
Das Büro des Premierministers hat die Tagesordnung für die Kabinettssitzung am 21. September 2026 veröffentlicht, und Fachleute im Bereich Migration analysieren bereits Punkt 4: einen Gesetzentwurf, der die Bestimmungen zu Haft und Einreiseverweigerung im finnischen Ausländergesetz grundlegend überarbeiten soll. Der vollständige Text wird erst im Herbst im Parlament vorgelegt, doch Behörden bestätigten, dass der Vorschlag die Gründe für die Inhaftierung irregulärer Migranten in geschlossenen Einrichtungen nahe der östlichen Landgrenze erweitern und Höchsthaftzeiten gemäß den überarbeiteten EU-Rückführungsregeln festlegen würde.
Der Zeitpunkt ist politisch heikel. Finnland sieht sich immer wieder mit Versuchen von Schleusern konfrontiert, Asylsuchende über die geschlossene russische Grenze zu bringen. Das 2023 verabschiedete und kürzlich verlängerte Grenzsicherheitsgesetz erlaubt der Regierung, Anträge auf internationalen Schutz an bestimmten Grenzübergängen zu bündeln oder deren Annahme ganz auszusetzen. Kritiker fordern stärkere Schutzmaßnahmen für besonders schutzbedürftige Antragsteller; der neue Gesetzentwurf sieht eine gerichtliche Überprüfung innerhalb von 48 Stunden vor und führt ein Recht auf kostenlose Rechtsberatung für alle Inhaftierten ein.
Auch Manager für Unternehmensmobilität sollten aufmerksam sein, denn der Entwurf regelt die kurzfristige Inhaftierung visumfreier Drittstaatsangehöriger, die ihre Geschäftsreisegenehmigung überschreiten, während sie auf Notreisedokumente warten. Dem Vorschlag zufolge könnten Überzieher bis zu 72 Stunden festgehalten werden, bevor sie abgeschoben werden – eine Verkürzung gegenüber der aktuellen Höchstfrist von sieben Tagen – allerdings würden die Strafen verschärft.
Auf derselben Kabinettssitzung steht zudem ein Antrag zur Unterzeichnung eines bilateralen Sozialversicherungsabkommens mit Uruguay sowie eine Budgetfreigabe für zusätzliche Ein- und Ausreisekioske (EES) am Flughafen Helsinki auf der Tagesordnung. Beide Punkte unterstreichen Finnlands Bestreben, die Mobilität zu erleichtern und gleichzeitig die Kontrollen an den Außengrenzen zu verschärfen.
Interessierte haben nun bis zum 3. Oktober Zeit, ihre Stellungnahmen über das Portal Lausuntopalvelu.fi einzureichen. Die parlamentarische Debatte soll Ende Oktober beginnen, die endgültige Verabschiedung ist für Januar 2027 geplant – kurz vor Finnlands EU-Ratspräsidentschaft.
Der Zeitpunkt ist politisch heikel. Finnland sieht sich immer wieder mit Versuchen von Schleusern konfrontiert, Asylsuchende über die geschlossene russische Grenze zu bringen. Das 2023 verabschiedete und kürzlich verlängerte Grenzsicherheitsgesetz erlaubt der Regierung, Anträge auf internationalen Schutz an bestimmten Grenzübergängen zu bündeln oder deren Annahme ganz auszusetzen. Kritiker fordern stärkere Schutzmaßnahmen für besonders schutzbedürftige Antragsteller; der neue Gesetzentwurf sieht eine gerichtliche Überprüfung innerhalb von 48 Stunden vor und führt ein Recht auf kostenlose Rechtsberatung für alle Inhaftierten ein.
Auch Manager für Unternehmensmobilität sollten aufmerksam sein, denn der Entwurf regelt die kurzfristige Inhaftierung visumfreier Drittstaatsangehöriger, die ihre Geschäftsreisegenehmigung überschreiten, während sie auf Notreisedokumente warten. Dem Vorschlag zufolge könnten Überzieher bis zu 72 Stunden festgehalten werden, bevor sie abgeschoben werden – eine Verkürzung gegenüber der aktuellen Höchstfrist von sieben Tagen – allerdings würden die Strafen verschärft.
Auf derselben Kabinettssitzung steht zudem ein Antrag zur Unterzeichnung eines bilateralen Sozialversicherungsabkommens mit Uruguay sowie eine Budgetfreigabe für zusätzliche Ein- und Ausreisekioske (EES) am Flughafen Helsinki auf der Tagesordnung. Beide Punkte unterstreichen Finnlands Bestreben, die Mobilität zu erleichtern und gleichzeitig die Kontrollen an den Außengrenzen zu verschärfen.
Interessierte haben nun bis zum 3. Oktober Zeit, ihre Stellungnahmen über das Portal Lausuntopalvelu.fi einzureichen. Die parlamentarische Debatte soll Ende Oktober beginnen, die endgültige Verabschiedung ist für Januar 2027 geplant – kurz vor Finnlands EU-Ratspräsidentschaft.
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