
Ein neues Migratio-Briefing klärt, welche der am 17. September beschlossenen Migrationsreform-Maßnahmen bereits für bestehende Visuminhaber und eingereichte Anträge gelten. Wichtige Erkenntnisse: Änderungen beim Studentenvisum gelten nur für Anträge, die ab dem 2. Oktober 2026 eingereicht werden; bestehende Studentenvisuminhaber können keine Angehörigen hinzufügen; und für die vorgeschlagene Arbeitsurlauber-Lotterie sowie die Familienbeschränkungen beim Temporary Graduate-Visum gibt es noch keine Übergangsregelungen. Der Leitfaden empfiehlt Arbeitgebern, klar zwischen bereits geltenden Regeln (z. B. Antragsstopp für Studentenvisa) und angekündigten, aber noch nicht gesetzlich verankerten Vorschlägen (z. B. Überarbeitung des Punktesystems, „No Further Stay“-Bedingung für Besuchervisa) zu unterscheiden. Ohne veröffentlichte Rechtsinstrumente bleiben Annahmen über eine „Grandfathering“-Regelung riskant. Mobility-Manager sollten aktive Fälle prüfen, um sicherzustellen, dass das Antragsdatum unter die jeweils geltenden Regelungen fällt, und Antragsteller über mögliche rückwirkende Regelungen informieren. Dies ist besonders wichtig für Arbeitsurlauber, die eine Verlängerung für das zweite Jahr anstreben, sowie für Familien mit Bridging-Visum.
Quelle: Migratio
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