
Am 11. November bestätigten die niederländischen Behörden, dass die vorübergehenden Kontrollen an den inneren Schengen-Grenzen des Landes bis zum 8. Juni 2026 fortgesetzt werden, mit Verweis auf irreguläre Migration und grenzüberschreitende Kriminalität. Obwohl sich die Kontrollen hauptsächlich auf die Grenzübergänge zu Deutschland und Belgien konzentrieren, befürchten tschechische Logistikunternehmen, die Waren nach Rotterdam und Antwerpen transportieren, Auswirkungen auf die Lieferzeiten.
Die Koninklijke Marechaussee wird risikobasierte Kontrollen beibehalten, doch Branchendaten zeigen, dass frühere Verzögerungen durchschnittlich 15–30 Minuten pro Lkw betrugen und den Spediteuren Kosten von bis zu 100 Euro pro Stunde verursachten. Tschechische Exporteure von Automobilkomponenten und gekühlten Lebensmitteln – Branchen, die stark auf Just-in-Time-Lieferketten angewiesen sind – warnen, dass schon geringfügige Störungen Produktionsstopps auslösen können.
Mobilitäts- und Reisemanager sollten tschechische Fahrer darauf hinweisen, Reisepässe, Aufenthaltstitel und Entsendeschreiben mitzuführen, da das Fehlen gültiger Dokumente zu Einreiseverweigerungen oder Bußgeldern führen kann. Unternehmen wird empfohlen, zusätzliche Pufferzeiten in die Zeitpläne einzubauen und die aktuellen Verkehrsmeldungen der niederländischen und deutschen Straßenbehörden zu verfolgen.
Diese Maßnahme unterstreicht einen breiteren Trend: Neun EU-Länder führen inzwischen interne Grenzkontrollen in irgendeiner Form durch. Der Prager Frachtverband ČESMAD Bohemia setzt sich bei der tschechischen Regierung dafür ein, die wirtschaftlichen Auswirkungen beim nächsten Verkehrsrats-Treffen stärker zu thematisieren, da eine anhaltende Fragmentierung der Schengen-Freiheiten den EU-Binnenmarkt schwächt.
Über den Güterverkehr hinaus könnten Geschäftsreisende, die in Amsterdam für Anschlussflüge auf Langstreckenservices umsteigen, stichprobenartige Ausweiskontrollen in den Ankunftshallen erleben. Reisekoordinatoren sollten Mitarbeiter daran erinnern, auch bei inner-schengen-Reisen stets den Reisepass griffbereit zu haben.
Die Koninklijke Marechaussee wird risikobasierte Kontrollen beibehalten, doch Branchendaten zeigen, dass frühere Verzögerungen durchschnittlich 15–30 Minuten pro Lkw betrugen und den Spediteuren Kosten von bis zu 100 Euro pro Stunde verursachten. Tschechische Exporteure von Automobilkomponenten und gekühlten Lebensmitteln – Branchen, die stark auf Just-in-Time-Lieferketten angewiesen sind – warnen, dass schon geringfügige Störungen Produktionsstopps auslösen können.
Mobilitäts- und Reisemanager sollten tschechische Fahrer darauf hinweisen, Reisepässe, Aufenthaltstitel und Entsendeschreiben mitzuführen, da das Fehlen gültiger Dokumente zu Einreiseverweigerungen oder Bußgeldern führen kann. Unternehmen wird empfohlen, zusätzliche Pufferzeiten in die Zeitpläne einzubauen und die aktuellen Verkehrsmeldungen der niederländischen und deutschen Straßenbehörden zu verfolgen.
Diese Maßnahme unterstreicht einen breiteren Trend: Neun EU-Länder führen inzwischen interne Grenzkontrollen in irgendeiner Form durch. Der Prager Frachtverband ČESMAD Bohemia setzt sich bei der tschechischen Regierung dafür ein, die wirtschaftlichen Auswirkungen beim nächsten Verkehrsrats-Treffen stärker zu thematisieren, da eine anhaltende Fragmentierung der Schengen-Freiheiten den EU-Binnenmarkt schwächt.
Über den Güterverkehr hinaus könnten Geschäftsreisende, die in Amsterdam für Anschlussflüge auf Langstreckenservices umsteigen, stichprobenartige Ausweiskontrollen in den Ankunftshallen erleben. Reisekoordinatoren sollten Mitarbeiter daran erinnern, auch bei inner-schengen-Reisen stets den Reisepass griffbereit zu haben.
Quelle: Trans.info
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