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Erweiterung des visumfreien Reiseprogramms führt zu 35 % Anstieg der Auslandsankünfte in China

Nov. 30, 2025
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Erweiterung des visumfreien Reiseprogramms führt zu 35 % Anstieg der Auslandsankünfte in China
Chinas Strategie, einseitige visafreie Programme auszuweiten und das 240-Stunden-visafreie Transitprogramm zu verlängern, zeigt bereits deutliche Erfolge. Verkehrsdaten vom 28. November belegen, dass allein die Zahl der Auslandsankünfte in Peking im Jahresvergleich um 35 Prozent auf 5,78 Millionen Reisen gestiegen ist – Teil eines landesweiten Anstiegs der Passagierbewegungen an den Häfen der Hauptstadt um 18 Prozent in diesem Jahr. Städte von der Küste Xiamen bis zum Binnenland Datong brechen vorpandemische Rekorde, da Fluggesellschaften Kapazitäten wieder hochfahren und neue Strecken eröffnen, um von den vereinfachten Einreisebestimmungen zu profitieren.

Laut der Nationalen Einwanderungsbehörde kamen etwa 60 Prozent der Ausländer, die in diesem Jahr nach China einreisten, visafrei oder mit einer temporären Einreisegenehmigung. Besonders stark ist der Zuwachs in zweitklassigen Knotenpunkten: Xiamen verzeichnete fast eine Million ausländische Ankünfte, während Datong nach der Aufnahme neuer Flüge nach Moskau und Seoul erstmals die Marke von 50.000 überschritt. Zehn weitere Flughäfen wurden diesen Monat für die „Direkt-Transit“-Abfertigung aufgerüstet, und die Liste der Häfen, die für die 240-Stunden-Transitbefreiung zugelassen sind, ist auf 65 angewachsen.

Erweiterung des visumfreien Reiseprogramms führt zu 35 % Anstieg der Auslandsankünfte in China


Für multinationale Unternehmen bedeutet die neue Realität weniger Einladungsschreiben, schnellere Reiseplanung und geringere Compliance-Kosten. Vertriebsingenieure können nun mit nur 48 Stunden Vorlaufzeit zur Fehlerbehebung an Produktionslinien entsandt werden, und regionale Meetings müssen nicht mehr auf einen 72-Stunden-Aufenthalt beschränkt werden. Personalabteilungen aktualisieren interne Reiseleitfäden, um Mitarbeiter daran zu erinnern, dass Pässe weiterhin mindestens sechs Monate gültig sein müssen und Weiterflugtickets für Transitbefreiungen obligatorisch sind.

Die Hotellerie spürt den Aufschwung bereits: Hotels in Shanghai und Guangzhou melden zweistellige Zuwächse bei Buchungen aus Europa und Lateinamerika, während Veranstalter berichten, dass die Zahl internationaler Teilnehmer endlich wieder das Niveau von 2019 erreicht. Analysten von Ctrip prognostizieren, dass die Kapazitäten für Einreisen bis Mitte 2026 vollständig wiederhergestellt sein könnten, sofern die aktuellen Regelungen bestehen bleiben.

Da Peking signalisiert, dass das Befreiungsprogramm mindestens bis Ende 2026 fortgeführt wird – und Schweden kürzlich in die Liste aufgenommen wurde – können Unternehmensplaner nun mit einem höheren Volumen an Schulungsreisen, Kundendemonstrationen und regionalen Offsites im Festlandchina rechnen, ohne den administrativen Aufwand kurzer Aufenthaltsvisa.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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