
Mit dem Schlag der Mitternacht am 1. November 2025 hat das Innenministerium still und leise das ALI-Onlineportal für die Voranmeldung von Anträgen im Rahmen des Decreto Flussi 2026 wieder geöffnet. Dieses Zeitfenster ermöglicht es italienischen Arbeitgebern, Entwürfe für ausländische Arbeitskräfte bereits vor dem offiziellen Starttermin – dem sogenannten Click-Day, der Anfang Januar erwartet wird – zu erstellen und zu speichern. An diesem Tag werden die Anträge mit Zeitstempel versehen und chronologisch gereiht.
Die diesjährige Quote, die von der Meloni-Regierung im Juli bekannt gegeben wurde, erlaubt 164.850 Nicht-EU-Arbeitnehmer für das Jahr 2026 und insgesamt 497.550 für den Zeitraum 2026–2028. Wie in den Vorjahren sind mehr als die Hälfte der Plätze für Saisonkräfte in Landwirtschaft und Tourismus reserviert, während der Großteil der übrigen Stellen auf die Bereiche Produktion, Bauwesen, Straßentransport und Pflege entfällt. Für Unternehmen, die mit Italiens chronischem Fachkräftemangel und einer alternden Belegschaft kämpfen, ist die Sicherung eines Nulla-Osta (Arbeitserlaubnis) inzwischen eine strategische Notwendigkeit – und zugleich eine logistische Herausforderung.
Die Voranmeldephase soll Fehler bei der Dateneingabe in letzter Minute reduzieren, doch Berater warnen, dass das Portal nur von 08:00 bis 20:00 Uhr MEZ erreichbar ist und bei hohem Verkehrsaufkommen häufig abstürzt. Arbeitgeber benötigen eine zertifizierte PEC-E-Mail-Adresse sowie eine SPID-Digitalidentität für den Login; viele kleinere Firmen lagern den gesamten Prozess an Einwanderungsanwälte aus, was Kosten und Komplexität erhöht.
Für Global-Mobility-Manager ist der Zeitplan eng: Entwürfe müssen innerhalb von vier Wochen validiert, übersetzt und zusammen mit Arbeitsverträgen, Wohnnachweisen und Gehaltsbestätigungen hochgeladen werden. Jede wesentliche Änderung – etwa eine andere Passnummer – erfordert eine neue Einreichung und führt zum Verlust der chronologischen Priorität.
Praktisch sollten Unternehmen (1) frühzeitig eine Kompetenzanalyse durchführen, um echte Arbeitslücken zu identifizieren, (2) zweisprachige Vertragsvorlagen vorbereiten und (3) die Zentrale über realistische Onboarding-Termine informieren. Erfolgreiche Bewerber können ab März mit Einreisevisa rechnen, allerdings erst, nachdem ihr Nulla-Osta sowohl von der Arbeitsaufsicht als auch von der örtlichen Polizeipräfektur genehmigt wurde.
Die diesjährige Quote, die von der Meloni-Regierung im Juli bekannt gegeben wurde, erlaubt 164.850 Nicht-EU-Arbeitnehmer für das Jahr 2026 und insgesamt 497.550 für den Zeitraum 2026–2028. Wie in den Vorjahren sind mehr als die Hälfte der Plätze für Saisonkräfte in Landwirtschaft und Tourismus reserviert, während der Großteil der übrigen Stellen auf die Bereiche Produktion, Bauwesen, Straßentransport und Pflege entfällt. Für Unternehmen, die mit Italiens chronischem Fachkräftemangel und einer alternden Belegschaft kämpfen, ist die Sicherung eines Nulla-Osta (Arbeitserlaubnis) inzwischen eine strategische Notwendigkeit – und zugleich eine logistische Herausforderung.
Die Voranmeldephase soll Fehler bei der Dateneingabe in letzter Minute reduzieren, doch Berater warnen, dass das Portal nur von 08:00 bis 20:00 Uhr MEZ erreichbar ist und bei hohem Verkehrsaufkommen häufig abstürzt. Arbeitgeber benötigen eine zertifizierte PEC-E-Mail-Adresse sowie eine SPID-Digitalidentität für den Login; viele kleinere Firmen lagern den gesamten Prozess an Einwanderungsanwälte aus, was Kosten und Komplexität erhöht.
Für Global-Mobility-Manager ist der Zeitplan eng: Entwürfe müssen innerhalb von vier Wochen validiert, übersetzt und zusammen mit Arbeitsverträgen, Wohnnachweisen und Gehaltsbestätigungen hochgeladen werden. Jede wesentliche Änderung – etwa eine andere Passnummer – erfordert eine neue Einreichung und führt zum Verlust der chronologischen Priorität.
Praktisch sollten Unternehmen (1) frühzeitig eine Kompetenzanalyse durchführen, um echte Arbeitslücken zu identifizieren, (2) zweisprachige Vertragsvorlagen vorbereiten und (3) die Zentrale über realistische Onboarding-Termine informieren. Erfolgreiche Bewerber können ab März mit Einreisevisa rechnen, allerdings erst, nachdem ihr Nulla-Osta sowohl von der Arbeitsaufsicht als auch von der örtlichen Polizeipräfektur genehmigt wurde.
Quelle: Italian Ministry of the Interior
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