Österreich reformiert Fremdenpolizeigesetz: Verkehrsbetriebe drohen künftig Geldstrafen von bis zu 15.000 € für Fahrgäste ohne gültige Papiere
Österreich lockert Regeln zum Arbeitgeberwechsel und gewährt Inhabern ausländischer Genehmigungen eine sechsmonatige Jobsuchefrist
Schengen-Update: Österreich verlängert Kontrollen an Binnengrenzen bis März 2027 wegen Sicherheitsbedenken
Neueste Nachrichten
Nachtfahrverbot für Lkw auf der Brennerachse in Österreich während der Reparatur der Luegbrücke angekündigt
Tirol sperrt die A12/A13 für Lkw über 3,5 t jeweils von 21:00 bis 05:00 Uhr in den Nächten vom 12. bis 15. und 19. bis 22. Oktober wegen der Fahrbahnerneuerung der Luegbrücke. Dadurch wird der Brennerkorridor auf jeweils eine Spur pro Richtung reduziert. Die Polizei kontrolliert das Fahrverbot an mehreren Kontrollstellen. Diese Maßnahme wird den alpinen Güterverkehr beeinträchtigen und die Transitkosten erhöhen, weshalb Logistikmanager Umleitungen planen oder Lieferzeiten anpassen sollten.
Österreich setzt umstrittene Arbeitserlaubnis-Beschränkungen für Asylbewerber vorerst aus
Die österreichische Regierung hat den Arbeitsmarktservice angewiesen, neue Einschränkungen auszusetzen, die vielen Asylsuchenden den Erhalt oder die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen verwehrt hätten. Rund 1.400 Inhaber von Arbeitserlaubnissen – sowie deren Arbeitgeber – sind damit vorerst vor unmittelbaren Einschränkungen geschützt, während Wien die Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts neu prüft. Personalverantwortliche sollten die bestehenden Compliance-Verfahren beibehalten, aber auf neue Richtlinien achten.
Österreich und Türkei intensivieren Zusammenarbeit bei Rückführungen und Maßnahmen gegen Schleusung
Während eines Besuchs am 6. Oktober in Ankara sicherte sich der österreichische Innenminister eine intensivere Zusammenarbeit mit der Türkei bei Abschiebungen, der Bekämpfung von Schmuggel und der Sicherheitsaufklärung. Die Gespräche ebnen den Weg für schnellere Rückführungen in die Türkei sowie weiter nach Afghanistan und Syrien, was auf eine strengere Durchsetzung hinweist, die Mobilitätsmanager und Migrationsberater genau beobachten sollten.
Deutsche Bundespolizei bringt verbotenen afghanischen Passagier nach Lindauer Zugkontrolle nach Österreich zurück
Am 7. Oktober nahm die deutsche Polizei einen afghanischen Fahrgast mit Wiedereinreiseverbot nach Deutschland aus einem Zug von Zürich nach München. Dabei wurden offene Bußgelder eingezogen, und der Mann wurde an die österreichischen Behörden übergeben. Der Fall verdeutlicht die strengen Kontrollen im Bahnverkehr angesichts der anhaltenden Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich sowie die Risiken für Reisende mit früheren Verstößen gegen Einreisebestimmungen.
Warnung vor Geldschmuggel: Österreichische Polizei beschlagnahmt Tausende Euro am Grenzübergang Karawankentunnel
Ein 43-jähriger Kroate wurde am 6. Oktober beim Versuch erwischt, undeutliches Bargeld durch den Karawankentunnel zu schmuggeln. Nach einer Verfolgungsjagd bis nach Slowenien beschlagnahmte die österreichische Polizei das Geld und verhängte ein Einreiseverbot gegen den Mann. Der Vorfall deutet auf verstärkte Bargeldkontrollen und Grenzkontrollen zwischen Österreich und Slowenien hin.
Neue Durchführungsverordnung legt fest, welche österreichischen Grenzstellen Notfallvisa ausstellen dürfen
Österreichs aktualisierte Durchführungsverordnung zur Fremdenpolizei (6. Oktober 2026) benennt 14 Luft-, Land- und Flussübergänge, an denen Beamte Notfallvisa ausstellen dürfen. Der präzisierte Rahmen erleichtert Krisenreisen und bringt die nationalen Regelungen im Vorfeld des ETIAS-Starts in Einklang mit dem EU-Visakodex.
