
Am Abend des 17. November begann die italienische Abgeordnetenkammer mit der Debatte über das Gesetz, das das Dekret-Gesetz 146/2025 – das sogenannte „Decreto Flussi“ für 2026-2028 – in dauerhaftes Recht umwandeln soll. Das am 3. Oktober erlassene Dekret genehmigt eine Rekordquote von 497.550 Arbeitserlaubnissen für die nächsten drei Jahre und vereinfacht die Einstellungsverfahren für Saisonarbeit in der Landwirtschaft, Langzeitpflege und Produktion. Die Abgeordneten eilen, den Text vor der Jahresendpause zu verabschieden, damit das Innenministerium im Januar die wichtigen Online-Antragsfenster, die sogenannten „Click-Days“, öffnen kann.
Während der Plenarsitzung am Montag argumentierten Abgeordnete der Regierungskoalition, dass höhere Obergrenzen für legale Migration unerlässlich seien, um den Arbeitskräftemangel in Logistik, Bauwesen und Gastgewerbe zu beheben. Die Oppositionsparteien unterstützen grundsätzlich größere Quoten, fordern jedoch strengere Kontrollen am Arbeitsplatz, um Ausbeutung zu verhindern, sowie eine schnellere Ausstellung von Aufenthaltserlaubnissen nach Ankunft der Arbeitskräfte. Mehrere für die heutige Sitzung (18. November) eingebrachte Änderungsanträge sehen vor, bis zu 10 % der Quoten für Absolventen italienischer technischer Hochschulen im Ausland sowie für unter EU-Solidaritätsprogrammen umgesiedelte Flüchtlinge zu reservieren.
Für Arbeitgeber bietet das Dekret zwei wesentliche Vorteile. Erstens ist die Quotenreservierung an eine neue digitale Vorabgenehmigungsplattform gekoppelt, die es Unternehmen ermöglicht, Stellenangebote, Bewerbungsunterlagen und Mietverträge über ein einziges Portal mit einer zertifizierten PEC-E-Mail hochzuladen. Zweitens wird die Bearbeitungszeit für nicht-saisonale Arbeitserlaubnisse von 60 auf 30 Tage verkürzt, vorausgesetzt, der Arbeitgeber unterzeichnet innerhalb von 90 Tagen nach Ankunft des Arbeitnehmers einen Integrationsvertrag, der Sprachkurse und Gesundheitsanmeldung umfasst.
Migrationsrechtler warnen jedoch, dass vieles von den noch ausstehenden Durchführungsanweisungen der Innen- und Arbeitsministerien abhängt. Bis diese veröffentlicht sind, sollten Unternehmen die üblichen Unterlagen – Steuerbescheinigungen, Bilanzauszüge und Arbeitsschutznachweise – vorbereiten, um nach Bekanntgabe des endgültigen Quotenplans schnell handeln zu können. Besonders wettbewerbsintensiv werden voraussichtlich Provinzen wie Mailand, Bologna und Treviso sein, wo die Nachfrage traditionell innerhalb von Minuten nach Öffnung des Portals das Angebot übersteigt.
Während der Plenarsitzung am Montag argumentierten Abgeordnete der Regierungskoalition, dass höhere Obergrenzen für legale Migration unerlässlich seien, um den Arbeitskräftemangel in Logistik, Bauwesen und Gastgewerbe zu beheben. Die Oppositionsparteien unterstützen grundsätzlich größere Quoten, fordern jedoch strengere Kontrollen am Arbeitsplatz, um Ausbeutung zu verhindern, sowie eine schnellere Ausstellung von Aufenthaltserlaubnissen nach Ankunft der Arbeitskräfte. Mehrere für die heutige Sitzung (18. November) eingebrachte Änderungsanträge sehen vor, bis zu 10 % der Quoten für Absolventen italienischer technischer Hochschulen im Ausland sowie für unter EU-Solidaritätsprogrammen umgesiedelte Flüchtlinge zu reservieren.
Für Arbeitgeber bietet das Dekret zwei wesentliche Vorteile. Erstens ist die Quotenreservierung an eine neue digitale Vorabgenehmigungsplattform gekoppelt, die es Unternehmen ermöglicht, Stellenangebote, Bewerbungsunterlagen und Mietverträge über ein einziges Portal mit einer zertifizierten PEC-E-Mail hochzuladen. Zweitens wird die Bearbeitungszeit für nicht-saisonale Arbeitserlaubnisse von 60 auf 30 Tage verkürzt, vorausgesetzt, der Arbeitgeber unterzeichnet innerhalb von 90 Tagen nach Ankunft des Arbeitnehmers einen Integrationsvertrag, der Sprachkurse und Gesundheitsanmeldung umfasst.
Migrationsrechtler warnen jedoch, dass vieles von den noch ausstehenden Durchführungsanweisungen der Innen- und Arbeitsministerien abhängt. Bis diese veröffentlicht sind, sollten Unternehmen die üblichen Unterlagen – Steuerbescheinigungen, Bilanzauszüge und Arbeitsschutznachweise – vorbereiten, um nach Bekanntgabe des endgültigen Quotenplans schnell handeln zu können. Besonders wettbewerbsintensiv werden voraussichtlich Provinzen wie Mailand, Bologna und Treviso sein, wo die Nachfrage traditionell innerhalb von Minuten nach Öffnung des Portals das Angebot übersteigt.
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