
Das US-Außenministerium bestätigte am 6. November, dass seit der Rückkehr von Präsident Donald Trump ins Weiße Haus im Januar fast 80.000 Nichteinwanderungsvisa annulliert wurden. Laut hochrangigen Beamten wurden Konsulate angewiesen, die Strafregister, Überziehungsdaten und Social-Media-Aktivitäten der Visainhaber zu überprüfen und jedes Visum zu widerrufen, das eine „Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder außenpolitische Bedenken“ darstellt. Angeführt wird die Liste von DUI-Verurteilungen (16.000 Widerrufe), Körperverletzung (12.000) und Diebstahl (8.000), doch auch Tausende Studenten verloren ihre Visa wegen Überziehung oder wegen vermeintlicher Sympathien für die Hamas während des Gaza-Konflikts.
Das Programm geht weit über routinemäßige Überprüfungen des Visastatus hinaus. Konsularleiter berichten Reuters, dass die Beamten nun kontinuierliche Überprüfungen gegen Straf- und Geheimdienstdatenbanken durchführen und wöchentlich Zahlen zu Social-Media-basierten Ablehnungen melden müssen. Im Mai verteidigte Außenminister Marco Rubio öffentlich die Annullierung von Visa ausländischer Studenten, die an pro-palästinensischen Protesten teilnahmen, und bezeichnete solche Aktivitäten als „feindlich gegenüber den US-Interessen“. Die Regierung betont, dass die Politik der öffentlichen Sicherheit dient und Spionage verhindert; Kritiker sehen darin einen umfassenden Angriff auf legale Einwanderung und Meinungsfreiheit.
Für Arbeitgeber sind die Zahlen beunruhigend. Rund 60 % der Widerrufe betrafen B-1/B-2 Geschäftsreisendenvisa, was die Betroffenen zwingt, sich unter deutlich strengeren Bedingungen neu zu bewerben. Universitäten und Forschungslabore berichten von Dutzenden Postgraduierten, die mitten im Projekt das Land verlassen mussten. Manager für globale Mobilität sollten sich auf vermehrte Anfragen zur Nachreichung von Unterlagen (RFEs), Verzögerungen bei der sekundären Kontrolle und plötzliche Reiseverbote einstellen. Berater empfehlen eine Echtzeitüberwachung der I-94-Einreisedaten und proaktive Ersatzstrategien (z. B. Wechsel von H-1B-Arbeitern auf ESTA, wenn möglich), um Projektunterbrechungen zu minimieren.
Langfristig erwarten Einwanderungsanwälte Klagen, die die Verfassungsmäßigkeit von Visawiderrufen allein aufgrund von Äußerungen infrage stellen, warnen jedoch Unternehmen, dass gerichtliche Entscheidungen Jahre dauern könnten. Bis dahin bleibt die routinemäßige Einreise für viele legitime Besucher unsicher und wird die Planung multinationaler Unternehmen von Konferenzen bis zu Wartungsbesuchen nachhaltig verändern.
Das Programm geht weit über routinemäßige Überprüfungen des Visastatus hinaus. Konsularleiter berichten Reuters, dass die Beamten nun kontinuierliche Überprüfungen gegen Straf- und Geheimdienstdatenbanken durchführen und wöchentlich Zahlen zu Social-Media-basierten Ablehnungen melden müssen. Im Mai verteidigte Außenminister Marco Rubio öffentlich die Annullierung von Visa ausländischer Studenten, die an pro-palästinensischen Protesten teilnahmen, und bezeichnete solche Aktivitäten als „feindlich gegenüber den US-Interessen“. Die Regierung betont, dass die Politik der öffentlichen Sicherheit dient und Spionage verhindert; Kritiker sehen darin einen umfassenden Angriff auf legale Einwanderung und Meinungsfreiheit.
Für Arbeitgeber sind die Zahlen beunruhigend. Rund 60 % der Widerrufe betrafen B-1/B-2 Geschäftsreisendenvisa, was die Betroffenen zwingt, sich unter deutlich strengeren Bedingungen neu zu bewerben. Universitäten und Forschungslabore berichten von Dutzenden Postgraduierten, die mitten im Projekt das Land verlassen mussten. Manager für globale Mobilität sollten sich auf vermehrte Anfragen zur Nachreichung von Unterlagen (RFEs), Verzögerungen bei der sekundären Kontrolle und plötzliche Reiseverbote einstellen. Berater empfehlen eine Echtzeitüberwachung der I-94-Einreisedaten und proaktive Ersatzstrategien (z. B. Wechsel von H-1B-Arbeitern auf ESTA, wenn möglich), um Projektunterbrechungen zu minimieren.
Langfristig erwarten Einwanderungsanwälte Klagen, die die Verfassungsmäßigkeit von Visawiderrufen allein aufgrund von Äußerungen infrage stellen, warnen jedoch Unternehmen, dass gerichtliche Entscheidungen Jahre dauern könnten. Bis dahin bleibt die routinemäßige Einreise für viele legitime Besucher unsicher und wird die Planung multinationaler Unternehmen von Konferenzen bis zu Wartungsbesuchen nachhaltig verändern.
Quelle: Reuters