Europas neues Ein- und Ausreisesystem: Biometrische Daten und Vorabgenehmigung für kanadische Besucher
Nordwest-Territorien starten seltene dritte Bewerbungsrunde für das Nominee-Programm und schaffen 103 zusätzliche Plätze für 2025
Einwanderungsminister plant Veranstaltung in Halifax, um die Klimafinanzierung im Haushalt 2025 mit der zukünftigen Talentstrategie zu verknüpfen
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Kanada stellt Einwanderungsplan für 2026–2028 vor und reduziert Aufnahme von vorübergehenden Aufenthaltsberechtigten um 45 %
Der Plan von IRCC für 2026–2028 hält die Ziele für Daueraufenthaltsgenehmigungen stabil bei 380.000, reduziert jedoch die Aufnahme neuer temporärer Bewohner im nächsten Jahr um 45 %, mit ebenso drastischen Kürzungen bei Studierenden (-49 %) und ausländischen Arbeitskräften (-37 %). Diese Verschiebung wird die Einstellungsprozesse für Arbeitgeber, die auf schnelle Arbeitserlaubnisse angewiesen sind, erschweren und die Einnahmen der Bildungseinrichtungen aus internationalen Studierenden verringern, während der Fokus auf Wege gelegt wird, bestehende Talente in den Daueraufenthaltsstatus zu überführen. Unternehmen sollten ihren Bedarf an ausländischen Fachkräften überprüfen und LMIA-basierte Genehmigungen sichern, bevor die Quoten im Januar 2026 neu festgelegt werden.
Promovierende von Studiengenehmigungsbegrenzung ausgenommen; Doktorandenanträge werden innerhalb von zwei Wochen bearbeitet
Ab dem 1. Januar 2026 werden Bewerber für Master- und PhD-Programme nicht mehr auf das Studiengenehmigungskontingent Kanadas angerechnet und benötigen keinen Provinzbestätigungsschreiben mehr. Doktoranden und ihre Familien können nun innerhalb von nur zwei Wochen eine Genehmigung erhalten, was Universitäten und Arbeitgeber der Wissenswirtschaft einen Wettbewerbsvorteil verschafft.
IRCC bestätigt: 148.000 einmalige PR-Zulassungen bleiben von geplanten „Kürzungen“ unberührt
IRCC stellte klar, dass die zusätzlichen 148.000 Daueraufenthaltsplätze für Flüchtlinge im Land und temporäre Arbeitskräfte zusätzlich zu den jährlichen 380.000 Plätzen vergeben werden – sie sind also nicht darin enthalten. Das bedeutet, dass die Gesamtaufnahme die offiziellen Zielzahlen übersteigen wird, was Unternehmen eine wertvolle Möglichkeit bietet, bestehende ausländische Mitarbeiter zu halten, auch wenn die Aufnahme neuer temporärer Arbeitskräfte zurückgeht.
Québec verlängert das Einfrieren von LMIA-Arbeitserlaubnissen für Niedriglohnjobs in Montréal und Laval bis 2026
Québec hat das Verbot zur Bearbeitung von LMIAs für Niedriglohnjobs in Montréal und Laval bis Ende 2026 verlängert. Arbeitgeber dürfen somit keine ausländischen Arbeitskräfte mehr einstellen oder deren Verträge verlängern, wenn diese weniger als 34,62 CAD pro Stunde über das TFWP verdienen. Besonders Einzelhandel und Gastronomie spüren die Auswirkungen, während Ausnahmen für bestimmte Branchen und höher bezahlte Stellen bestehen.
Französischkenntnisse werden für langfristige Zeitarbeitnehmer in Québec verpflichtend
Ab dem 17. Dezember 2025 müssen ausländische Arbeitskräfte mit drei Jahren Erfahrung in Québec bei der Verlängerung oder Beantragung von TFWP-Genehmigungen ihre mündlichen Französischkenntnisse auf dem Niveau NCLC 4 nachweisen. Arbeitgeber sollten Sprachkurse einplanen, um den Verlust wichtiger Mitarbeiter zu vermeiden, was eine zusätzliche Compliance-Hürde für Einsätze in der zweitgrößten Provinz Kanadas darstellt.
IRCC-November-Update zeigt stabile Bearbeitungszeiten bei digitalen Verfahren, Verzögerungen bei Papier-PNP
Der IRCC-Dashboard vom 7. November zeigt, dass Express Entry und digitale PNP-Anträge in 5–6 Monaten bearbeitet werden, während papierbasierte PNPs weiterhin 16 Monate und Inland-Ehepartner-Sponsorships sogar 34 Monate benötigen. Arbeitgeber sollten digitale Einreichungen bevorzugen und die Kosten für Überbrückungsgenehmigungen in die Budgets der Bewerber einplanen, die langsamere Verfahren nutzen.