
Die OECD veröffentlichte am 11. November ihren Leitbericht „International Migration Outlook 2025“, und das Kapitel zur Tschechischen Republik bestätigt einen Wendepunkt auf dem Arbeitsmarkt des Landes. Laut dem Bericht erreichte die Zahl der im Ausland geborenen Einwohner im Jahr 2024 1,1 Millionen, was 9,9 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Fast die Hälfte aller Neuankömmlinge sind Ukrainer, gefolgt von Slowaken und Russen. Auch die jährlichen Zuzüge stiegen leicht an: 2024 erhielten 40.000 Personen eine langfristige oder dauerhafte Aufenthaltserlaubnis, ein Plus von 7 % im Vergleich zum Vorjahr.
Obwohl die Zuwanderung aus der EU mit rund 30 % der Gesamtzuflüsse weiterhin eine wichtige Rolle spielt, macht die Arbeitsmigration – vor allem aus der Ukraine, den Philippinen und Indien – inzwischen 43 % aus. Mobility-Manager in Unternehmen sehen darin eine strukturelle Abhängigkeit von Fachkräften aus Drittstaaten, insbesondere in den Bereichen Produktion, IT und Shared-Service-Zentren rund um Prag, Brünn und Ostrava.
Für Arbeitgeber lautet die zentrale Botschaft: Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich. Der Bericht hebt hervor, dass die Erholung nach der Pandemie, verteidigungsbezogene Produktion und Wiederaufbauprojekte für die Ukraine die Nachfrage nach Schweißern, Elektrikern und Softwareentwicklern antreiben. Bei einer Arbeitslosenquote von unter 3 % im Inland wird Unternehmen empfohlen, verstärkt die EU-Blaukarte, die beschleunigten Verfahren für Hochqualifizierte und qualifizierte Arbeitnehmer sowie die neuen digitalen Terminportale des Innenministeriums zu nutzen.
Gleichzeitig warnt die OECD, dass Engpässe bei Wohnraum und Schulkapazitäten die Zuwanderung zunehmend bremsen. Empfohlen wird der Ausbau von Integrationsangeboten – insbesondere Tschechischkurse und die Anerkennung ausländischer Qualifikationen – sowie die Straffung der regionalen Arbeitsamtsverfahren, damit Arbeitserlaubnisse schneller erteilt werden und mit der Nachfrage der Wirtschaft Schritt halten.
Praktisch sollten Mobility-Teams längere Vorlaufzeiten für Visa an stark frequentierten Konsulaten wie Kiew, Neu-Delhi und Manila einplanen und die geplanten Änderungen im Beschäftigungsgesetz im Blick behalten, die ab dem 1. Oktober 2025 eine Voranmeldepflicht für Arbeitsverhältnisse einführen. Erfolgreiche Relocation-Programme verbinden wettbewerbsfähige Gehälter mit Familienunterstützung, Tschechisch-Sprachförderung und hybriden Arbeitsmodellen, die den Druck auf den städtischen Wohnungsmarkt mindern.
Obwohl die Zuwanderung aus der EU mit rund 30 % der Gesamtzuflüsse weiterhin eine wichtige Rolle spielt, macht die Arbeitsmigration – vor allem aus der Ukraine, den Philippinen und Indien – inzwischen 43 % aus. Mobility-Manager in Unternehmen sehen darin eine strukturelle Abhängigkeit von Fachkräften aus Drittstaaten, insbesondere in den Bereichen Produktion, IT und Shared-Service-Zentren rund um Prag, Brünn und Ostrava.
Für Arbeitgeber lautet die zentrale Botschaft: Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich. Der Bericht hebt hervor, dass die Erholung nach der Pandemie, verteidigungsbezogene Produktion und Wiederaufbauprojekte für die Ukraine die Nachfrage nach Schweißern, Elektrikern und Softwareentwicklern antreiben. Bei einer Arbeitslosenquote von unter 3 % im Inland wird Unternehmen empfohlen, verstärkt die EU-Blaukarte, die beschleunigten Verfahren für Hochqualifizierte und qualifizierte Arbeitnehmer sowie die neuen digitalen Terminportale des Innenministeriums zu nutzen.
Gleichzeitig warnt die OECD, dass Engpässe bei Wohnraum und Schulkapazitäten die Zuwanderung zunehmend bremsen. Empfohlen wird der Ausbau von Integrationsangeboten – insbesondere Tschechischkurse und die Anerkennung ausländischer Qualifikationen – sowie die Straffung der regionalen Arbeitsamtsverfahren, damit Arbeitserlaubnisse schneller erteilt werden und mit der Nachfrage der Wirtschaft Schritt halten.
Praktisch sollten Mobility-Teams längere Vorlaufzeiten für Visa an stark frequentierten Konsulaten wie Kiew, Neu-Delhi und Manila einplanen und die geplanten Änderungen im Beschäftigungsgesetz im Blick behalten, die ab dem 1. Oktober 2025 eine Voranmeldepflicht für Arbeitsverhältnisse einführen. Erfolgreiche Relocation-Programme verbinden wettbewerbsfähige Gehälter mit Familienunterstützung, Tschechisch-Sprachförderung und hybriden Arbeitsmodellen, die den Druck auf den städtischen Wohnungsmarkt mindern.
Quelle: OECD
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