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Freiheitliche Partei kritisiert Innenminister scharf, fordert „Asylstopp“ und Massenabschiebungen

Sept. 20, 2026
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Freiheitliche Partei kritisiert Innenminister scharf, fordert „Asylstopp“ und Massenabschiebungen
Die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) reagierte am 20. September scharf auf die optimistischen Asylzahlen der Regierung. Sicherheitssprecher Gernot Darmann wies die Behauptung von Innenminister Gerhard Karner über eine „negative Migration“ zurück und betonte, dass 6.500 Anträge in diesem Jahr „lichtjahreweit von null entfernt“ seien. Darmann kritisierte, dass jahrelange, seiner Ansicht nach gescheiterte Asylpolitik die öffentliche Sicherheit untergraben und sogenannte „No-Go-Areas“ geschaffen habe. Er bekräftigte die Kernforderungen der FPÖ: ein gesetzliches Verbot neuer Asylanträge auf österreichischem Boden („Asylstopp“), die sofortige Errichtung von Rückkehrzentren außerhalb der EU sowie eine beschleunigte Abschiebung abgelehnter Asylwerber und ausländischer Straftäter. Obwohl die FPÖ derzeit auf Bundesebene in der Opposition sitzt, führt sie mehrere Landesregierungen an, und Umfragen deuten darauf hin, dass sie nach der Nationalratswahl 2027 eine Königsmacherrolle einnehmen könnte. Ihre harte Rhetorik prägt somit den politischen Rahmen für künftige Einwanderungsgesetze und befeuert die öffentliche Debatte über das Gleichgewicht zwischen humanitären Verpflichtungen und Sicherheitsbedenken. Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten beachten, dass eine mögliche FPÖ-Beteiligung an einer künftigen Koalition strengere Quoten für Arbeitsmigration, verschärfte Kriterien bei der Verlängerung von Aufenthaltstiteln sowie ein erhöhtes Reputationsrisiko für Organisationen, die sich in der Flüchtlingsintegration engagieren, bedeuten könnte. Die Stellungnahme zeigt zudem, dass Migration ein weiterhin polarisierendes Thema in der österreichischen Politik bleibt, wobei Wirtschaftsverbände voraussichtlich gegen pauschale Einschränkungen opponieren werden, die den Fachkräftemangel in Branchen wie IT, Gesundheitswesen und Technik verschärfen könnten.
Quelle: APA-OTS / FPÖ parliamentary press release

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