Zahnärzte erhalten Bonuspunkte für Express Entry im Rahmen von Kanadas neuem Raster für Berufe mit hohem Einkommen
Der Flughafen Brüssel erweitert das Entry-Exit-System um 8 manuelle Schalter und 6 elektronische Gates zur Entlastung der Warteschlangen.
Österreich verlängert Schengen-Grenzkontrollen mit vier Nachbarländern bis März 2027
Neueste Nachrichten
Österreich verzeichnet niedrigste Asylanträge seit 30 Jahren und verschärft Abschiebungen
Österreich verzeichnete im September 2026 nur 308 Erstanträge auf Asyl – der niedrigste Monatswert seit den frühen 1990er Jahren. In diesem Jahr wurden bereits fast 12.000 Personen abgeschoben. Die Regierung führt dies auf verstärkte Grenzkontrollen, ein sechsmonatiges Familiennachzugs-Moratorium und beschleunigte Verfahren bei negativen Entscheidungen zurück. Während geringere Rückstände die Zuwanderung von Fachkräften erleichtern könnten, werden humanitäre Patenschaften deutlich strengeren Anforderungen unterliegen.
Das australische Außenministerium warnt vor Reisen nach Saudi-Arabien wegen zunehmender regionaler Angriffe
Das australische Außenministerium (DFAT) hat Saudi-Arabien auf die Liste „Reisen nicht empfohlen“ gesetzt, nachdem Drohnen- und Raketenbedrohungen zu Störungen an Flughäfen und erhöhten Sicherheitsrisiken geführt haben. Australische Reisende und Unternehmen werden aufgefordert, Reisen zu verschieben, Notfallpläne zu aktivieren und die Gültigkeit ihrer Versicherungen zu überprüfen. Die Warnung betont zudem die Fürsorgepflicht von Arbeitgebern gegenüber Mitarbeitern und Lieferkettenpartnern im Königreich.
Neue ministerielle Anweisungen ändern die Bearbeitungsreihenfolge für arbeitgebergesponserte Visa
Ein ausführliches Branchenbriefing vom 23. Oktober erläutert die Ministerialdirektiven 121 und 122, die seit dem 19. September stillschweigend die Reihenfolge der Bearbeitung von Fachkräftevisa in Australien neu geordnet haben. Vorrang haben nun bestimmte Berufsgruppen – Bauwesen, Gesundheitswesen, Lehrberufe, Landwirtschaft, Rohstoffe und Verteidigung – unabhängig davon, ob der Antrag im Inland oder Ausland gestellt wurde, gefolgt von Fällen mit hochdotierten Spezialfähigkeiten. Diese Umstrukturierung zwingt Arbeitgeber dazu, ihre Antragsstrategie zu überdenken, insbesondere bei Einstellungen aus dem Ausland und bei Familienangehörigen.
Finnland begrenzt Verzögerungen bei Arbeitserlaubnissen und stärkt ab 27. Oktober den Schutz ausgebeuteter Arbeitnehmer
Finnland setzt am 27. Oktober das Gesetz 912/2026 in Kraft, das die Bearbeitungszeit für arbeitsbezogene Aufenthaltserlaubnisse durch Migri auf zwei Monate (bei komplexen Fällen drei Monate) begrenzt und den Schutz für ausgebeutete Arbeitnehmer nach Ablehnung um drei Monate verlängert. Arbeitgeber müssen zudem jede neue Nicht-EU-Einstellung melden, unabhängig vom Familienstatus. Die Änderungen bieten multinationalen Unternehmen mehr Planungssicherheit, bringen aber auch neue Compliance-Aufgaben mit sich.
US-Botschaft warnt Amerikaner in Frankreich vor Protesten am Wochenende
Die US-Botschaft in Paris hat am 23. Oktober eine Sicherheitshinweis veröffentlicht, in dem US-Bürger aufgefordert werden, geplante Proteste und mögliche Ausgangssperren am Wochenende zu meiden. Die Mitteilung weist auf mögliche plötzliche Verkehrsbehinderungen und umfangreiche Polizeieinsätze im ganzen Land hin und rät Reisenden, lokale Medien zu verfolgen und einen Ausweis mitzuführen. Der Hinweis unterstreicht zudem die Fürsorgepflicht amerikanischer Unternehmen gegenüber ihren Mitarbeitern in Frankreich.
Neues Gesetz begrenzt Bearbeitungszeit für Arbeitsgenehmigungen in Finnland auf drei Monate und stärkt den Schutz ausgebeuteter Arbeitnehmer
Ab dem 27. Oktober begrenzt die Änderung des finnischen Ausländergesetzes 912/2026 komplexe Arbeitserlaubnisentscheidungen auf drei Monate und erweitert den Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, die von Ausbeutung betroffen sind. Arbeitgeber müssen zudem jede Einstellung von Nicht-EU-Bürgern – einschließlich Familienangehöriger – innerhalb von sieben Tagen melden. Die Änderungen bringen Finnland in Einklang mit der EU-Richtlinie zur einheitlichen Aufenthaltserlaubnis und verlangen strengere HR-Compliance.
