen Zielen künftig verstärkt auf Bahn-Flug-Kombinationen über Wien oder alternative Drehkreuze wie Frankfurt, Zürich oder Amsterdam setzen werden. Unternehmen sollten ihre Buchungssysteme überprüfen, um durchgehende Tickets mit Rail & Fly-Tarifen zu ermöglichen, und ÖBB-Tarifobergrenzen aushandeln, um Kosten während der Übergangsphase zu kontrollieren.
Quelle: Kleine Zeitung