
Zypern hat eines der größten logistischen Probleme seiner bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft gelöst, indem es einen Vertrag zur öffentlichen Dienstleistungspflicht (PSO) für Nonstop-Flüge zwischen Larnaka (LCA) und Brüssel (BRU) abgeschlossen hat.
Laut dem Präsidialsekretariat ging bei der PSO-Ausschreibung nur ein einziges, aber regelkonformes Angebot von Aegean Airlines ein, die die Strecke im Dezember 2025 eröffnen und für 12 Monate betreiben wird. Der Flugplan ist auf das erste Halbjahr 2026 ausgerichtet, wenn die Ministertreffen in Brüssel am intensivsten sind, mit fünf wöchentlichen Flügen von Januar bis Juni, danach drei im Juli und zwei von August bis November.
Zyprische Beamte bezeichnen die Vereinbarung als „entscheidend“. Während der letzten Präsidentschaft 2012 hatte Zypern keine Direktverbindung nach Brüssel, was die Delegierten zu Umsteigeverbindungen zwang, die Kosten, Transitvisaprobleme und das Risiko verpasster Anschlüsse erhöhten. Da die Insel noch nicht zum Schengen-Raum gehört, stellt der Direktflug zudem sicher, dass Experten, Journalisten und Lobbyisten kein zusätzliches Visum für enge Anschlussflüge in einem anderen EU-Staat benötigen.
Die Flüge sind für die Öffentlichkeit buchbar, die Regierung garantiert jedoch eventuelle Einnahmeausfälle. Verkehrsminister Alexis Vafeades erklärte, die PSO sei so gestaltet, dass sie den EU-Beihilfevorschriften entspricht und wurde „Zeile für Zeile“ mit der Europäischen Kommission abgestimmt. Die Generaldirektion Mobilität und Verkehr (DG MOVE) hat die Ausschreibung im Oktober genehmigt.
Für Geschäftsreisende ist die Strecke ein echter Gewinn: Sie spart durchschnittlich drei Stunden Reisezeit pro Strecke und eliminiert das Risiko verpasster Termine am selben Tag bei Verspätungen auf Verbindungen über Athen, Wien oder Frankfurt. Reiseverantwortliche mehrerer multinationaler Unternehmen mit Niederlassungen in Nikosia teilten Global Mobility News mit, dass sie ihre bevorzugten Fluggesellschaften sofort aktualisieren werden. Auch die Personalabteilungen, die kurzfristige Abordnungen zum Präsidialsekretariat betreuen, können die Wochenendheimfahrten straffen und so Kosten senken.
Auch im Tourismussektor sieht man Chancen. Die Winterflüge fallen in die traditionelle Nebensaison, und Reiseveranstalter hoffen, das erhöhte Sitzplatzangebot zu nutzen, um Städtereisen an langen Wochenenden in umgekehrter Richtung zu bewerben – also Brüsseler, die das mildere Klima Zyperns genießen wollen.
Für Zypern selbst ist die Direktverbindung ein weiterer kleiner, aber symbolischer Schritt zur besseren Integration in das EU-Verkehrsnetz – und eine Erinnerung daran, dass physische Verbindungen auch im Zeitalter virtueller Meetings ein strategischer Vorteil bleiben.
Laut dem Präsidialsekretariat ging bei der PSO-Ausschreibung nur ein einziges, aber regelkonformes Angebot von Aegean Airlines ein, die die Strecke im Dezember 2025 eröffnen und für 12 Monate betreiben wird. Der Flugplan ist auf das erste Halbjahr 2026 ausgerichtet, wenn die Ministertreffen in Brüssel am intensivsten sind, mit fünf wöchentlichen Flügen von Januar bis Juni, danach drei im Juli und zwei von August bis November.
Zyprische Beamte bezeichnen die Vereinbarung als „entscheidend“. Während der letzten Präsidentschaft 2012 hatte Zypern keine Direktverbindung nach Brüssel, was die Delegierten zu Umsteigeverbindungen zwang, die Kosten, Transitvisaprobleme und das Risiko verpasster Anschlüsse erhöhten. Da die Insel noch nicht zum Schengen-Raum gehört, stellt der Direktflug zudem sicher, dass Experten, Journalisten und Lobbyisten kein zusätzliches Visum für enge Anschlussflüge in einem anderen EU-Staat benötigen.
Die Flüge sind für die Öffentlichkeit buchbar, die Regierung garantiert jedoch eventuelle Einnahmeausfälle. Verkehrsminister Alexis Vafeades erklärte, die PSO sei so gestaltet, dass sie den EU-Beihilfevorschriften entspricht und wurde „Zeile für Zeile“ mit der Europäischen Kommission abgestimmt. Die Generaldirektion Mobilität und Verkehr (DG MOVE) hat die Ausschreibung im Oktober genehmigt.
Für Geschäftsreisende ist die Strecke ein echter Gewinn: Sie spart durchschnittlich drei Stunden Reisezeit pro Strecke und eliminiert das Risiko verpasster Termine am selben Tag bei Verspätungen auf Verbindungen über Athen, Wien oder Frankfurt. Reiseverantwortliche mehrerer multinationaler Unternehmen mit Niederlassungen in Nikosia teilten Global Mobility News mit, dass sie ihre bevorzugten Fluggesellschaften sofort aktualisieren werden. Auch die Personalabteilungen, die kurzfristige Abordnungen zum Präsidialsekretariat betreuen, können die Wochenendheimfahrten straffen und so Kosten senken.
Auch im Tourismussektor sieht man Chancen. Die Winterflüge fallen in die traditionelle Nebensaison, und Reiseveranstalter hoffen, das erhöhte Sitzplatzangebot zu nutzen, um Städtereisen an langen Wochenenden in umgekehrter Richtung zu bewerben – also Brüsseler, die das mildere Klima Zyperns genießen wollen.
Für Zypern selbst ist die Direktverbindung ein weiterer kleiner, aber symbolischer Schritt zur besseren Integration in das EU-Verkehrsnetz – und eine Erinnerung daran, dass physische Verbindungen auch im Zeitalter virtueller Meetings ein strategischer Vorteil bleiben.
Quelle: In-Cyprus / Phileleftheros
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