
In einem Interview mit Kanal Sim am 16. September erklärte der türkisch-zyprische Führer Tufan Erhürman, dass der Norden „bereit ist, Fortschritte“ bei sieben vertrauensbildenden Maßnahmen zu machen, die von UN-Generalsekretär António Guterres vorgeschlagen wurden. Die Liste umfasst die Öffnung neuer Grenzübergänge an der Grünen Linie sowie die Einrichtung eines gemeinsamen Mechanismus für Katastrophenhilfe und irreguläre Migration.
Grenzübergänge: Erhürman signalisierte die Bereitschaft, Standorte für zusätzliche Übergänge über die bestehenden neun hinaus festzulegen. Mehr legale Übergänge könnten die Staus verringern und den täglichen Pendelverkehr von rund 30.000 türkisch-zyprischen Arbeitnehmern im Süden sowie von EU-Bürgern, die den Norden besuchen, erleichtern. Unternehmen auf beiden Seiten – insbesondere Einzelhändler in der von Mauern umgebenen Altstadt von Nikosia und Dienstleister in Limassol, die türkisch-zyprische Fachkräfte beschäftigen – würden von schnelleren Übergängen profitieren.
Irreguläre Migration: Beide Verwaltungen werfen Schleusern vor, Asylsuchende durch die von der UN kontrollierte Pufferzone zu schleusen. Ein gemeinsamer Mechanismus könnte den Echtzeit-Datenaustausch und koordinierte Patrouillen ermöglichen, was EU-Experten privat als Voraussetzung für den späteren Schengen-Beitritt Zyperns sehen. Dies würde auch mit dem von der Kommission vorgeschlagenen EU-Notfallreaktionsrahmen harmonieren.
Staatsbürgerschaft für Kinder aus „Mischehen“: Erhürman erklärte, der Norden sei offen dafür, die Staatsbürgerschaftsfragen für Kinder türkisch-zyprischer Eltern mit nicht-EU-Ehepartnern zu klären – viele von ihnen haben derzeit Schwierigkeiten, Papiere der Republik Zypern zu erhalten. Eine Klärung ihres Status könnte Arbeitsrechte und Mobilität für Hunderte bi-kommunaler Familien ermöglichen, was von multinationalen Arbeitgebern begrüßt wird, die ihre Talentpools diversifizieren möchten.
Nächste Schritte: Erhürman wird die Vorschläge bei seinem Treffen mit Guterres nächste Woche in New York vorbringen. Die griechisch-zyprische Seite hat noch nicht offiziell reagiert, doch Diplomaten sind der Ansicht, dass schrittweise Vereinbarungen zur Mobilität Vertrauen schaffen könnten, bevor umfassendere Friedensgespräche beginnen.
Grenzübergänge: Erhürman signalisierte die Bereitschaft, Standorte für zusätzliche Übergänge über die bestehenden neun hinaus festzulegen. Mehr legale Übergänge könnten die Staus verringern und den täglichen Pendelverkehr von rund 30.000 türkisch-zyprischen Arbeitnehmern im Süden sowie von EU-Bürgern, die den Norden besuchen, erleichtern. Unternehmen auf beiden Seiten – insbesondere Einzelhändler in der von Mauern umgebenen Altstadt von Nikosia und Dienstleister in Limassol, die türkisch-zyprische Fachkräfte beschäftigen – würden von schnelleren Übergängen profitieren.
Irreguläre Migration: Beide Verwaltungen werfen Schleusern vor, Asylsuchende durch die von der UN kontrollierte Pufferzone zu schleusen. Ein gemeinsamer Mechanismus könnte den Echtzeit-Datenaustausch und koordinierte Patrouillen ermöglichen, was EU-Experten privat als Voraussetzung für den späteren Schengen-Beitritt Zyperns sehen. Dies würde auch mit dem von der Kommission vorgeschlagenen EU-Notfallreaktionsrahmen harmonieren.
Staatsbürgerschaft für Kinder aus „Mischehen“: Erhürman erklärte, der Norden sei offen dafür, die Staatsbürgerschaftsfragen für Kinder türkisch-zyprischer Eltern mit nicht-EU-Ehepartnern zu klären – viele von ihnen haben derzeit Schwierigkeiten, Papiere der Republik Zypern zu erhalten. Eine Klärung ihres Status könnte Arbeitsrechte und Mobilität für Hunderte bi-kommunaler Familien ermöglichen, was von multinationalen Arbeitgebern begrüßt wird, die ihre Talentpools diversifizieren möchten.
Nächste Schritte: Erhürman wird die Vorschläge bei seinem Treffen mit Guterres nächste Woche in New York vorbringen. Die griechisch-zyprische Seite hat noch nicht offiziell reagiert, doch Diplomaten sind der Ansicht, dass schrittweise Vereinbarungen zur Mobilität Vertrauen schaffen könnten, bevor umfassendere Friedensgespräche beginnen.
Quelle: Cyprus Inform
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