
Die größten spanischen Gewerkschaften, UGT und CCOO, forderten am 25. November die Regierung auf, den Salario Mínimo Interprofesional (SMI) für 2026 um 7,5 % auf 1.273 € (bei 14 Zahlungen) anzuheben. Während die Debatte vor allem um die Kaufkraft im Inland kreist, hat der Vorschlag unmittelbare Auswirkungen auf internationale Remote-Arbeitende: Die finanziellen Anforderungen für das spanische Digital Nomad Visa (DNV) sind an 200 % des SMI gekoppelt.
Würde die Erhöhung genehmigt, müsste das monatliche Mindesteinkommen des Hauptantragstellers von etwa 2.763 € auf rund 2.970 € im Jahr 2026 steigen, mit proportionalen Erhöhungen für mitreisende Familienmitglieder (75 % mehr für die erste Person, 25 % für jede weitere). Für multinationale Unternehmen, die Spanien als Standort für verteilte Teams nutzen, könnte die höhere Hürde den Pool an geeigneten Talenten einschränken oder Gehaltserhöhungen erforderlich machen, um die Visabestimmungen zu erfüllen.
Die Gewerkschaften begründen die Erhöhung damit, dass der SMI 60 % des durchschnittlichen Nettogehalts erreichen müsse, um der Europäischen Sozialcharta zu entsprechen und die Auswirkungen der voraussichtlich ab nächstem Jahr geltenden Einkommensteuerpflicht auszugleichen. Arbeitgeberverbände warnen hingegen, dass kumulative SMI-Steigerungen – seit 2018 um 61 % – die Wettbewerbsfähigkeit in Branchen wie Gastgewerbe und Logistik gefährden könnten, die stark auf temporäre ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind.
Das Arbeitsministerium wird im Dezember einen technischen Bericht zum angemessenen SMI für 2026 erhalten, ein Dekret könnte bereits im Januar erlassen werden. Potenzielle DNV-Antragsteller sollten daher noch vor Jahresende einreichen, um die aktuellen Schwellenwerte zu sichern, während Personalabteilungen mögliche Gehaltsanpassungen einplanen oder alternative Aufenthaltskategorien wie die Erlaubnis für hochqualifizierte Fachkräfte prüfen sollten.
Visa-Berater weisen darauf hin, dass Konsulate im Ausland ihre internen Checklisten oft wenige Wochen nach einem SMI-Dekret aktualisieren, sodass verspätete Antragsteller mit kurzfristigen Nachbesserungen bei den Einkommensnachweisen rechnen müssen, falls diese nicht den neuen Anforderungen entsprechen.
Würde die Erhöhung genehmigt, müsste das monatliche Mindesteinkommen des Hauptantragstellers von etwa 2.763 € auf rund 2.970 € im Jahr 2026 steigen, mit proportionalen Erhöhungen für mitreisende Familienmitglieder (75 % mehr für die erste Person, 25 % für jede weitere). Für multinationale Unternehmen, die Spanien als Standort für verteilte Teams nutzen, könnte die höhere Hürde den Pool an geeigneten Talenten einschränken oder Gehaltserhöhungen erforderlich machen, um die Visabestimmungen zu erfüllen.
Die Gewerkschaften begründen die Erhöhung damit, dass der SMI 60 % des durchschnittlichen Nettogehalts erreichen müsse, um der Europäischen Sozialcharta zu entsprechen und die Auswirkungen der voraussichtlich ab nächstem Jahr geltenden Einkommensteuerpflicht auszugleichen. Arbeitgeberverbände warnen hingegen, dass kumulative SMI-Steigerungen – seit 2018 um 61 % – die Wettbewerbsfähigkeit in Branchen wie Gastgewerbe und Logistik gefährden könnten, die stark auf temporäre ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind.
Das Arbeitsministerium wird im Dezember einen technischen Bericht zum angemessenen SMI für 2026 erhalten, ein Dekret könnte bereits im Januar erlassen werden. Potenzielle DNV-Antragsteller sollten daher noch vor Jahresende einreichen, um die aktuellen Schwellenwerte zu sichern, während Personalabteilungen mögliche Gehaltsanpassungen einplanen oder alternative Aufenthaltskategorien wie die Erlaubnis für hochqualifizierte Fachkräfte prüfen sollten.
Visa-Berater weisen darauf hin, dass Konsulate im Ausland ihre internen Checklisten oft wenige Wochen nach einem SMI-Dekret aktualisieren, sodass verspätete Antragsteller mit kurzfristigen Nachbesserungen bei den Einkommensnachweisen rechnen müssen, falls diese nicht den neuen Anforderungen entsprechen.
Quelle: El País
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