
Die Malediven-Länderseite im BMEIA-Portal Österreichs wurde zuletzt am 9. Oktober 2026 aktualisiert. Während das allgemeine Risikoniveau weiterhin moderat bleibt (Sicherheitsstufe 2 außerhalb von Malé und Stufe 3 in der Hauptstadt), hat das Ministerium die Hinweise zu Einreisedokumenten verschärft, nachdem Berichte über abgewiesene österreichische Reisende wegen unzureichender Passgültigkeit eingegangen sind. Die Beratung stellt klar, dass ein 30-tägiges Touristenvisum weiterhin bei Ankunft kostenlos ausgestellt wird, *vorausgesetzt*, die Pässe sind mindestens einen Monat gültig – eine kürzere Frist als die von vielen anderen Reisezielen geforderte sechsmonatige Gültigkeit. Allerdings verlangen Einwanderungsbeamte zunehmend Nachweise über die Weiterreise und „ausreichende finanzielle Mittel“, wobei Erfahrungswerte von etwa 100 EUR pro Tag als Richtwert gelten. Für Geschäftsreisende, die an Resort- oder Infrastrukturprojekten beteiligt sind, empfiehlt das BMEIA, Einladungsschreiben des Unternehmens und Buchungsbestätigungen mitzuführen, um Verzögerungen zu vermeiden. Wichtig: Elektronische Personalausweise (ID Austria) werden nicht akzeptiert; nur physische Reisepässe oder cremefarbene Notfallpässe sind gültig. Das Ministerium warnt zudem vor der Online-„Traveller Declaration“, die spätestens 96 Stunden vor Ankunft ausgefüllt werden muss. Mehrere inoffizielle Webseiten verlangen inzwischen Gebühren für das ansonsten kostenlose Formular; Reisende sollten ausschließlich das offizielle Regierungsportal nutzen. Da die Malediven mehrere österreichisch unterstützte Investitionen im Gastgewerbe beherbergen, ist eine reibungslose Einreise besonders wichtig, da die Jahresend-Baustelleninspektionen zunehmen.