
Neue Unterlagen, die durch das Informationsfreiheitsgesetz veröffentlicht wurden, zeigen, dass zwischen Oktober 2018 und Juli 2025 insgesamt 4,5 Millionen Migranten an der Südgrenze freigelassen wurden und Ziele in allen US-Bundesstaaten angaben. Besonders stark wuchs die Zahl in mittelgroßen Städten wie Cincinnati, Knoxville und Dodge City. Die Analyse widerlegt gängige Vorstellungen: 60 Prozent der Migranten waren Frauen und Kinder, und die Herkunftsländer erstreckten sich über 174 Nationen – von Indien und Ghana bis Usbekistan. Dies unterstreicht, wie globale Instabilität, soziale Medien und veränderte Visa-Lotterien die Einwanderung in die USA vielfältiger machen. Für Arbeitgeber, vor allem in sekundären Märkten, erklärt die Datenlage, warum „nicht-traditionelle“ Bewerbergruppen wachsen und warum kommunale Dienstleistungen – von Englischkursen bis zu Bebauungsplänen – zunehmend belastet sind. Immobilienentwickler und Umzugsunternehmen sollten auf aufstrebende Zentren wie Elkhart, Indiana, und Spring Valley, New York, achten, wo die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern und kulturell angepasstem Einzelhandel stark steigt. Politisch werden die Ergebnisse die Debatten prägen, wenn der Kongress später in diesem Jahr die Obergrenzen für arbeitsbasierte Visa neu verhandelt; die Daten zeigen, dass arbeitserlaubte Migranten sich vor allem in Logistikzentren und Fleischverarbeitungsregionen ansiedeln, was Argumente für regionsspezifische Visaquoten stärkt.
Quelle: Associated Press