
Die Erwartungen waren hoch, als Aeroitalia die Strecke Foggia–Mailand Malpensa übernahm, nachdem die Regionalfluggesellschaft Lumiwings im September ausgestiegen war. Doch Passagiere, die die Verbindung für das lange Allerheiligen-Wochenende am 1. November nutzen wollten, erlebten einen frustrierenden Start: Der Flug um 08:20 Uhr hob erst um 12:48 Uhr ab – mehr als vier Stunden verspätet.
Der Flughafenbetreiber Aeroporti di Puglia gab eine „technische Überprüfung“ an dem geplanten 88-Sitzer Embraer-Jet als Ursache an. Ein Ersatzflugzeug wurde aus Rom herangeflogen, doch bis dahin hatten viele Reisende – vor allem Familien, die Verwandte im Norden Italiens besuchten, oder Berufstätige mit Montags-Terminen – umgebucht oder die Reise abgesagt. Nur 63 der ursprünglich 65 Passagiere stiegen ein, und Beiträge in sozialen Medien zeigten lange Warteschlangen und spärlich besetzte Informationsschalter am Flughafen Gino Lisa in Foggia.
Der Vorfall verdeutlicht die Verwundbarkeit der sekundären Flughäfen Italiens und die operativen Herausforderungen von Start-up-Fluggesellschaften, die regionale Verbindungen schließen. Nach EU261 haben Passagiere bei einer Verspätung von über drei Stunden Anspruch auf eine Entschädigung von 250 Euro sowie Verpflegung und gegebenenfalls Hotelunterbringung; Aeroitalia hat ein Online-Formular für Entschädigungsanträge eingerichtet, warnt jedoch vor Bearbeitungszeiten von bis zu 30 Tagen.
Für Geschäftsreisende lautet die Lehre, bei Buchungen auf dünn bedienten Regionalstrecken, besonders in Ferienzeiten, vorsorglich Bahntickets als Alternative bereitzuhalten. Der Flughafen in Apulien hofft weiterhin auf steigende Nachfrage: Ab Dezember ist eine zweite tägliche Verbindung geplant, vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Flugzeugen.
Der Flughafenbetreiber Aeroporti di Puglia gab eine „technische Überprüfung“ an dem geplanten 88-Sitzer Embraer-Jet als Ursache an. Ein Ersatzflugzeug wurde aus Rom herangeflogen, doch bis dahin hatten viele Reisende – vor allem Familien, die Verwandte im Norden Italiens besuchten, oder Berufstätige mit Montags-Terminen – umgebucht oder die Reise abgesagt. Nur 63 der ursprünglich 65 Passagiere stiegen ein, und Beiträge in sozialen Medien zeigten lange Warteschlangen und spärlich besetzte Informationsschalter am Flughafen Gino Lisa in Foggia.
Der Vorfall verdeutlicht die Verwundbarkeit der sekundären Flughäfen Italiens und die operativen Herausforderungen von Start-up-Fluggesellschaften, die regionale Verbindungen schließen. Nach EU261 haben Passagiere bei einer Verspätung von über drei Stunden Anspruch auf eine Entschädigung von 250 Euro sowie Verpflegung und gegebenenfalls Hotelunterbringung; Aeroitalia hat ein Online-Formular für Entschädigungsanträge eingerichtet, warnt jedoch vor Bearbeitungszeiten von bis zu 30 Tagen.
Für Geschäftsreisende lautet die Lehre, bei Buchungen auf dünn bedienten Regionalstrecken, besonders in Ferienzeiten, vorsorglich Bahntickets als Alternative bereitzuhalten. Der Flughafen in Apulien hofft weiterhin auf steigende Nachfrage: Ab Dezember ist eine zweite tägliche Verbindung geplant, vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Flugzeugen.
Quelle: ANSA
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