
Dutzende türkisch-zypriotische Medien und unzählige Social-Media-Konten verbreiteten diese Woche die Behauptung, eine Billigfluggesellschaft habe Direktflüge von London in den nördlichen, von der Türkei kontrollierten Teil Zyperns aufgenommen. In den Berichten wurde eine „Bestätigung“ von Koalitionschef Ünal Üstel zitiert, und als Betreiber wurde AJet (eine Tochtergesellschaft der Turkish Airlines) genannt.
Das Cyprus Investigative Reporting Network (CIReN) überprüfte die Meldung und stellte fest, dass sie völlig falsch ist. Offizielle Transkripte von Üstels Äußerungen vom 5. August enthalten keinen Hinweis auf Direktflüge, und AJet hat die Strecke weder bei den Luftfahrtbehörden in Großbritannien, der Türkei noch Zypern angemeldet. Das britische Verkehrsministerium bestätigte gegenüber CIReN, dass es nur die Flughäfen der Republik Zypern in Larnaka und Paphos anerkennt; Flüge zum nicht anerkannten Flughafen Ercan/Tymbou würden internationale Verpflichtungen verletzen und den Versicherungsschutz der Fluggesellschaft aufheben.
Warum die Falschmeldung problematisch ist: Irreführende Berichte können Reisende – insbesondere Angehörige der türkisch-zypriotischen Diaspora – dazu verleiten, nicht erstattungsfähige Buchungen über Drittanbieter-Websites vorzunehmen, die keine tatsächliche Ticketverkaufsbefugnis besitzen. Auch Mobilitäts- und Compliance-Teams globaler Unternehmen mit Mitarbeitern in Nordzypern laufen Gefahr, ihre Fürsorgepflicht auf falschen Annahmen über Evakuierungsrouten aufzubauen.
Die Aufklärung durch CIReN unterstreicht die Bedeutung, Luftfahrtmeldungen stets anhand von Primärquellen wie NOTAMs, CAA-Streckendatenbanken und offiziellen Fluggesellschaftsmeldungen zu überprüfen. Für Reisende gilt weiterhin: Um in den Norden zu gelangen, ist der Umweg über die Türkei nötig, was zusätzliche Visa- und Arbeitserlaubnis-Komplexität mit sich bringt, die Arbeitgeber bei der Planung von Auslandseinsätzen berücksichtigen sollten.
Das Cyprus Investigative Reporting Network (CIReN) überprüfte die Meldung und stellte fest, dass sie völlig falsch ist. Offizielle Transkripte von Üstels Äußerungen vom 5. August enthalten keinen Hinweis auf Direktflüge, und AJet hat die Strecke weder bei den Luftfahrtbehörden in Großbritannien, der Türkei noch Zypern angemeldet. Das britische Verkehrsministerium bestätigte gegenüber CIReN, dass es nur die Flughäfen der Republik Zypern in Larnaka und Paphos anerkennt; Flüge zum nicht anerkannten Flughafen Ercan/Tymbou würden internationale Verpflichtungen verletzen und den Versicherungsschutz der Fluggesellschaft aufheben.
Warum die Falschmeldung problematisch ist: Irreführende Berichte können Reisende – insbesondere Angehörige der türkisch-zypriotischen Diaspora – dazu verleiten, nicht erstattungsfähige Buchungen über Drittanbieter-Websites vorzunehmen, die keine tatsächliche Ticketverkaufsbefugnis besitzen. Auch Mobilitäts- und Compliance-Teams globaler Unternehmen mit Mitarbeitern in Nordzypern laufen Gefahr, ihre Fürsorgepflicht auf falschen Annahmen über Evakuierungsrouten aufzubauen.
Die Aufklärung durch CIReN unterstreicht die Bedeutung, Luftfahrtmeldungen stets anhand von Primärquellen wie NOTAMs, CAA-Streckendatenbanken und offiziellen Fluggesellschaftsmeldungen zu überprüfen. Für Reisende gilt weiterhin: Um in den Norden zu gelangen, ist der Umweg über die Türkei nötig, was zusätzliche Visa- und Arbeitserlaubnis-Komplexität mit sich bringt, die Arbeitgeber bei der Planung von Auslandseinsätzen berücksichtigen sollten.
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