
Ein am 19. September veröffentlichter Bericht des Unternehmerportals IMFounder zeichnet ein düsteres Bild für Tech-Gründer, die über Kanadas Start-Up-Visum (SUV) einwandern wollen. Vierzehn Monate nachdem Ottawa die Neuaufnahme gestoppt hat, ist der Rückstau aus Anträgen für das SUV und das Bundesprogramm für Selbstständige auf rund 53.800 Fälle angewachsen – was Bearbeitungszeiten von zehn Jahren oder mehr für weniger priorisierte Fälle bedeutet. Der Artikel bestätigt, dass der geplante Nachfolger, der sogenannte „High-Impact Start-Up Pilot“, noch immer keine veröffentlichten Kriterien, Investitionsschwellen oder einen Starttermin hat.
In der Zwischenzeit sortiert IRCC den Rückstau in drei Prioritätsstufen: Stufe 1 ist für Antragsteller mit gültiger SUV-Arbeitserlaubnis und mindestens 200.000 CAD Risikokapital (oder 75.000 CAD von einer Angel-Investorengruppe) reserviert. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichts bestätigte diese Priorisierung, was es für Antragsteller der Stufen 2 und 3 erschwert, per Mandamus-Beschluss schnellere Entscheidungen zu erzwingen. Für von Risikokapital unterstützte Unternehmen, die auf die Verlagerung ihrer Führungsteams in Kanadas Tech-Hubs gesetzt hatten, ist die Unsicherheit groß. Die Verzögerungen blockieren den Zugang zu Geschäftskrediten, staatlichen F&E-Zuschüssen und einigen provinziellen Steueranreizen, die einen Besitz durch ständige Einwohner voraussetzen.
Unternehmen wie das in Toronto ansässige Eatance und die in Brampton beheimatete Plattform für Neuankömmlings-Wohnungen Tempho erwägen öffentlich eine Verlagerung nach mehrjährigen Wartezeiten. Manager für Unternehmensmobilität sollten Gründer auf alternative Optionen wie CUSMA-Profivisas, den Global Talent Stream oder sogar US-amerikanische O-1-Visa hinweisen, je nach Unternehmensstandort. Investoren müssen möglicherweise Aktionärsvereinbarungen neu verhandeln, die einen schnellen Weg zur kanadischen Daueraufenthaltsgenehmigung voraussetzten.
Die übergeordnete politische Konsequenz ist ein Reputationsverlust: Kanada droht als Start-up-Standort an Glaubwürdigkeit zu verlieren, während Länder wie Großbritannien und Australien Gründerfreundliche Visa mit sechsmonatigen Bearbeitungszeiten einführen. Solange Ottawa keine konkreten Regeln und Ressourcen für den neuen Pilot vorlegt, bleibt das Start-Up-Visum, so IMFounder, „ein langfristiges PR-Lotteriespiel“.
In der Zwischenzeit sortiert IRCC den Rückstau in drei Prioritätsstufen: Stufe 1 ist für Antragsteller mit gültiger SUV-Arbeitserlaubnis und mindestens 200.000 CAD Risikokapital (oder 75.000 CAD von einer Angel-Investorengruppe) reserviert. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichts bestätigte diese Priorisierung, was es für Antragsteller der Stufen 2 und 3 erschwert, per Mandamus-Beschluss schnellere Entscheidungen zu erzwingen. Für von Risikokapital unterstützte Unternehmen, die auf die Verlagerung ihrer Führungsteams in Kanadas Tech-Hubs gesetzt hatten, ist die Unsicherheit groß. Die Verzögerungen blockieren den Zugang zu Geschäftskrediten, staatlichen F&E-Zuschüssen und einigen provinziellen Steueranreizen, die einen Besitz durch ständige Einwohner voraussetzen.
Unternehmen wie das in Toronto ansässige Eatance und die in Brampton beheimatete Plattform für Neuankömmlings-Wohnungen Tempho erwägen öffentlich eine Verlagerung nach mehrjährigen Wartezeiten. Manager für Unternehmensmobilität sollten Gründer auf alternative Optionen wie CUSMA-Profivisas, den Global Talent Stream oder sogar US-amerikanische O-1-Visa hinweisen, je nach Unternehmensstandort. Investoren müssen möglicherweise Aktionärsvereinbarungen neu verhandeln, die einen schnellen Weg zur kanadischen Daueraufenthaltsgenehmigung voraussetzten.
Die übergeordnete politische Konsequenz ist ein Reputationsverlust: Kanada droht als Start-up-Standort an Glaubwürdigkeit zu verlieren, während Länder wie Großbritannien und Australien Gründerfreundliche Visa mit sechsmonatigen Bearbeitungszeiten einführen. Solange Ottawa keine konkreten Regeln und Ressourcen für den neuen Pilot vorlegt, bleibt das Start-Up-Visum, so IMFounder, „ein langfristiges PR-Lotteriespiel“.
Quelle: IMFounder
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