
Ein Schock für Kanadas internationale Bildungsbranche: Die International Language Academy of Canada (ILAC) – die größte private Englischschule des Landes – meldete am späten 19. September Insolvenz an. Immigration 2 Canada berichtete in den frühen Morgenstunden des 20. September, dass rund 1.300 Lernende an den Standorten Toronto und Vancouver plötzlich ohne Unterricht, Zeugnisse oder offizielle Zulassungsbescheinigungen (LOAs) dastehen. Der Zusammenbruch erfolgt nur eine Woche, nachdem die Konkurrenzkette EC English ihre kanadischen Niederlassungen geschlossen hatte, was systemische Bedenken hinsichtlich der Aufsicht über private Sprachschulen aufwirft.
Die meisten betroffenen ILAC-Studierenden besitzen Studiengenehmigungen, die eine kontinuierliche Einschreibung voraussetzen, um ihren Status zu behalten. Ohne schnelle Umschreibung auf anerkannte Bildungseinrichtungen (DLIs) droht vielen innerhalb von 90 Tagen der Statusverlust, was ihre Teilzeitbeschäftigung gefährdet und für einige den Weg zur Post-Graduation Work Permit (PGWP) blockieren könnte. Das IRCC hat bislang keine allgemeine Erleichterungspolitik erlassen. Historisch gesehen hat das Ministerium jedoch bei Schließungen von DLIs bereits Kulanzfristen und beschleunigte Umschreibungen ermöglicht.
Immigrationsanwälte raten den Studierenden dringend, Zahlungsnachweise für Studiengebühren zu sammeln und sofort neue LOAs zu sichern, um über ihre Online-Konten eine „DLI-Änderung“ beantragen zu können. Für Arbeitgeber, die auf Teilzeitkräfte unter internationalen Studierenden, insbesondere in Gastronomie und Einzelhandel, angewiesen sind, könnte die Störung zu plötzlichen Personalengpässen in der vorweihnachtlichen Hochsaison führen. Auch Gastfamilien drohen Einkommensverluste.
Unterdessen stehen die Aufsichtsbehörden in Ontario und British Columbia unter verstärktem Druck, private Sprachschulen den gleichen finanziellen Schutzvorschriften zu unterstellen, die für Berufskollegs gelten. Der Vorfall macht eine größere Schwachstelle deutlich: Sprachschulen arbeiten mit äußerst knappen Margen in einem intensiven Wettbewerb nach der Pandemie. Während Ottawa das Wachstum der Studiengenehmigungen begrenzt, könnten finanziell schwächere Anbieter den Markt verlassen, was globale Mobilitätsteams zwingt, Bildungspartner sorgfältiger zu prüfen. Notfallpläne – von alternativen Sprachprogrammen bis hin zu von Arbeitgebern organisierten Übergangsjobs – werden entscheidend sein, bis die Regulierungsbehörden die finanziellen Schutzmaßnahmen in diesem Sektor verschärfen.
Die meisten betroffenen ILAC-Studierenden besitzen Studiengenehmigungen, die eine kontinuierliche Einschreibung voraussetzen, um ihren Status zu behalten. Ohne schnelle Umschreibung auf anerkannte Bildungseinrichtungen (DLIs) droht vielen innerhalb von 90 Tagen der Statusverlust, was ihre Teilzeitbeschäftigung gefährdet und für einige den Weg zur Post-Graduation Work Permit (PGWP) blockieren könnte. Das IRCC hat bislang keine allgemeine Erleichterungspolitik erlassen. Historisch gesehen hat das Ministerium jedoch bei Schließungen von DLIs bereits Kulanzfristen und beschleunigte Umschreibungen ermöglicht.
Immigrationsanwälte raten den Studierenden dringend, Zahlungsnachweise für Studiengebühren zu sammeln und sofort neue LOAs zu sichern, um über ihre Online-Konten eine „DLI-Änderung“ beantragen zu können. Für Arbeitgeber, die auf Teilzeitkräfte unter internationalen Studierenden, insbesondere in Gastronomie und Einzelhandel, angewiesen sind, könnte die Störung zu plötzlichen Personalengpässen in der vorweihnachtlichen Hochsaison führen. Auch Gastfamilien drohen Einkommensverluste.
Unterdessen stehen die Aufsichtsbehörden in Ontario und British Columbia unter verstärktem Druck, private Sprachschulen den gleichen finanziellen Schutzvorschriften zu unterstellen, die für Berufskollegs gelten. Der Vorfall macht eine größere Schwachstelle deutlich: Sprachschulen arbeiten mit äußerst knappen Margen in einem intensiven Wettbewerb nach der Pandemie. Während Ottawa das Wachstum der Studiengenehmigungen begrenzt, könnten finanziell schwächere Anbieter den Markt verlassen, was globale Mobilitätsteams zwingt, Bildungspartner sorgfältiger zu prüfen. Notfallpläne – von alternativen Sprachprogrammen bis hin zu von Arbeitgebern organisierten Übergangsjobs – werden entscheidend sein, bis die Regulierungsbehörden die finanziellen Schutzmaßnahmen in diesem Sektor verschärfen.
Quelle: Immigration 2 Canada
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