Leonardo Hotels beauftragt Aviareps Österreich zur Steigerung der Verkaufszahlen der neuen Unterkunft am Flughafen Wien
Leonardo Hotels hat Aviareps Austria als exklusiven Vertriebspartner für den Handel in Österreich und der Slowakei engagiert. Das Unternehmen wird das kommende Leonardo Smart Hotel Vienna Airport sowie das gesamte Portfolio der Gruppe bewerben. Die Partnerschaft soll zu attraktiveren Firmenkonditionen und verbesserten Meeting-Angeboten für Mobilitätsmanager führen, die Mitarbeiter über Wien bewegen.
Österreich ändert Asylgesetz, um beschleunigte Grenzverfahren nach dem 30. September weiterzuführen
Eine Änderung vom 6. Oktober 2026 verlängert das beschleunigte Asylverfahren an den österreichischen Grenzen über das ursprünglich geplante Ablaufdatum am 30. September hinaus. Die Regierung kann die Schnellverfahren nun jederzeit wieder aktivieren, wenn Sicherheits- oder Migrationsdruck dies erfordern. Dies deutet auf anhaltende Kontrollen und mögliche Verzögerungen an den Landgrenzen Österreichs hin.
Österreich setzt umstrittenes Arbeitsverbot für Asylbewerber bis zur gerichtlichen Überprüfung aus
Nach heftiger Kritik von Wirtschaftsverbänden und Migrationsanwälten hat das österreichische Arbeitsministerium die Umsetzung eines im Juni verabschiedeten Gesetzes ausgesetzt, das Asylbewerbern mit anhängigen Berufungen gegen negative Entscheidungen die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen untersagte. Bestehende Genehmigungen bleiben gültig, bis der Verfassungsgerichtshof oder EU-Richter Klarheit schaffen. Dadurch werden kurzfristige Personalengpässe in Industrie und Tourismus vermieden und Arbeitgeber erhalten vorübergehend Planungssicherheit.
Österreich verlängert die Kontrollen an den Landgrenzen zu vier Nachbarländern bis zum 15. März 2027
Die offizielle Schengen-Liste der EU zeigt, dass Österreich seine Grenzkontrollen zu Slowakei, Tschechien, Ungarn und Slowenien bis zum 15. März 2027 verlängert, mit Verweis auf Migrations- und Sicherheitsbedrohungen. Die anhaltenden Kontrollen bedeuten zusätzlichen Planungsaufwand für Pendler, Frachtverkehr und Firmen-Shuttles über die Grenzen hinweg.
Abschiedssticker: Österreich legt 1. Februar 2027 als einzigen Starttermin für digitale Autobahnvignette fest
Österreich schafft die herkömmliche Klebe-Vignette nach der Maut-Saison 2026 ab und führt ab dem 1. Februar 2027 eine vollständig digitale Vignette ein. Der Umstieg erleichtert Geschäftsreisenden und Fuhrparkmanagern die Einhaltung der Mautpflicht, erfordert jedoch von Personal- und Reisemanagern die Aktualisierung von Richtlinien und Fahrzeugdaten.
ETIAS weiterhin für das vierte Quartal 2026 geplant, Kommission besteht darauf – Branche rechnet jedoch mit Verzögerungen
Die European Post berichtet, dass die EU weiterhin das letzte Quartal 2026 für den Start von ETIAS anpeilt, obwohl regionale Medien bereits von einer Verschiebung auf 2027 sprechen. Österreichische Reiseveranstalter sollten jetzt ihre Systeme und Mitarbeiterschulungen vorbereiten, dabei aber auch Notfallpläne bereithalten, falls sich der Starttermin erneut verschiebt.
Haushaltsausschuss des EU-Parlaments unterstützt Mittel für 2027 zur Bekämpfung von Schleusernetzwerken
EU-Abgeordnete haben im Entwurf für den Haushalt 2027 zusätzliche Mittel zur Bekämpfung von Menschenhandel und Schleusung von Migranten vorgesehen. Diese Mittel könnten unter anderem österreichische Polizeieinsätze und digitale Grenzprojekte finanzieren. Mehr Geld bedeutet auch verstärkte Kontrollen, die Geschäftsreisende bei der Planung ihrer Bodentransporte künftig berücksichtigen müssen.