
Die Regierung Albanese hat bestätigt, dass ihre lang erwartete Migrationsreform eine Regelung enthalten wird, die es den meisten neuen internationalen Studierenden effektiv untersagt, Ehepartner oder Kinder nach Australien mitzunehmen. Innenminister Tony Burke erklärte am 16. September im Parlament, dass Angehörige von Studierenden im Rahmen des Subclass-500-Visums künftig nur noch in „echten Härtefällen oder forschungsrelevanten Ausnahmen“ zugelassen werden. Diese Maßnahme, die am 17. September in einer Rede beim National Press Club offiziell vorgestellt wird, soll das sogenannte Visa-„Churning“ eindämmen und die Netto-Auslandswanderung (NOM) reduzieren, die Mitte 2026 mit über drei Millionen temporären Aufenthaltsberechtigten einen Höchststand erreicht hatte.
Universities Australia und die International Education Association of Australia warnten umgehend, dass die Änderung Australiens Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Kanada und dem Vereinigten Königreich schwächen könnte, wo bereits bestehende Einschränkungen für Angehörige von Postgraduierten die Nachfrage gedämpft haben. Über 18 Prozent der 35.000 Postgraduierten-Einschreibungen im Märzquartal beinhalteten einen angegebenen Partner oder ein Kind. Besonders betroffen sind Studierende aus China, Indien und Malaysia, die den Großteil der Asylanträge im Inland stellen.
Wirtschaftsverbände unterstützen die Maßnahme weitgehend und argumentieren, dass Wohnraum und Infrastruktur in den großen Metropolen stark belastet sind. Mike Zorbas, Chef des Property Council, bezeichnete die Neuausrichtung als „Schaffung von Raum für nachhaltige Planung“, während die Australian Chamber of Commerce and Industry die Regierung aufforderte, hochqualifizierte Forschungskandidaten von dem Verbot auszunehmen, um die Innovationspipeline der Unternehmen nicht zu gefährden.
Operativ wird das Innenministerium das Kontrollkästchen für „Familieneinheit“ im Online-ImmiAccount entfernen. Bestehende Angehörige behalten zwar ihre Visa, müssen bei der Verlängerung jedoch mit strengeren Arbeitsgenehmigungsregeln rechnen. Migrationsberater erwarten einen Anstieg kurzfristiger Anträge für Angehörige, bevor das Gesetz voraussichtlich noch vor Weihnachten in Kraft tritt.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet die Ankündigung, dass Arbeitgeber, die Postgraduierten-Mitarbeitern in Australien ein Visum sponsern, mit höheren Umzugskosten rechnen müssen, falls Familien nicht mehr mitkommen dürfen. Bildungseinrichtungen überarbeiten derzeit ihre Marketingstrategien und bereiten gezielte Stipendien vor, um die abschreckende Wirkung der neuen Regelung in wichtigen Herkunftsländern abzufedern.
Universities Australia und die International Education Association of Australia warnten umgehend, dass die Änderung Australiens Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Kanada und dem Vereinigten Königreich schwächen könnte, wo bereits bestehende Einschränkungen für Angehörige von Postgraduierten die Nachfrage gedämpft haben. Über 18 Prozent der 35.000 Postgraduierten-Einschreibungen im Märzquartal beinhalteten einen angegebenen Partner oder ein Kind. Besonders betroffen sind Studierende aus China, Indien und Malaysia, die den Großteil der Asylanträge im Inland stellen.
Wirtschaftsverbände unterstützen die Maßnahme weitgehend und argumentieren, dass Wohnraum und Infrastruktur in den großen Metropolen stark belastet sind. Mike Zorbas, Chef des Property Council, bezeichnete die Neuausrichtung als „Schaffung von Raum für nachhaltige Planung“, während die Australian Chamber of Commerce and Industry die Regierung aufforderte, hochqualifizierte Forschungskandidaten von dem Verbot auszunehmen, um die Innovationspipeline der Unternehmen nicht zu gefährden.
Operativ wird das Innenministerium das Kontrollkästchen für „Familieneinheit“ im Online-ImmiAccount entfernen. Bestehende Angehörige behalten zwar ihre Visa, müssen bei der Verlängerung jedoch mit strengeren Arbeitsgenehmigungsregeln rechnen. Migrationsberater erwarten einen Anstieg kurzfristiger Anträge für Angehörige, bevor das Gesetz voraussichtlich noch vor Weihnachten in Kraft tritt.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet die Ankündigung, dass Arbeitgeber, die Postgraduierten-Mitarbeitern in Australien ein Visum sponsern, mit höheren Umzugskosten rechnen müssen, falls Familien nicht mehr mitkommen dürfen. Bildungseinrichtungen überarbeiten derzeit ihre Marketingstrategien und bereiten gezielte Stipendien vor, um die abschreckende Wirkung der neuen Regelung in wichtigen Herkunftsländern abzufedern.
Quelle: ABC News
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