
Chinas Entscheidung, die einseitigen Visa-Befreiungen und das 240-Stunden-Transitvisum-freie Programm auszuweiten, verändert bereits die Reisegewohnheiten. Aktuelle Verkehrszahlen vom 28. November zeigen, dass die Häfen Pekings in diesem Jahr bisher 19,35 Millionen ein- und ausreisende Passagiere abgefertigt haben – ein Anstieg von 18 % im Jahresvergleich. Davon entfielen 5,78 Millionen Bewegungen auf Ausländer, was einem Zuwachs von über 35 % entspricht. Rund 60 % dieser Ausländer nutzten Visa-Befreiungen oder temporäre Einreisegenehmigungen, was verdeutlicht, wie schnell Geschäftsreisende und Touristen die vereinfachten Regelungen nutzen.
Die Auswirkungen sind landesweit spürbar. Xiamen verzeichnete mit 5,4 Millionen Passagieren einen Rekord, darunter fast eine Million Ausländer, während das Binnenland Datong in Shanxi nach der Einführung neuer Verbindungen nach Moskau und Seoul erstmals über 50.000 internationale Reisen erreichte. Die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) hat zudem zehn weitere Flughäfen in die Liste der „Direkt-Transit“-Anlagen aufgenommen und die Zahl der Häfen, die von der 240-Stunden-Visafreiheit profitieren, auf 65 erhöht, was internationalen Unternehmen mehr Flexibilität bei der Routenwahl bietet.
Diese Maßnahmen bauen auf Chinas schrittweiser Einführung einseitiger Visa-Befreiungsversuche auf, die im Dezember 2023 mit sechs europäischen und ASEAN-Ländern starteten und inzwischen 48 Staaten umfassen. Parallel dazu hat Peking 29 bilaterale Visa-Befreiungsabkommen geschlossen und verlängert bestehende Vereinbarungen. Fluggesellschaften reagieren bereits mit zusätzlichen Kapazitäten und neuen Strecken, während Hotels in Shanghai und Guangzhou zweistellige Zuwächse bei Buchungen aus Europa und Lateinamerika verzeichnen.
Für multinationale Unternehmen ist der erleichterte Zugang mehr als nur eine Tourismusgeschichte. Kurzfristige Besuche für Vertrieb, technischen Support oder F&E-Kooperationen erfordern keine formelle Einladung oder Konsulatstermine mehr. Mobility-Manager sollten interne Reiseleitfäden aktualisieren, Mitarbeiter daran erinnern, dass der Reisepass weiterhin mindestens sechs Monate gültig sein muss, und sicherstellen, dass Anschlussflugtickets vor Abreise gebucht sind, um die Transitbefreiung zu erfüllen. Unternehmen mit Standorten im Perlflussdelta und Yangtze-Delta könnten es als kosteneffizient erachten, Besucher über neu zugelassene Landgrenzübergänge wie die Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke zu leiten, um Staus am Flughafen Guangzhou Baiyun zu vermeiden.
Blickt man voraus, erwarten Branchenanalysten, dass die Einreisekapazitäten bis Mitte 2026 wieder das Niveau von 2019 erreichen, sofern die aktuelle Politik beibehalten wird. Da China signalisiert, dass das Befreiungsprogramm mindestens bis 2026 verlängert wird, können Unternehmensplaner mit einem höheren Volumen an Schulungsreisen, Kundendemonstrationen und regionalen Meetings im Festland rechnen – und das ganz ohne den administrativen Aufwand kurzfristiger Visa.
Die Auswirkungen sind landesweit spürbar. Xiamen verzeichnete mit 5,4 Millionen Passagieren einen Rekord, darunter fast eine Million Ausländer, während das Binnenland Datong in Shanxi nach der Einführung neuer Verbindungen nach Moskau und Seoul erstmals über 50.000 internationale Reisen erreichte. Die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) hat zudem zehn weitere Flughäfen in die Liste der „Direkt-Transit“-Anlagen aufgenommen und die Zahl der Häfen, die von der 240-Stunden-Visafreiheit profitieren, auf 65 erhöht, was internationalen Unternehmen mehr Flexibilität bei der Routenwahl bietet.
Diese Maßnahmen bauen auf Chinas schrittweiser Einführung einseitiger Visa-Befreiungsversuche auf, die im Dezember 2023 mit sechs europäischen und ASEAN-Ländern starteten und inzwischen 48 Staaten umfassen. Parallel dazu hat Peking 29 bilaterale Visa-Befreiungsabkommen geschlossen und verlängert bestehende Vereinbarungen. Fluggesellschaften reagieren bereits mit zusätzlichen Kapazitäten und neuen Strecken, während Hotels in Shanghai und Guangzhou zweistellige Zuwächse bei Buchungen aus Europa und Lateinamerika verzeichnen.
Für multinationale Unternehmen ist der erleichterte Zugang mehr als nur eine Tourismusgeschichte. Kurzfristige Besuche für Vertrieb, technischen Support oder F&E-Kooperationen erfordern keine formelle Einladung oder Konsulatstermine mehr. Mobility-Manager sollten interne Reiseleitfäden aktualisieren, Mitarbeiter daran erinnern, dass der Reisepass weiterhin mindestens sechs Monate gültig sein muss, und sicherstellen, dass Anschlussflugtickets vor Abreise gebucht sind, um die Transitbefreiung zu erfüllen. Unternehmen mit Standorten im Perlflussdelta und Yangtze-Delta könnten es als kosteneffizient erachten, Besucher über neu zugelassene Landgrenzübergänge wie die Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke zu leiten, um Staus am Flughafen Guangzhou Baiyun zu vermeiden.
Blickt man voraus, erwarten Branchenanalysten, dass die Einreisekapazitäten bis Mitte 2026 wieder das Niveau von 2019 erreichen, sofern die aktuelle Politik beibehalten wird. Da China signalisiert, dass das Befreiungsprogramm mindestens bis 2026 verlängert wird, können Unternehmensplaner mit einem höheren Volumen an Schulungsreisen, Kundendemonstrationen und regionalen Meetings im Festland rechnen – und das ganz ohne den administrativen Aufwand kurzfristiger Visa.
Quelle: China Daily