Deutschland bestätigt: Schengen-Grenzkontrollen bleiben bis März 2027 bestehen
Das Register der Europäischen Kommission zeigt, dass Deutschland die vorübergehenden Kontrollen an allen neun Landgrenzen um weitere sechs Monate bis zum 15. März 2027 verlängert. Berlin begründet dies mit anhaltender irregulärer Migration und Sicherheitsbedrohungen. Unternehmen müssen sich auf weiterhin erforderliche Dokumentenkontrollen und mögliche Verzögerungen einstellen, während Kritiker warnen, dass dieser Schritt die Freizügigkeit im Schengen-Raum untergräbt.
Österreich verlängert die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei bis März 2027
Österreich hat die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei um weitere sechs Monate verlängert. Als Begründung nennt die Regierung Erfolge bei der Eindämmung irregulärer Migration und Menschenschmuggel. Geschäftsreisende, Transportunternehmen und Pendler müssen weiterhin Reisedokumente mitführen und mit stichprobenartigen Kontrollen rechnen – mindestens bis Mitte März 2027.
Etihad verlängert Aussetzung der Saudi-Strecken bis zum 5. November aufgrund anhaltender Sicherheitsbedenken
Etihad hat alle Flüge von Abu Dhabi nach Riad, Dammam und ausgewählte Verbindungen nach Dschidda bis zum 5. November gestrichen, nachdem es erneut Angriffe auf saudische Flughäfen gab. Die Entscheidung verlängert frühere Aussetzungen und unterstreicht die anhaltende Sicherheitslage im Luftraum des Golfs. Unternehmen sollten nicht dringende Reisen nach Saudi-Arabien verschieben und für dringende Fälle alternative Routen planen.
Zyperns Außenminister: Beitritt zum Schengen-Raum ändert nichts an den Einreiseregeln an den Grenzübergängen der Grünen Linie
Außenminister Constantinos Kombos erklärte am 23. Oktober im Parlament, dass der Beitritt zum Schengen-Raum keine Änderungen bei der Nutzung der Grenzübergänge entlang der Grünen Linie zwischen den beiden Teilen der Insel mit sich bringen wird. Dennoch bleiben Fragen offen, wie Zypern das neue Ein- und Ausreisesystem der EU umsetzen wird. Diese Zusicherung nimmt den Pendlern entlang der Grenze zunächst Sorgen, doch Unternehmen sollten die technischen Lösungen im Auge behalten, die mögliche Schlupflöcher am Flughafen Tymbou/Ercan schließen sollen, sobald Zypern Teil des Schengen-Raums ist.
Irland aktualisiert Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse und priorisiert Genehmigungen für Schlüsselqualifikationen und IT-Berufe
Das Update des DETE vom 23. Oktober zeigt, dass Anträge für Critical Skills und neue Intra-Company Transfer Genehmigungen nun innerhalb einer Woche bearbeitet werden, während andere Kategorien nach und nach aufholen. Diese Verbesserung wird auf zusätzliche Sachbearbeiter und ein neues KI-basiertes Priorisierungssystem zurückgeführt. Schnellere Bearbeitungszeiten helfen Unternehmen, Talente schneller zu sichern, doch genaue und vollständige Anträge bleiben unerlässlich.
Der Flughafen Brüssel eilt mit dem Ausbau der Passkontrolle voran, da Engpässe beim EES zunehmen
Der Flughafen Brüssel wird im Dezember acht manuelle Passkontrollschalter und Anfang 2027 sechs zusätzliche automatische Grenzkontrollstellen einrichten, um die stundenlangen Warteschlangen zu verkürzen, die durch das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU entstanden sind. Die Modernisierung soll die durchschnittliche Wartezeit bei der Ankunft auf unter 30 Minuten reduzieren und das Risiko verpasster Anschlussflüge für Geschäftsreisende verringern.
China meldet 1,92 Milliarden Grenzübertritte im dritten Quartal, ausländische Ankünfte steigen um 15,6 %
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas verzeichnete im dritten Quartal 2026 insgesamt 192 Millionen Grenzübertritte – ein Anstieg von 7,9 %. Die Zahl der ausländischen Ankünfte stieg sogar um 15,6 % auf 23,27 Millionen. Dieser Anstieg ist vor allem auf die Ausweitung der visafreien Einreise durch Peking und die erhöhte Kapazität der Fluggesellschaften zurückzuführen, was auf eine umfassende Wiederbelebung der Geschäftsreisen auf das Festland hinweist. Unternehmen sollten beachten, dass die neuen Ein- und Ausreiseregeln weiterhin stichprobenartige Kontrollen zulassen und Erstbesucher zusätzliche Zeit für die Abfertigung einplanen sollten.