
Kanadas Herbst-Finanzupdate, das am 15. November im Parlament vorgelegt wurde, bestätigt drastische Kürzungen bei den Zuzügen von temporären Aufenthaltsberechtigten ab 2026. Die Zielzahlen für internationale Studierende sinken von geplanten 305.900 im nächsten Jahr auf 155.000, während die Genehmigungen im Programm für temporäre ausländische Arbeitskräfte um 37 Prozent auf 230.000 zurückgehen. Insgesamt wird die Aufnahme temporärer Aufenthaltsberechtigter auf 385.000 reduziert – ein Rückgang von 43 Prozent im Vergleich zu 2025.
Finanzministerin Chrystia Freeland bezeichnete die Kürzungen als „verantwortungsvolle Bevölkerungssteuerung“, die den Druck auf Wohnraum, Gesundheitsversorgung und Verkehrssysteme verringern soll. Der parlamentarische Budgetbeauftragte schätzt, dass die geringere Aufnahme in den nächsten vier Jahren 168 Millionen Dollar weniger an Antragsgebühren einbringt, aber die Mietpreisinflation jährlich um bis zu 1,2 Prozentpunkte dämpfen könnte.
Gleichzeitig wird Ottawa bis zu 33.000 Daueraufenthaltsplätze für Inhaber langfristiger Arbeitserlaubnisse im Rahmen eines noch zu konkretisierenden Übergangsprogramms reservieren. Schutzbedürftige Personen, die sich bereits in Kanada aufhalten, erhalten zudem einen eigenen zweijährigen Weg zur Daueraufenthaltsgenehmigung, unterstützt durch 120 Millionen Dollar für eine schnellere Bearbeitung.
Universitäten und Fachhochschulen reagierten alarmiert und warnten, dass die Halbierung der Studienvisazulassungen ein Loch von drei Milliarden Dollar in den Betriebshaushalten 2026 reißen könnte. Mehrere Einrichtungen prüfen nun Partnerschaften mit Unternehmen und differenzierte Erhöhungen der inländischen Studiengebühren, um Einnahmeverluste auszugleichen.
Arbeitgeber, die auf saisonale ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind, müssen sich frühzeitig vorbereiten: Service Canada wird die Anforderungen für Arbeitsmarktprüfungen (LMIA) verschärfen und könnte regionale Arbeitslosenquoten wieder einführen, die während der Pandemie abgeschafft wurden. Einwanderungsberater empfehlen, Personalpläne zu überprüfen und die Daueraufenthaltsförderung für Schlüsselkräfte vor Inkrafttreten der Quoten 2026 zu beschleunigen.
Das Finanzupdate signalisiert das Ende der Ära ungebremster temporärer Migration in Kanada. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, bestehende ausländische Arbeitskräfte zu halten, auf Automatisierung und Produktivitätssteigerungen zu setzen, statt auf ständig wachsende Arbeitskräftezuzüge zu bauen.
Finanzministerin Chrystia Freeland bezeichnete die Kürzungen als „verantwortungsvolle Bevölkerungssteuerung“, die den Druck auf Wohnraum, Gesundheitsversorgung und Verkehrssysteme verringern soll. Der parlamentarische Budgetbeauftragte schätzt, dass die geringere Aufnahme in den nächsten vier Jahren 168 Millionen Dollar weniger an Antragsgebühren einbringt, aber die Mietpreisinflation jährlich um bis zu 1,2 Prozentpunkte dämpfen könnte.
Gleichzeitig wird Ottawa bis zu 33.000 Daueraufenthaltsplätze für Inhaber langfristiger Arbeitserlaubnisse im Rahmen eines noch zu konkretisierenden Übergangsprogramms reservieren. Schutzbedürftige Personen, die sich bereits in Kanada aufhalten, erhalten zudem einen eigenen zweijährigen Weg zur Daueraufenthaltsgenehmigung, unterstützt durch 120 Millionen Dollar für eine schnellere Bearbeitung.
Universitäten und Fachhochschulen reagierten alarmiert und warnten, dass die Halbierung der Studienvisazulassungen ein Loch von drei Milliarden Dollar in den Betriebshaushalten 2026 reißen könnte. Mehrere Einrichtungen prüfen nun Partnerschaften mit Unternehmen und differenzierte Erhöhungen der inländischen Studiengebühren, um Einnahmeverluste auszugleichen.
Arbeitgeber, die auf saisonale ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind, müssen sich frühzeitig vorbereiten: Service Canada wird die Anforderungen für Arbeitsmarktprüfungen (LMIA) verschärfen und könnte regionale Arbeitslosenquoten wieder einführen, die während der Pandemie abgeschafft wurden. Einwanderungsberater empfehlen, Personalpläne zu überprüfen und die Daueraufenthaltsförderung für Schlüsselkräfte vor Inkrafttreten der Quoten 2026 zu beschleunigen.
Das Finanzupdate signalisiert das Ende der Ära ungebremster temporärer Migration in Kanada. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, bestehende ausländische Arbeitskräfte zu halten, auf Automatisierung und Produktivitätssteigerungen zu setzen, statt auf ständig wachsende Arbeitskräftezuzüge zu bauen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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