
Die spanische Regierung hat am 16. September stillschweigend eine englischsprachige Benutzeroberfläche für ihr Einwanderungsportal „Plataforma ONE“ eingeführt. Damit können Nicht-Spanischsprachige den neuen Aufenthaltstitel für digitale Nomaden vollständig online beantragen und verfolgen. Das Update umfasst Erstvisa, Statusänderungen im Land sowie Verlängerungen und nutzt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung über das spanische Cl@ve-System.
Nach dem spanischen Startup-Gesetz können Remote-Arbeitende, die mindestens das Doppelte des nationalen Mindestlohns verdienen (ab 2026: 1.221 € pro Monat), ein einjähriges Visum beantragen, das in eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden kann. Bisher waren viele Antragsteller auf Konsulate oder externe „Gestores“ angewiesen, da das Portal nur auf Spanisch verfügbar war.
Die zweisprachige Einführung soll die Bearbeitungszeiten verkürzen, indem Fehler bei den Unterlagen reduziert werden: Laut Statistik der Einwanderungsbehörde wurden rund 28 Prozent der Anträge zur Korrektur zurückgeschickt. Erste Nutzer berichten, dass das Portal nun automatisch die kryptografischen Unterschriften von Pässen validiert und sichere Uploads von FBI-beglaubigten Führungszeugnissen akzeptiert – ein bisheriger Stolperstein für US-Freiberufler.
Rechtsberater empfehlen, weiterhin Offline-Kopien aufzubewahren, da das System noch keine vollständigen PDF-Bestätigungen ausstellt, sondern nur QR-codierte Bestätigungsseiten. Arbeitgeber, die innerbetriebliche Versetzungen unterstützen, können die Plattform ebenfalls nutzen, um Mitarbeitende von der Erlaubnis für Hochqualifizierte auf das steuerlich günstigere digitale Nomaden-Visum umzustellen, sofern der Großteil der Arbeit für Unternehmen außerhalb Spaniens erfolgt.
Nach dem spanischen Startup-Gesetz können Remote-Arbeitende, die mindestens das Doppelte des nationalen Mindestlohns verdienen (ab 2026: 1.221 € pro Monat), ein einjähriges Visum beantragen, das in eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden kann. Bisher waren viele Antragsteller auf Konsulate oder externe „Gestores“ angewiesen, da das Portal nur auf Spanisch verfügbar war.
Die zweisprachige Einführung soll die Bearbeitungszeiten verkürzen, indem Fehler bei den Unterlagen reduziert werden: Laut Statistik der Einwanderungsbehörde wurden rund 28 Prozent der Anträge zur Korrektur zurückgeschickt. Erste Nutzer berichten, dass das Portal nun automatisch die kryptografischen Unterschriften von Pässen validiert und sichere Uploads von FBI-beglaubigten Führungszeugnissen akzeptiert – ein bisheriger Stolperstein für US-Freiberufler.
Rechtsberater empfehlen, weiterhin Offline-Kopien aufzubewahren, da das System noch keine vollständigen PDF-Bestätigungen ausstellt, sondern nur QR-codierte Bestätigungsseiten. Arbeitgeber, die innerbetriebliche Versetzungen unterstützen, können die Plattform ebenfalls nutzen, um Mitarbeitende von der Erlaubnis für Hochqualifizierte auf das steuerlich günstigere digitale Nomaden-Visum umzustellen, sofern der Großteil der Arbeit für Unternehmen außerhalb Spaniens erfolgt.
Wie VisaHQ helfen kann
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