Ottawa erhöht die Kontingente des Provincial Nominee Programms für 2026 um 66 %
Québec stellt Plan für 2026-2029 vor: Einwanderung auf 45.000 reduziert und neuer Schwerpunkt auf Französisch
PEQ-Auslauf naht: Quebec entscheidet sich für „moderate“ Kürzung auf 45.000 Neuankömmlinge pro Jahr
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Humanitäre Daueraufenthaltsplätze um 15 % reduziert, da Ottawa wirtschaftliche Zuwanderung priorisiert
Kanadas Kontingent für Flüchtlinge und humanitäre Daueraufenthaltsberechtigte im Jahr 2026 sinkt auf 49.000 – ein Rückgang um 15 %. Bestehende Schutzberechtigte in Kanada erhalten eine einmalige Regularisierungserleichterung, doch künftige Neuansiedlungen unterliegen strengeren Obergrenzen.
Gesetzentwurf C-12 in der Kritik: Amnesty warnt, Kanada könnte Flüchtlingsrechte verletzen
Amnesty International warnt: Das Gesetz C-12 könnte vielen Asylsuchenden ein faires Verfahren verwehren und gegen internationales Recht verstoßen. Das vorgeschlagene „Strong Borders Act“ beschleunigt Ablehnungen für Personen, die sich länger als ein Jahr in Kanada aufhalten, und erweitert die Durchsetzungsbefugnisse – was bei Arbeitgebern Bedenken hinsichtlich der Einhaltung und Fürsorgepflichten weckt.
IRCC verschiebt die 5%-Obergrenze für temporäre Aufenthaltsgenehmigungen auf 2027 und klärt Datenquelle
Eine Analyse vom 6. November zeigt, dass Ottawa sein Ziel, die Zahl der vorübergehenden Einwohner um 5 % zu erhöhen, auf 2027 verschoben hat und dabei Daten von Statistics Canada zur Fortschrittsmessung nutzen wird. Das zusätzliche Jahr verschafft Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen etwas Luft, deutet jedoch auf anhaltende Kürzungen bei Studien- und Arbeitserlaubnissen hin.
Ottawa stellt Einwanderungsplan 2026-28 vor: Permanente Ziele bleiben stabil, temporäre Aufnahmen stark reduziert
Kanadas neuer Einwanderungsplan für drei Jahre, veröffentlicht am 5. November 2025, hält die Zahl der Daueraufenthaltsgenehmigungen bei 380.000, halbiert jedoch die Zulassungen für Studiengenehmigungen und reduziert die Kontingente für temporäre Arbeitskräfte um mehr als ein Drittel. Die Politik zielt darauf ab, den Bevölkerungsdruck zu verringern und gleichzeitig mehr Daueraufenthaltsplätze für wirtschaftlich qualifizierte und französischsprachige Talente bereitzustellen – wichtige Informationen für Arbeitgeber und Universitäten, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind.
Zuteilung im Provincial Nominee Program steigt um 66 % – Ottawa gleicht Arbeitsstrom neu aus
IRCC wird die PNP-Zuweisungen für 2026 auf 91.500 erhöhen (+66 %), die Zulassungen im TFWP auf 60.000 senken und die Höchstgrenzen für IMP-Arbeitserlaubnisse auf 170.000 anheben. Die Neuausrichtung stärkt die Kontrolle der Provinzen über die wirtschaftliche Einwanderung und könnte die Einstellung von Niedriglohnkräften mit LMIA erschweren, schafft aber neue Chancen für Arbeitgeber, qualifizierte Mitarbeiter über provinziellen Programme dauerhaft aufzunehmen.
Neuer Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für 33.000 Inhaber von Arbeitserlaubnissen angekündigt
Ottawa wird einen einmaligen Weg schaffen, der 33.000 Inhabern von Arbeitserlaubnissen in den Jahren 2026-27 den Übergang zum Daueraufenthalt ermöglicht. Dies gibt Arbeitgebern die Chance, qualifizierte ausländische Fachkräfte zu halten, während IRCC die Zahl der neuen temporären Einreisen reduziert.
Promovierende von Studiengenehmigungsbeschränkung ausgenommen, berichten U15-Forschungsuniversitäten
IRCC wird Master- und Doktoratsstudierende von der neuen Obergrenze für Studiengenehmigungen ausnehmen – eine Änderung, die von Kanadas U15-Forschungsuniversitäten begrüßt wird. Diese Ausnahme sichert den Nachschub an hochqualifizierten Forschern, während die Gesamtzahl der Studentenvisa halbiert wird.
IRCC plant technische Pressekonferenz zu Einwanderungszahlen
IRCC wird am 5. November eine technische Hintergrundpräsentation abhalten, um die Einwanderungsziele für 2026-28 zu erläutern. Die nach solchen Sitzungen veröffentlichten Präsentationsfolien enthalten in der Regel programmebezogene Details, die für Personalplaner von großem Wert sind.
Nordwest-Territorien starten Nominierungsprogramm mit gelockerten Regeln neu
Die Nordwest-Territorien werden ihr Nominierungsprogramm am 10. November mit 103 Plätzen und flexibleren Arbeitgeberregelungen wieder eröffnen, wodurch Zeitarbeitern in abgelegenen Gemeinden eine neue Möglichkeit zur dauerhaften Niederlassung geboten wird.
Netzwerk für neue Bibliotheksnutzer hebt Kürzungen bei Studentenvisa und wirtschaftlichen Fokus hervor
Das Community-Portal NewToBC informierte Siedlungsagenturen darüber, dass die drastischen Kürzungen bei Studentenvisa im Bundesplan die Nachfrage nach einigen Dienstleistungen verringern, während der Fokus verstärkt auf wirtschaftliche Einwanderer gelegt wird. Es wird daher zu einer Umverteilung der Ressourcen geraten.